Übermäßige Panik
Chinas Aktienkurse sinken so schnell, dass die Börse nach 30 Minuten geschlossen wird. Doch die Aktien sollten Anlegern nicht so viele Sorgen bereiten. Ein anderes Problem ist wichtiger.
Chinas Aktienkurse sinken so schnell, dass die Börse nach 30 Minuten geschlossen wird. Doch die Aktien sollten Anlegern nicht so viele Sorgen bereiten. Ein anderes Problem ist wichtiger.
Weil die Aktienkurse gleich am Morgen um sieben Prozent gefallen sind, tritt Chinas neuer Schutzmechanismus wieder in Aktion - und beendet den Handel. Manch einer warnt vor einem Währungskrieg.
Zweifel an einer positiven Konjunkturentwicklung in China ließen den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch schwächeln. Der Preis für Nordseeöl gab nach Spekulationen auf ein weiterhin hohes Überangebot an Öl um fast 6 Prozent nach.
Trotz der Spannungen im Nahen Osten fällt der Ölpreis deutlich. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostet zwischenzeitlich weniger als 35 Dollar. So günstig war es lange nicht.
Der Renminbi steuert zum Dollar auf ein Fünf-Jahres-Tief zu. Manche Analysten rechnen zum Jahresende schon mit einem Kurs von 7,50 Yuan.
Vor der Pleite der Elektronikkette Dick Smith machte der Finanzinvestor Anchorge Capital mit der Firma 480 Millionen Dollar Gewinn in zwei Jahren. Ging dies mit rechten Dingen zu?
Die schnelle Klage der amerikanischen Regierung gegen Volkswagen führt zu einem neuen Kursrutsch an der Börse. Analysten spekulieren darüber, wie hoch die Strafe für den Konzern ausfallen könnte.
Amerika klagt gegen Volkswagen wegen der manipulierten Abgaswerte von 600.000 Dieselautos. Welche Strafe droht dem Konzern? Theoretisch könnte es angeblich eine wirklich gewaltige Summe sein.
Iran hat Masse, Saudi-Arabien aber Technologie. In einem konventionellen Krieg wäre Iran dem Rivalen unterlegen. Das könnte es durch einen asymmetrischen Krieg wettmachen.
Wie sich der Ölpreis entwickelt, ist für die Weltwirtschaft zentral. Die Prognosen auch renommierter Adressen liegen durchaus sehr weit auseinander.
Der amerikanische Wahlkampf verschlingt viel Geld. Allein Hillary Clinton sammelte bisher 60 Millionen Dollar an Spenden ein. Doch gibt es wirklich einen Zusammenhang zwischen Geld und Umfragewerten?
Das Jahr 2016 wird das Jahr, in dem die Zinsen ganz langsam wieder steigen. So sehen es jedenfalls die Banken in ihren Prognosen.
Hyun Song Shin stammt aus Südkorea, lehrte in Princeton und ist seit 2014 Chefökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Im Gespräch erklärt er, wieso die Preise trotz Geldschwemme nicht steigen und die Lage dennoch gefährlich ist.
Nordkorea betreibt ein Museum nahe den Tempelanlagen von Angkor Wat in Kambodscha und hofft auf zahlungskräftige Touristen. Menschenrechtler raten jedoch, sich von dem Museum fernzuhalten – auch wenn Pjöngjang dort auf Propaganda verzichtet.
Die chinesische Währung ist im freien Handel in Hongkong auf seinen niedrigsten Stand seit vier Monaten gefallen. Gründe sind Spekulationen auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik und ein Ende der Kursgewinne am Anleihemarkt.
Die amerikanische Justiz macht seit Jahren verstärkt Jagd auf Steuersünder und hat sich dabei vor allem auf die Schweizer Banken eingeschossen. Die Schweizer Privatbank Julius Bär hat nun ihre Rückstellungen dafür um fast 200 Millionen Dollar aufgestockt.
Frühere Mitarbeiter der Bank JP Morgan sollen Geld von Konten Toter abgeräumt haben. Sie nutzten dafür offenbar auch Zugänge ihrer Kollegen.
Der Ölpreis ist zu Wochenbeginn schon wieder gefallen. Wo ist das Ende? Eine amerikanische Bank bleibt bei ihrer erstaunlichen Prognose.
Der Google-Mutterkonzern hat ein glänzendes Jahr an der Börse erlebt – und liegt mit seiner Marktkapitalisierung nicht mehr allzu weit hinter dem iPhone-Hersteller. Ein anderer Technologiekonzern hat sich sogar noch besser geschlagen.
Kaum ein Land hat sich in der Vergangenheit so verschwenderisch gegeben wie Saudi-Arabien. Doch der niedrige Ölpreis bringt die Haushälter in Riad in Not. Das Königreich muss Subventionen kürzen und neue Steuern einführen.
Der schwächere Euro beschert deutschen Konzernen ein Umsatzplus. Verbraucherschützer fordern schärfere Regeln für Internet-Geldanlagen wie Crowdinvesting.
So schnell ging es noch nie. Der neue „Star Wars“-Film hat nur 12 Tage gebraucht, um an den Kinokassen über eine Milliarde Dollar einzuspielen. Dabei ist er noch gar nicht überall angelaufen.
Noch immer wird die Finanzkrise juristisch aufgearbeitet: Die Commerzbank geht jetzt juristisch auch gegen die Deutsche Bank vor, weil bald Verjährungsfristen ablaufen.
Seit sechs Jahren geht es wieder aufwärts an der Börse. In diesem Jahr aber schwankten die Aktienkurse stark. Wie geht es weiter an den Finanzmärkten? Die F.A.Z. hat Analysten aus Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften gefragt.
Die Mittelschicht kann sich heute Dinge leisten, von denen frühere Generationen nicht einmal geträumt haben. Trotzdem ist die Angst vor dem sozialen Abstieg in Deutschland und in den Vereinigten Staaten groß. Warum sind wir so mutlos?
Öl ist so billig wie lange nicht. Bis sich das ändert, können noch Jahrzehnte vergehen, schätzt die Ölorganisation Opec. Das ist nicht nur ein Versprechen, sondern auch eine Drohung.
Russlands Wirtschaftskrise macht den Unternehmen zu schaffen. Aber nicht jeder leidet. Von der Krise profitieren sogar Firmen, die eigentlich kaum konkurrenzfähig sind.
Die Bürger von Simbabwe sind den Gebrauch verschiedener Währungen gewohnt. Jetzt kauft sich China seinen Einfluss.
Der Sportartikel-Hersteller Nike hat dem Druck durch den starken Dollar getrotzt, bei der BASF-Tochter Wintershall ist der Anteilsverkauf von norwegischen Ölfeldern geplatzt und Shell kürzt seine Ausgabepläne noch weiter.
Seit Wochen muss sich die Deutsche Bank wegen eines Geldwäsche-Skandals in Russland rechtfertigen. Jetzt erst werden die Ausmaße bekannt: Kunden sollen rund zehn Milliarden Dollar Schwarzgeld gewaschen haben.
Tesla-Chef Elon Musk ist ein Weltstar, seine Elektroautos das Spielzeug der Reichen und Schönen. Bloß hat er damit noch keinen Cent verdient.
Nach der Leitzinserhöhung der amerikanischen Notenbank gab es an der Schweizer Börse kaum eine Reaktion. Der Zinsschritt in Amerika könnte aber den Franken schwächen und Aktienkurse stimulieren.
BMW muss zur Beilegung von Streitigkeiten mit der amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA Strafe zahlen, VW-Chef Matthias Müller spricht sich für eine Kürzung der Vorstandsvergütungen aus und Singulus beschließt ein Sanierungskonzept.
In den kommenden fünf Jahren steigt der Konsum im Reich der Mitte um 50 Prozent, behauptet eine Studie. Vor allem die jungen wohlhabenden Chinesen geben demnach viel mehr Geld aus als ihre Eltern.
Nur wenige Währungen waren in diesem Jahr so stark wie der Dollar. Doch jetzt gibt es erste Stimmen, die ein Ende der Aufwertung vorhersagen.
Der Verdrängungswettbewerb der Ölförderländer geht in eine neue Runde: Die Opec-Staaten pumpen den Rohstoff aus allen Rohren in den Weltmarkt und drücken damit den Preis unter die Tiefstände des Jahres 2008.