„Die Krise meldet sich zurück“
Andreas Höfert, Chefvolkswirt der UBS, im Gespräch über die ungelösten Probleme in Europa, seine Angst um Spanien und die Zukunft des Schweizer Franken.
Andreas Höfert, Chefvolkswirt der UBS, im Gespräch über die ungelösten Probleme in Europa, seine Angst um Spanien und die Zukunft des Schweizer Franken.
Seit Anfang April tendieren Aktien schwach. Nach Ostern setzt sich dieser Trend fort, der Dax fiel auf 6600 Punkte. Professionelle Anleger sehen darin jedoch kein Drama.
Die Geldschwemme der Notenbanken hat die Lage auf den Märken beruhigt. Doch die Wirkung lässt nach. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Anders als früher bestimmt heute mehr die Zentralbankgeldmenge die Wechselkurse als das Zinsdifferenzen tun. Die Commerzbank zeigt in einer Studie, welche Notenbank das Gaspedal am weitesten durchtritt und was daraus für die Wechselkurse folgt.
Frühlingsgefühle am Aktienmarkt: Obwohl der Ifo-Geschäftsklimaindex nur wenig gestiegen ist, gingen die Kurse nach oben. Auch Fed-Chef Bernanke hat geholfen.
Finanzanleger drücken die Preise für das Edelmetall. Silber und Platin profitieren umso mehr, desto besser die Konjunktur läuft.
Der Dax hat die Verluste des zweiten Halbjahres 2011 ausgebügelt. Der Dow Jones, Nasdaq und Nikkei schneiden auf Jahressicht sogar noch besser als deutsche Aktien ab.
Meldungen und Bilanzen von Einzelwerten haben am Montag die Entwicklungen an den deutschen Aktienmärkten bestimmt. Besonders die Aktienkurse von Q-Cells und Douglas legten zu.
Gold und Silber verbilligen sich merklich. Als Grund nennen Anleger, dass Amerikas Notenbankchef Bernanke wohl nicht noch mal Geld drucken wird.
Mit immer mehr Geld wollen die Notenbanken die Lage stabilisieren. Über Umwege kommt ein Teil der Liquidität bei den Börsen an und treibt die Kurse.
Die verbesserte Wirtschaftslage sowie das billige Geld der Notenbanken treiben die Kurse am amerikanischen Aktienmarkt. Welche Branchen profitieren, sagt der unabhängige Wall-Street-Ökonom Ed Yardeni.
Die Niedrigzinsphase gepaart mit zum Teil negativen Realzinsen birgt für Anleger viele Herausforderungen. Wer diese bestehen will, muss laut einer Allianz-Studie die Weltbilder von gestern anpassen.
Der Dax steigt auf den höchsten Stand seit August und auch der Goldpreis legt wieder zu. Zudem gibt sich die amerikanische Notenbank ein Inflationsziel.
Neue Hoffnungen auf eine Einigung in Griechenland gaben den deutschen Aktien am Donnerstag Auftrieb. Der Dax ging auf einem Sechs-Monats-Hoch aus dem Handel.
Schwungvoller Jahresbeginn an den internationalen Finanzmärkten: Trotz aller Krisen hat das Börsenjahr erstaunlich positiv begonnen. Viele Anleger wurden davon überrascht.
Goldman-Sachs-Chefvolkswirt Jan Hatzius ist Berater des Haushaltsbüros des amerikanischen Kongresses. Er spricht über die Erholung Amerikas, günstige Aktien und die Ursache der Euro-Krise.
Der Dax hat am Mittwoch nach Gewinnmitnahmen wieder etwas aufgeholt. Trotz positiver Konjunkturdaten und Apple-Zahlen schloss er neutral.
Der Euro verliert seit Monaten an Wert, besonders gegenüber dem Yen oder den Kronen aus Norwegen und Schweden, aber auch gegenüber dem Dollar. Bei langfristiger Betrachtung relativiert sich aber so mancher Kursrückgang der jüngeren Vergangenheit.
Die Europäische Zentralbank und die Fed lassen in der Krise ihre Bilanzsummen steigen. Unbestrittener Meister hierin ist jedoch die Schweizerische Nationalbank.
Die Hoffnungen auf eine weitere Lockerung der amerikanischen Geldpolitik bleiben unerfüllt. Unterdessen hat Fed-Chef Bernanke die niedrigen Zinsen zur Refinanzierung seiner eigenen Hypothek genutzt.
Die Kurse italienischer und spanischer Staatsanleihen steigen wieder. Die Anleger an den Anleihemärkten halten, so scheint’s, spürbare Fortschritte in der Krisenbewältigung für möglich.
Die Aktienkurse in Europa geben weiter nach. Die Ratingagentur Fitch hat am Vorabend vor den Auswirkungen der Schuldenkrise auf amerikanische Banken gewarnt.
Die Geldschöpfung durch Käufe von Wertpapieren und Kreditgewährung an Banken hat die Güterwirtschaft nicht überall erreicht.
Aktien kaufen und einfach liegenlassen ist passé. Gegen die starken Schwankungen am Aktienmarkt kann sich der Anleger durch Streuung seines Vermögens absichern.
Zweifel am Rettungspaket der EU und am Sparwillen Berlusconis schüren die Unsicherheit. Die Rendite italienischer Staatsanleihen liegt bei mehr als 6 Prozent.
In der Hoffnung auf weitere Stützungsmaßnahmen der Notenbank Fed für die schwächelnde amerikanische Konjunktur erholen sich die Kurse der meisten deutschen Aktien.
Mehr Geld und niedrigere Zinsen: So hätten es die Euro-Staaten am liebsten. Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Die Unsicherheit über den Rettungsschirm EFSF drückt am Donnerstagmorgen auf den deutschen Aktienmarkt. Händler sprechen von einer politischen Börse vor dem Gipfel zur Schuldenkrise am Wochenende.
Die amerikanische Notenbank will mit unkonventionellen Mitteln die langfristigen Zinsen senken. Vor 50 Jahren gab es die „Operation Twist“ zum ersten Mal. Ihre Wirkung ist umstritten.
Nach stützenden Aussagen von den G-20 und den herben Verlusten der beiden Vortage hat der deutsche Aktienmarkt zum Wochenabschluss zu einem Erholungsversuch angesetzt. Die Ankündigung „starker und koordinierter Schritte“ zur Stabilisierung der Weltwirtschaft sorgte zu Beginn für leichte Kursgewinne.
Neu entfachte Sorgen über die konjunkturelle Entwicklung, eine als zu gering erachtete geldpolitische Stimulation sowie Abstufungen von Bankenratings sorgen am Donnerstag für kräftige Verluste an den Aktienmärkten weltweit.
Die amerikanische Notenbank Fed hat mit ihrer pessimistischen Einschätzung der Lage der Wirtschaft die Anleger auch in Europa verunsichert. Das belastet am Donnerstag die europäischen Börsen.
Die Zurückhaltung der Anleger vor dem Zinsentscheid der amerikanischen Notenbank hat für Verluste am Aktienmarkt gesorgt. Ein negativ aufgenommener IWF-Bericht zu den europäischen Banken sorgte für zusätzliche Belastung.
Vor dem mit Spannung erwarteten Ende der Beratungen der amerikanischen Notenbank Federal Reserve halten sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt zurück. Die Fed will am Abend die Ergebnisse ihrer Beratungen bekanntgeben.
Die Hoffnung auf Fortschritte bei der Lösung der Schuldenkrise in Europa und eine geldpolitische „Lockerungsübung“ in den Vereinigten Staaten haben dem Dax und dem F.A.Z.-Index am Dienstag deutliche Kursgewinne beschert.
Die Finanzmärkte gehen davon aus, dass die amerikanische Zentralbank weitere Liquidität in die Wirtschaft bringen will. Sie müsste die Anleger allerdings „schocken“, um fallende Kurse aus Enttäuschung hoher Erwartungen zu vermeiden.