Ausrede Ölpreis
Das billige Öl ist kein Grund für eine weitere Lockerung der Geldpolitik.
Das billige Öl ist kein Grund für eine weitere Lockerung der Geldpolitik.
Amerikas Verteidigungshaushalt für 2015 steht. Für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind Milliarden-Ausgaben vorgesehen. Ein großes Projekt wird allerdings bewusst ausgeklammert.
Die Energieagentur warnt vor sozialer Instabilität in den Förderländern. Dabei dürfte der Ölpreis weiter fallen – und andere Rohstoffpreise gleich mit.
Seit dem Sommer sind die Ölpreise schon um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Am Freitagmorgen fiel der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI im asiatischen Handel zeitweise auf ein neues Fünf-Jahres-Tief von 58,80 Dollar.
Der Finanzinvestor Permira verkauft weitere Anteile am Modekonzern Hugo Boss und die Commerzbank steht in Amerika wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Geldwäsche- und Sanktionsgesetze am Pranger.
Es geht um Missachtung von Sanktionen und Geldwäsche. Nun stehen Commerzbank und Amerikas Behörden kurz vor einem außergerichtlichen Vergleich. Die Bank würde damit gleich zwei Vorwürfe vom Tisch wischen.
Die Stadt Detroit hat das größte kommunale Insolvenzverfahren in der Geschichte Amerikas abgeschlossen. Aber auch wenn der Zwangsverwalter jetzt seine Arbeit niederlegt, bleibt die Frage: Wie kann die Stadt den Exodus seiner Bürger stoppen?
Einst war die Aktie der Schnellrestaurantkette der beste Wert im Dow Jones. Doch die Zeiten sind vorbei. Den neuen Stern am Fastfood-Himmel kennt (noch) kaum jemand.
Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Talfahrt beschleunigt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent fiel erstmals seit fünf Jahren unter 65 Dollar. Ein Grund ist die neue Nachfrageprognose der Opec.
Der Preisrutsch am Ölmarkt trifft die Branche hart. Amerikas Schieferöl-Förderer leiden. Mitarbeiter von Großkonzernen wie BP bangen um ihre Stellen.
Ihre umfangreichen Rechtsrisiken lassen die amerikanische Großbank Citigroup nicht los und Santander erwägt den Rückzug der amerikanischen Tochter von der Börse.
Viele Unternehmen in Schwellenländern haben sich zu niedrigen Zinsen in Dollar verschuldet – und das Geld zu höheren Zinsen in ihren Heimatländern angelegt. Doch das Modell ist voller Risiken. Das sieht man jetzt, wo der Dollar aufwertet.
Der ungebremste Ölpreis-Verfall hat am deutschen Aktienmarkt für Verunsicherung gesorgt. Der Dax verabschiedet sich weiter von seinem Rekordhoch, nachdem die Börsen in Asien zuvor deutliche Verluste verbucht hatten.
Der neue Fonds des Starinvestors hat im November starke Zuflüsse verbucht. Das Vertrauen der Anleger kommt langsam zurück.
Nachdem der Dax am Freitag noch auf ein neues Allzeithoch gestiegen war, ließen Aktienanleger am Montag Vorsicht walten. Der deutsche Leitindex ging 0,7 Prozent leichter aus dem Handel.
Banken in Down under sollen ihr Kapital aufstocken. Die Aktionäre stört das nicht. Die Stimmung steigt, auch weil Qantas seit Jahren erstmals wieder Gewinn einfliegt.
Der Börsenwert des Senkrechtstarters übersteigt mittlerweile den der Deutschen Bank. Das weckt Erinnerungen an die Technologieblase der späten neunziger Jahre. Doch Uber hat das Zeug, zur nächsten gelungenen großen Wette zu werden.
Die Börse freut sich über gute Arbeitsmarktdaten aus Amerika: Der Dax klettert zeitweilig sogar bis auf 10.093 Punkte.
Nicht nur in Deutschland werden Bauprojekte teurer als geplant. In New York entsteht gerade die U-Bahn-Station unter dem neuen World Trade Center. Ihre Kosten sind alles andere als unterirdisch.
Mit Äthiopien steht ein weiteres afrikanisches Land als Neuling auf den westlichen Kapitalmärkten in den Startlöchern. Die Staatsanleihen haben Renditen von 5 bis 7 Prozent.
Der amerikanische Fahrdienst-Vermittler Uber ist in immer mehr Orten präsent. Um sein aggressives Wachstum zu finanzieren, hat er nun seine Kapitaldecke noch einmal um 1,2 Milliarden Dollar aufgestockt. Und das Volumen könnte noch steigen.
Der russische Präsident Putin hat Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft angekündigt und Währungsspekulanten mit hartem Durchgreifen gedroht. Das stützt den Wechselkurs.
Satya Nadella steht noch nicht einmal ein Jahr an der Spitze des Windows-Konzerns. Sein Grundgehalt liegt unter einer Million Dollar. Doch die Aktionäre haben ihm auf der Hauptversammlung eine üppige Aktienprämie gebilligt.
Der Rubel verliert weiter an Wert. Auch geldpolitische Maßnahmen der russischen Notenbank, um den Kurs der Währung zu stützen, fruchteten bisher nicht.
Auch an diesem Mittwoch hat der Dax die Marke von 10.000 Punkten nicht überwinden können. Doch er kam ihr ein Stück näher.
Europas Institute hinken in der Profitabilität amerikanischen Wettbewerbern hinterher. Experten empfehlen daher, sie für das kommende Jahr weniger zu gewichten.
In nur einer Minute ist der Kurs der Apple-Aktie um beinahe 7 Prozent eingebrochen. Eine echte Erklärung gibt es nicht. Da waren Algorithmen im Spiel, sagt ein Fachmann.
Der IT-Dienstleister Cancom setzt nach der Übernahme des Cloud-Spezialisten Pironet dessen Gründer vor die Tür und GM ruft gut 270.000 Wagen wegen Scheinwerfer-Problemen zurück.
Viele Rohstoffwerte sind auf mehrjährige Tiefstände gefallen. Analysten sehen weitere Preissenkungen voraus. Anleger sollten sich zurückhalten – für sie lohnt sich der Kauf im Moment nicht.
Russlands Währung steht zunehmend unter Druck. Die Ursachen sind zum Teil hausgemacht, auch die Ukraine-Krise belastet. Ausgerechnet jetzt hat die Zentralbank den Rubelkurs freigegeben. Hat sie sich damit verspekuliert?
Enttäuschende Konjunkturdaten aus China haben den deutschen Leitindex ins Minus gedrückt. Toptitel im Dax ist Eon, nachdem der Konzern einen einem radikalen Umbau angekündigt hatte, während der Ölpreis ein neues Fünf-Jahrestief markiert.
Trotz einbrechender Ölpreise drosselt die Opec ihr Förderziel nicht. Russland dürfte einer der größten Leidtragenden sein. Ein Moskauer Energiekonzern befürchtet schon, dass ein Fass Öl bald weniger als 60 Dollar kosten könnte.
Der Libyer Abdallah al Badri jongliert als Opec-Generalsekretär zwischen den Förderern Saudi-Arabien und Iran. Seine Nähe zu Diktator Gaddafi hat ihm bislang nicht geschadet.
Die Südamerikaner sehen derzeit ein Krisenszenario wie 2008 - und wollen deshalb das Öl-Angebot verknappen. Die mächtigen Golfstaaten sind dagegen. Den Verbraucher freut der Streit, denn der Benzinpreis könnte weiter sinken.
Belgiens Diamantenindustrie will Singapur mit königlicher Hilfe zum Handelsplatz der Edelsteine ausbauen. Die Voraussetzungen sind allemal gegeben.
Meldungen von und über mittelständische Anleihenemittenten zwischen dem 1. Januar und dem 30. Mai 2014