Das Unbehagen des EZB-Chefs
Es gibt viele Gründe dafür, dass der Euro gegenüber dem Dollar so stark ist. Für die Notenbank ist die Aufwertung aber auch ein Problem - und viel mehr als Worte hat sie dagegen nicht zu bieten.
Es gibt viele Gründe dafür, dass der Euro gegenüber dem Dollar so stark ist. Für die Notenbank ist die Aufwertung aber auch ein Problem - und viel mehr als Worte hat sie dagegen nicht zu bieten.
Gerade ist der Euro nah an die Marke von 1,40 Dollar geschrammt. Da hatte EZB-Präsident Draghi genug und sagte, die Aufwertung mache ihm immer mehr Sorgen. Seitdem hat sie gestoppt. Erstmal.
Der Kurs des Euro steigt - die Gemeinschaftswährung ist fast 1,40 Dollar wert. Die Notenbank-Direktoren verfolgen das genau: Ein weiterer Anstieg passt ihnen schlecht ins Konzept.
Der Renditeabstand am Markt für Staatsanleihen erreicht einen mehrjährigen Höchststand. Amerikas Wirtschaft dürfte ordentlich wachsen, die Wirtschaft in Europa eher langsamer.
Seit Monaten berichteten Medien über Konflikte zwischen dem zyprischen Staatspräsidenten und dem Notenbankchef des Landes. Nun hat der Ökonom den Kürzeren gezogen und seinen Rücktritt erklärt.
Die Gefahr sinkender Preise ist klein. Aber wehe, wenn der Euro erstarkt. Dann droht eine neue Rezession in Europa, die die Preise drücken könnte.
In Brüssel ist man zufrieden mit dem eigenen Krisenmanagement. Doch die positiven Nachrichten sind allenfalls die halbe Wahrheit. Der Finanzsektor ist noch lange nicht konsolidiert.
Die Titel von Continental legten nach guten Zahlen um fast 6 Prozent zu. Derweil schloss der deutsche Aktienmarkt nach anfänglichen Gewinnen nahezu unverändert.
Die Inflation ist gering, aber die Wirtschaft zieht langsam an: Deswegen senkt die Europäische Zentralbank den Leitzins nicht noch weiter. Erstmals verrät sie, was sie für eine Teuerung im Jahr 2016 erwartet.
Die Aktienkurse erholen sich am Donnerstag. Die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine sorgen allerdings für Zurückhaltung, ebenso die anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank.
Die Ukraine bleibt das beherrschende Thema. Die EZB-Sitzung gerät in den Hintergrund. Geschäftszahlen der Telekom und von Merck finden Aufmerksamkeit. Der Frühaufsteher.
Nach den jüngsten Kursausschlägen hat der Dax etwas schwächer geschlossen. Die Unsicherheit bezüglich der Entwicklung in der Ukraine bleibt. Adidas enttäuschte derweil mit seinem Ausblick.
Erstmals hat Karlsruhe dem Europäischen Gerichtshof einen Fall vorgelegt. Es gibt damit die Entscheidung nicht ab. Gefragt ist bedachte Kooperation.
Eine Zinssenkung steht auf der Wunschliste der Finanzmärkte für die Sitzung am Donnerstag. Aber schon vor einem Monat wurden ihre Hoffnungen enttäuscht.
Der deutsche Aktienmarkt hat einen Erholungskurs einschlagen. Der Dax gewinnt mehr als 2 Prozent.
Aus Amerika kommen aktuelle Zahlen zum Autoabsatz, EZB-Präsident Mario Draghi spricht vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments und in Peking wird der HSBC Einkaufsmanagerindex veröffentlicht.
Senkt die Europäische Zentralbank nächste Woche die Zinsen? Es gibt viele Gründe, dagegen zu sein.
Warum laufen Anleihen aus Portugal, Italien, Griechenland und Spanien (PIGS) so gut?
Den Banken droht neues Ungemach in Form strengerer Regeln. Die Forderung, auch Staatsanleihen mit Eigenkapital unterlegen zu müssen, hat einen neuen mächtigen Fürsprecher: Es ist Finanzminister Schäuble höchstpersönlich.
Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management: Mehr als 40 Prozent der deutschen Anleger wünschen sich regelmäßige Erträge („Income“)
Erst runter, dann hoch: Die Bayer-Aktie ist mit viel Bewegung in den Freitag gestartet. Der Dax dagegen hat sich kaum bewegt.
Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seinem Wechsel ins Berliner Arbeitsministerium will der ehemalige EZB-Direktor Jörg Asmussen als echter Sozialdemokrat punkten. Und legt doch Wert darauf, dass er der Geldpolitik „der Kinder wegen“ den Rücken kehrte.
Niedrige Inflationsraten dürften in dieser Woche die Diskussion um weitere geldpolitische Maßnahmen der Europäischen Zentralbank befeuern. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Die wichtigste Zentralbank der Welt veröffentlicht Protokolle der Treffen ihrer obersten Entscheider während der Finanzkrise. Es zeigt sich: Die neue Notenbankchefin Yellen ahnte früher als andere, wie schlimm es wird.
Während Ökonomen die Eurokrise beschwören, spielt sie an den Börsen keine Rolle. Wer hat Recht?
Italien braucht einen neuen Finanzminister. Hinter den Kulissen ist wohl auch EZB-Präsident Draghi aktiv. Er will, dass ein Fachmann den Posten bekommt.
Anlageformen mit attraktiven regelmäßigen Ausschüttungen zu finden wird immer schwerer. Gleichzeitig wird es aber für viele Anleger immer wichtiger regelmäßige Erträge zu erzielen und vor allem aufrechtzuerhalten. Denn die Ausgaben für das tägliche Leben steigen weiter.
Die Europäische Zentralbank hat letztes Jahr fast 1,5 Milliarden Euro verdient. Viel davon stammt aus Zinsen auf gekaufte Staatsanleihen. Notenbank-Chef Draghi verdiente beinahe 380.000 Euro.
Mit Sparbüchern oder Staatsanleihen der Industriestaaten können Anleger praktisch nichts mehr verdienen. Weil die Zinsen geringer sind als die Inflation, verlieren die Sparer sogar Geld. Warum sich die Lage noch verschärfen könnte.
Sicherheit und Gewinn – das sind die vorherrschenden Wünsche der Anleger. Aber sie sind nur schwer zu vereinbaren. Wer sich der Herausforderung stellt, muss mehr denn je auf die Geldpolitik der Notenbanken achten.
Italien steckt in einer schweren wirtschaftlichen Krise. Nun will der neue italienische Ministerpräsident Renzi zügig Strukturreformen angehen. Was Renzis Regierung plant und wie sich Anleger in dem unsicheren Umfeld bewegen können.
Die Europäische Zentralbank sollte keine Staatsanleihen kaufen, weil ihre Unabhängigkeit sonst verloren zu gehen droht. Das bekräftigt Bundesbankchef Jens Weidmann im Gespräch mit der F.A.Z.
Nach zwei Bränden liefert Porsche den 911er GT3 nicht mehr aus. Japan belässt die Geldpolitik unverändert. In der EZB gibt es Skepsis zum negativen Einlagenzins.
Die Preise in Deutschland steigen nur wenig. Vor allem weil Energie günstiger wird, sinkt die Inflationsrate. Für Nahrungsmittel müssen Verbraucher immer tiefer in die Taschen greifen.
Am Devisenmarkt hält sich der Euro gegenüber dem Dollar, obgleich die amerikanische Wirtschaft schneller wächst als die europäische. Analysten sagen: Die Politik der EZB hält den Euro auf einem hohen Kursniveau.
Seit 19 Jahren blickt Michael Herstowski von oben auf die Welt. Der Kranführer hat auch am EZB-Turm in Frankfurt ein ruhiges Händchen bewiesen.