Amerikas Banken sind mächtiger denn je
Während europäische Geldinstitute noch immer die Folgen der Finanzkrise spüren, stehen die amerikanischen Großbanken zehn Jahre nach der Lehman-Pleite besser da als je zuvor. Woran liegt das?
Während europäische Geldinstitute noch immer die Folgen der Finanzkrise spüren, stehen die amerikanischen Großbanken zehn Jahre nach der Lehman-Pleite besser da als je zuvor. Woran liegt das?
Die größte Finanz- und Weltwirtschaftskrise seit einhundert Jahren ist nicht ausgestanden. Denn auch sie ist eine Vertrauenskrise. Und ihre finanziellen und politischen Kosten sind gewaltig.
Zehn Jahre nach dem Fall von Lehman Brothers zieht einer der profiliertesten Ökonomen Bilanz. Dabei widerlegt er viele Mythen – und zeigt, dass trotz aller Fortschritte noch immer erhebliche Risiken bestehen.
Vom Ex-Börsenmakler, der nach dem Crash sein Hobby zum Beruf machte, bis zur spanischen Familie, die wegen Mietschulden seit Jahren kein richtiges Zuhause mehr hat: Die Finanzkrise hat Millionen Menschen getroffen.
Die Lehman-Pleite hat in Frankfurt Spuren hinterlassen. Finanzprofessor Michael Grote erklärt, dass davon nicht nur Banken betroffen sind. Sondern auch Gefahren für die Gesellschaft drohen.
Seit der Finanzkrise denkt die Politik in einer neuen Größenordnung: immer in Milliarden, meistens zweistellig, zuweilen sogar dreistellig.
Das heutige Bankensystem sei sicherer, sagt der Finanzexperte Jan Pieter Krahnen. Doch der Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung warnt: Es gibt immer noch große Risiken.
Die Schockwellen, die der Beginn der weltweiten Finanzkrise im September 2008 aussandte, erfassten auch die Händler an der New Yorker Börse. Ob ein neuer Kollaps desselben Ausmaßes möglich wäre - darüber gehen die Meinungen auseinander.
Die Pleite der amerikanischen Bank Lehman Brothers am 15. September 2008 löste ein Beben in der Finanzwelt aus. Ein Überblick über die dramatischen Wochen nach dem Zusammenbruch.
Vor zehn Jahren stand Island wegen der Finanzkrise knapp vor dem Ruin. 2011 fand das Land zum Wachstum zurück - seitdem erlebt es ein regelrechtes Wirtschaftswunder, unter anderem dank staatlicher Investitionen und eines Tourismusbooms.
Zehn Jahre nach der Pleite von Lehman Brothers warnt die Wirtschaftsweise Isabel Schnabel: Die Risiken sind noch nicht ganz unter Kontrolle. Die Ideen von Finanzminister Scholz findet sie beunruhigend.
Kann sie sich wiederholen? Die Wirtschaft läuft, die Banken sind stabiler. Doch die Krise hinterlässt nicht nur hohe Schuldenberge, sondern auch ein erschüttertes Vertrauen in die Politik.
Nachhaltige Fonds schneiden im Schnitt genauso gut ab wie nicht-nachhaltige Fonds. Vor allem bei passiven Fonds sollten Anleger aber genau hinschauen, wie Nachhaltigkeit definiert wird.
Vor zehn Jahren erreichte die Finanzkrise ihren Höhepunkt. Staaten und Aktionäre verloren hohe Milliardenbeträge, unschuldige Bankangestellte ihre Arbeit. Die Zocker in den Chefetagen kamen dagegen meist ungeschoren davon. Eine Bilanz.
Steve Eisman sah die Finanzkrise kommen und setzte rechtzeitig auf fallende Kurse. Er erinnert sich zurück – und vergleicht sich mit einer Figur aus der Bibel.
Junge Akademiker in den Vereinigten Staaten stehen hoch in der Kreide. Manche Ökonomen sehen darin eine Gefahr.
Aus Sicht des italienischen Innenministers und Lega-Chefs Matteo Salvini ist klar: Über die Finanzmärkte läuft ein Angriff auf sein Land. Fachleute rätseln, was dieses Gerede bezwecken soll.
Die SPD-Vorsitzende warnt vor den Folgen einer Destabilisierung der Türkei – diese könnte auf die ganze Region übergreifen. Wirtschaftsverbände bestätigen derweil, dass sich Amerikas Sanktionen bereits negativ auswirken.
Wegen der schweren Finanzkrise verließen hunderttausende Griechen das Land, denn die Suche nach Jobs gestaltete sich oft schwierig. Panagiota Kalliakmani wechselte den Beruf.
Viele Unternehmen befassen sich mit Künstlicher Intelligenz – wissen aber nicht genau, um was es sich handelt. Jetzt warnen Experten des Weltwirtschaftsforum vor einer Gefahr.
Viele Amerikaner leiden bis heute unter den Folgen der Finanzkrise. Donald Trumps ehemaliger Chefstratege Steve Bannon meint: Ohne die Krise wäre der Milliardär heute nicht Präsident.
Zehn Jahre nach der Finanzkrise zieht die amerikanische Justiz die Großbank Royal Bank of Scotland zur Verantwortung. Wegen des Verkaufs toxischer Wertpapiere muss die Bank eine Milliardenstrafe zahlen.
Die Finanzkrise von 2008 hat das Vertrauen von Anlegern erschüttert. Wie es dazu kommen konnte, beschäftigt bis heute die Ökonomen. Und sie stellen peu à peu die Grundannahmen ihrer Wissenschaft in Frage.
Zehn Jahre nach Ausbruch der großen Finanzkrise ziehen die deutschen Wirtschaftswissenschaftler im Ökonomenpanel der F.A.Z. Bilanz: Was hat sich in Forschung und Lehre seitdem geändert?
10,7 Milliarden Euro – das ist der höchste Wert seit der Finanzkrise und doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Andere Investoren halten sich aber zurück.
Geraint Anderson machte zu Zeiten der Finanzkrise Schlagzeilen als „Cityboy“. Er packt aus über die Gepflogenheiten in Londons Bankenviertel, erzählt von rücksichtslosem Verhalten und wie er der Branche den Rücken kehrte.
Die Welt steckt mitten im Handelskrieg. Das weist beunruhigende Parallelen zu den dunklen Zeiten des vorigen Jahrhunderts auf.
Der Weg aus der Finanzkrise führte über eine Lockerung der Geldpolitik. Das billige Geld bestimmte jahrelang über Wohl und Wehe des Dax’.
In der Verwaltung von Vermögen ziehen die großen amerikanischen Anbieter ihren europäischen Rivalen davon. Das erklärt sich nicht nur mit dem aus Amerika stammenden Erfolg der Indexfonds.
Ein Bericht eines staatsnahen Instituts, in dem vor einer Finanzkrise gewarnt wird, sorgt in China für Aufsehen. Der Bericht hätte offenbar nicht veröffentlicht werden sollen.
Nicht nur die Staatsschulden sind gestiegen, auch die Unternehmen leihen sich immer mehr Geld. Vor allem ein Land bereitet den Fachleuten Sorgen.
Nach der Finanzkrise haben viele Länder die Banken stärker reguliert. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich stellt nun fest: Das hat ganz gut geklappt.
Klassische Entscheidungen wie Deutschland oder Amerika oder Biotech gegen Chemie sind out. In ist das Anlegen nach Stil: Geringe Kursschwankungen, Trend oder Ertrag.
Die deutsche Industrie steckt in der längsten Auftragsflaute seit der weltweiten Finanzkrise von 2008. Experten sprechen von einer „kalten Dusche“ – ist der Aufschwung vorbei?
Weniger Mitglieder, verpönte Spenden, sinkende Wahlkampferstattungen – das macht es den Parteien nicht leicht. Die FDP wäre daran fast zerbrochen, der SPD droht Hartz IV. Ein Kommentar.
Die Sorge vor einer Finanzkrise treibt die Deutschen mehr um, als die Angst vor Einbrüchen. Und was hält man hierzulande eigentlich von Eigentum?