Athen hat zu viel Geld
Die Anleger reißen sich um die neue Anleihe Griechenlands. Sie vertrauen darauf, dass Athen im Zweifel wieder von der Europäischen Zentralbank rausgehauen wird.
Die Anleger reißen sich um die neue Anleihe Griechenlands. Sie vertrauen darauf, dass Athen im Zweifel wieder von der Europäischen Zentralbank rausgehauen wird.
In Brüssel wird der Jahresbericht der Europäischen Zentralbank vorgestellt, Indien wählt ein neues Parlament und die Frankfurter Sparkasse lädt zur Bilanzpressekonferenz.
Die Deflationsangst geht um in Europa. EZB-Präsident Mario Draghi will im Kampf gegen eine Deflation notfalls alle Register ziehen. Nun bekommt er Unterstützung.
Die Daten zur Konsumentenpreisinflation im März haben die Furcht vor Deflation im Euroraum angeheizt. Müssen wir uns vor japanischen Verhältnissen in Europa fürchten?
Frankreich wünscht sich wieder Aufschub für die Sanierung seiner Staatsfinanzen. Doch die Regeln des Stabilitätspakt müssen für alle gelten. Sonderregeln haben schon einmal zu einem Dammbruch geführt.
Zur Abwehr von Deflationsgefahren könnte die Europäische Zentralbank ein Anleihekaufprogramm starten. Einen solchen Ankauf im großen Stil hat die Notenbank bereits konkret durchgespielt.
Die EZB ist bereit, im Kampf gegen eine Deflation notfalls alle Register zu ziehen. Noch halten sich die Währungshüter zurück.
Der deutsche Aktienmarkt tendiert vor der Zinssitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag leicht im Minus. Die Aktie von Fresenius Medical Care gehört mit Plus 2 Prozent zu den Gewinnern.
Ja, die Inflation ist noch geringer geworden. Aus guten Gründen brauchen die Euro-Währungshüter heute darauf dennoch nicht zu reagieren. Ohnehin blieben ihnen nur extreme Maßnahmen.
Obwohl die Inflationsrate im Euroraum gefallen ist, wird nicht mit einer Leitzinssenkung gerechnet, wenn sich am Donnerstag der geldpolitische Rat der EZB trifft. Es werden andere Maßnahmen diskutiert.
Das Bundeskabinett will auf seiner Sitzung den Gesetzesentwurf zum Mindestlohn beraten, die Techniker Krankenkasse informiert über ihren Innovationsreport 2014 zur Bewertung von Arzneimitteln und die Piloten der Lufthansa beginnen ihren dreitägigen Streik.
Gestützt auf freundliche Vorgaben von der Wall Street zeigt sich der deutsche Aktienmarkt mit Gewinnen. Auch die Lufthansa-Aktie ist bisher von Streikfolgen verschont geblieben.
Unsicherheit bei Air Berlin hat die Papiere der Fluggesellschaft am Montag deutlich in den Keller geschickt. Der deutsche Aktienmarkt drehte am Ende eines unentschiedenen Handelstages doch noch ins Minus.
Die Teuerungsrate in der Währungsunion fällt auf das niedrigste Niveau seit dem Finanzkrisenjahr 2009. Das rückt die Europäische Zentralbank in den Fokus und heizt die Diskussion an, ob die Währungshüter härter vorgehen.
Spekulationen auf eine weitere Lockerung der EZB-Geldpolitik prägen den Montagshandel. Die türkischen Finanzmärkte haben derweil mit deutlichen Aufschlägen auf den Sieg der Regierungspartei AKP bei den Kommunalwahlen reagiert.
„Fight €ZB“ prangte auf einem Plakat zum ersten Zaunspaziergang gegen die Europäische Zentralbank. Bis zur Eröffnung der EZB im Herbst plant das Blockupy-Bündnis monatliche Protestmärsche.
Am 7. Februar hat das Bundesverfassungsgericht schwerwiegende Einwände gegen die Bereitschaft der Europäischen Zentralbank erhoben, notfalls eine vorab nicht begrenzte Menge kurzlaufender Staatsanleihen europäischer Reformländer zu erwerben. Diese Einwände laufen nicht nur ins Leere. Würden sie ernst genommen, verkehrte sich der Sinn des OMT-Programms in sein Gegenteil.
Die Konjunktur zieht an, die Staatsschuldenkrise rückt in den Hintergrund: Das Bundesfinanzministerium geht laut einem Medienbericht davon aus, dass die Europäische Zentralbank bald die Leitzinsen anhebt.
Wird EZB-Chef Mario Draghi den Geldhahn noch einmal aufdrehen, oder nicht? Diese Frage dürfte den Aktienmarkt in der neuen Woche auf Trab halten. Am Freitag zeigte sich der Dax zuversichtlich.
Die viertgrößten Volkswirtschaft der Währungsunion ist wohl in eine Deflation geraten. Das dürfte die Diskussion anheizen, ob die Europäische Zentralbank nun mehr tun wird.
Um bei der EZB als Sicherheitskraft arbeiten zu können, muss man einen harten Auswahlprozess überstehen. Absolviert haben ihn von mehreren hundert Bewerbern 19 Kandidaten.
Führende Notenbanker der Währungsunion deuten weitere Maßnahmen an. Bundesbankchef Weidmann schließt sogar Anleihekäufe nicht aus. Ist das nur Rhetorik?
Die europäische Politik könnte ihr Versprechen brechen müssen. Vor allem in den Bilanzen südeuropäischer Banken ballen sich laut einer Studie ausfallgefährdete Kredite.
Seit fünf Jahren ärgern sich die Sparer über mickrige Zinsen. Jetzt bereitet Amerika eine Zinserhöhung vor. Das betrifft auch deutsche Anleger.
Eine Bankenunion ohne gemeinsame Einlagensicherung: Wird das gehen?
Mitten in Frankfurt gibt es eine Oase mit günstigen Steuersätzen für die Mitarbeiter der EZB. Wie alle EU-Angestellten profitieren sie von EU-Sondertarifen. Nun gibt es Streit um das Steuerprivileg.
Andreas Höfert, Chefvolkswirt der UBS, lässt kein gutes Haar an der angelsächsischen Geldpolitik. Im Euroraum sorgt er sich um die Deflationsgefahr und den Ausgang der Europawahl. Und er verrät, worauf er im Zweifelsfall setzt.
Der Antrag von Litauen, dem Euroraum 2006 beizutreten, kam zu früh. Das haben Litauens Finanzminister Rimantas Sadzius und Notenbankchef Vitas Vasiliauskas gegenüber der F.A.Z. eingeräumt. Nun werde das Land aber seiner EU-Mitgliedschaft gerecht.
Das fragt sich heute der Bund der Steuerzahler in seiner Aktion „Frühjahrsputz 2014“, BMW lädt zur Bilanzpressekonferenz und die amerikanische Notenbank Federal Reserve entscheidet über den Leitzins.
Das Bundesverfassungsgericht hat die vielen Klagen gegen den Rettungsfonds ESM und den europäischen Fiskalpakt abgewiesen. Aber ein paar Einschränkungen gemacht.
Die große Koalition berät sich, Bechtle lädt zur Bilanzpressekonferenz in Stuttgart und aus Mannheim kommen die ZEW-Konjunkturerwartungen für März.
Frankfurter Politiker beklagen „Steuerausfälle“ durch Sonderregeln für EZB-Mitarbeiter. Doch profitiert gerade Frankfurt von jedem Euro, der in Form von Zulagen von Brüssel nach Frankfurt und nicht in Form von Steuern in die andere Richtung überwiesen wird.
Über steuerfreie Zulagen und Privilegien kann die Europäische Zentralbank ihren Mitarbeitern Luxusgehälter zahlen. Im Frankfurter Römer regt sich nun Widerstand.
Bankchef Fitschen sagt, die Branche stehe wegen des Bilanz-Tests der EZB unter großem Druck. „Es wird auch Banken geben, die den Test bestehen und trotzdem keine Zukunft haben.“
„Mehr“ Europa wäre manchmal nicht schlecht, „weniger“ Europa manchmal auch. Wie aber könnte eine „bessere“ Europäische Union aussehen? In den vergangenen Jahren wurden erste Konturen wirklich europäischer Innenpolitik sichtbar.
China vollzieht riskante Manöver, um die hohe private und öffentliche Verschuldung abzubauen. Das kann die Welt ins Chaos stürzen.