Die Welt ist eine Scheibe
Digitaler Ton ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Mit der Schallplatte aber wird Musik zelebriert. Was braucht es, um klangliche Magie aus einer Rille zu kitzeln?
Digitaler Ton ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Mit der Schallplatte aber wird Musik zelebriert. Was braucht es, um klangliche Magie aus einer Rille zu kitzeln?
Anleger haben Milliarden in Immobilienfonds investiert und wollen jetzt ihr Geld zurück. Doch die Fonds rücken es nicht raus. Zu schnell abschreiben sollte man die Anlage in Immobilien aber nicht.
Die Europäische Ratingagentur droht zu scheitern, Facebook kauft den Coupon-Spezialist Tagtile und Apple wehrt sich gegen eine Klage wegen Preisabsprachen bei E-Books. ING startet den Verkaufsprozess für Asien-Geschäfte, Bayer verkauft die Rechte an ihrer Alzheimer-Substanz an eine indische Firma und die Deutsche Börse erwartet steigende Unruhe an Finanzmärkten. KKR will das Diamantengeschäfte von BHP und Rio erwerben, Daimler steuert in den Vereinigten Staaten auf ein Rekordjahr zu und die Telekom will für Telecolumbus bieten. Zudem lockert China seine Währungspolitik und das Freihandelsabkommen zwischen Amerika und Kolumbien tritt im Mai in Kraft.
Ein Steuerfahnder aus Wuppertal hat schon viele Banken das Fürchten gelehrt. Jetzt will die Schweiz ihn dingfest machen. Er nimmt’s sportlich.
In der Debatte um die Schweizer Haftbefehle gegen drei deutsche Steuerfahnder fährt die SPD schwere Geschütze auf. Parteichef Gabriel prangert an, dass sich „niemand gründlich um die Steuerhinterziehung mit Hilfe ausländischer Institute kümmert“. Abhilfe soll eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft schaffen.
In den Streit um die Haftbefehle der Schweizer Justiz gegen deutsche Steuerfahnder schaltet sich nun auch die FDP ein. Ihr Generalsekretär findet es „nicht verwunderlich, dass die Schweizer Behörden kein Interesse daran haben, dass Straftaten in ihrem Land belohnt werden“.
Die in der Schweiz ausgestellten Haftbefehle gegen drei Steuerfahnder aus NRW schlagen hohe Wellen: SPD und Grüne sehen darin einen „bodenlosen Skandal“. Fast noch mehr regt sich die Opposition über Finanzminister Schäuble auf – der das Vorgehen der Eidgenossen als nachvollziehbar wertet.
Der Kauf einer CD mit Daten von deutschen Steuerhinterziehern hat für drei Finanzbeamte aus NRW ein juristisches Nachspiel. Die Schweizer Staatsanwaltschaft sucht sie mit Haftbefehlen. Der Vorwurf: Wirtschaftsspionage und Verstoß gegen das Bankgeheimnis.
Die Renditen spanischer Staatsanleihen steigen, als Gründe werden der unklare Kapitalbedarf spezieller Hilfsfonds und die anstehende Regionalwahlen genannt. Es gibt aber auch gute Zeichen.
UPS verkündet die Übernahme von TNT Express, Freenet will ab 2014 den Umsatz wieder steigern, der Staatseinfluss auf EADS soll sinken und ProSiebenSat.1 kauft die britische Filmfirma Endor. Burda will seinen Einfluss bei Xing ausbauen und Rusal erleidet einen Gewinneinbruch. Die Netzkosten werden den Strompreis treiben, EU-Kommissar Barnier kündigt einen Gesetzentwurf zur Regelung der Girokonto-Gebühren an und laut IWF wird sich das Wachstum der Weltwirtschaft 2012 doch verlangsamen.
Der Handel mit Anteilen an eingefrorenen Fonds an der Börse Hamburg ist rege. Die Käufer hoffen offenbar auf höhere Verkaufserlöse der Fonds SEB Immoinvest und CS Euroreal.
Die Hedgefonds hatten einen guten Start ins neue Jahr. Angesichts hoher Verluste in der Vergangenheit stören sich Anleger aber an hohen Gebühren.
Die Deutsche Bank will große Teile ihrer Vermögensverwaltung verkaufen. Der Käufer Guggenheim Partners würde damit, ganz in alter Familientradition, einen großen Erfolg verbuchen.
Salzgitter steigert den Gewinn deutlich, QSC schüttet trotz enttäuschender Zahlen erstmals eine Dividende aus. Renault und Nissan wollen die Kontrollmehrheit am Lada-Autobauer Awtowas übernehmen. Die Resonanz auf den Anleihentausch der Commerzbank ist gut, die Credit Suisse will mit einem Anleihenrückkauf das Kernkapital stärken. Der VDA sieht Westeuropas Automobilmarkt im Rückwärtsgang, der BDI erwartet 2012 ein Außenhandelsplus von mehr als 3 Prozent. Die Koalition will den ’TÜV für Finanzprodukte’ etablieren.
Die Schweizer Banken lebten jahrzehntelang blendend von Steuerflüchtlingen. Künftig soll es angeblich keinen Schutz vor dem Fiskus mehr geben. Der letzte Beweis dafür steht aber noch aus.
Die Bonitätsbewertungen zahlreicher Banken und Versicherungen sollen auf eine Herabstufung geprüft werden. Die Aktienkurse der Unternehmen verzeichneten umgehend hohe Kursverluste.
Dank der Fusionsgespräche zwischen den Minengesellschaften Glencore und Xstrata hat sich die Anlegerstimmung in Bezug auf Rohstoffaktien deutlich gebessert. 2012 könnte ein gutes Jahr für die Minenindustrie werden, so Analysten.
Die Deutsche Bank hat Ende 2011 wegen der Schuldenkrise überraschend rote Zahlen geschrieben. Im Gesamtjahr verdiente das größte deutsche Institut vor Steuern 5,4 Milliarden Euro. Angepeilt hatte der scheidende Vorstandschef Ackermann zehn Milliarden Euro Gewinn.
Griechenland hat von der Eurogruppe 15 Tage mehr Zeit bekommen, um zusätzliche Einsparmöglichkeiten über 300 Millionen Euro auszuloten. Solche Problem hat Cisco nicht, denn beim weltgrößten Netzwerk-Technikkonzern laufen die Geschäfte prächtig. Auch Daimler hat Rekordgewinne eingefahren. Die Schweizer Großbank Credit Suisse schrieb dagegen rote Zahlen. Und auf News Corp lasten weiter die Kosten des Abhörskandals. Siemens plant die Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen. Von der Sitzung der Europäischen Zentralbank werden unterdessen keine Zinsbeschlüsse erwartet.
Dem Militäretat der Vereinigten Staaten drohen Kürzungen von fast 1 Billion Dollar. Mehr als 1 Million Stellen in der Gesamtwirtschaft könnten davon betroffen sein. Doch Fachleute warnen vor einer Dramatisierung der Lage.
Ungeachtet der Einigkeit zwischen Berlin und Paris hat der Dax am Montag seine Konsolidierung fortgesetzt. Das in der Vorwoche stark in das neue Jahr gestartete Kursbarometer gab um 0,7 Prozent auf 6017 Punkte nach.
Unicredit muss 7,5 Milliarden Euro auftreiben. Die Ankündigung setzte nicht nur ihren Kurs, sondern auch die Notierungen der gesamten Bankbranche in Europa unter Druck.
Nicht nur der Immobilienfonds CS Euroreal, auch der SEB Immoinvest bleibt geschlossen. Die Sparer sitzen in den einst als liquide gepriesenen Produkten fest.
Das kommende Jahr wird nach Ansicht vieler Anleger an den europäischen Anleihemärkten unruhig. Fondsmanager befürchten eine Verschärfung der Schuldenkrise - Bundesanliehen sollten sich aber behaupten.
Begonnen hat die Geschichte um die Steuersünder-CD mit einer Nachlässigkeit. Jetzt hat der Datendieb der Credit Suisse eine Bewährungsstrafe erhalten.
Damit sie ihre Anleger ausbezahlen können, müssen viele Anbieter großer offener Immobilienfonds bedeutende Objekte veräußern.
Nach den vorangegangenen Turbulenzen hat sich der Franken zuletzt wenig bewegt gezeigt. Doch das könnte sich schnell ändern, wenn die Schweiz wie jetzt spekuliert wird zur Franken-Schwächung tatsächlich negative Zinsen einführen sollte.
Enorme Renditezuwächse stehen hohen Wertverlusten gegenüber. Die extreme Berg- und Talfahrt der vergangenen Jahre macht sich bemerkbar.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von 15 der weltweit größten Finanzinstitute herabgestuft. Vor allem Banken aus den Vereinigten Staaten waren betroffen.
Fitch bestätigt Frankreichs Spitzenote, Moody’s die der Vereinigten Staaten, dagegen wachsen beim IWF und S&P die Sorgen um Japans Schulden. Die Raiffeisen Bank International senkt ihre Prognosen und HTC begibt eine Umsatzwarnung. Suzuki ruft im Streit mit VW den Schiedsgerichtshof an, Microsoft blickt in Yahoos Bücher. Die Talsohle ist für Griechenland noch nicht erreicht und Experten bezweifeln den Erhalt des Euroraums in seiner heutigen Form.
Nach sechs Handelstagen mit Kursverlusten stiegen die Aktienkurse wieder. „Dies ist aber nur ein kurzes Aufbäumen“, heißt es mit Blick auf das lange Wochenende in Amerika.
Der Abbau trifft vor allem die Sparten Investmentbanking und Privatkundengeschäft. Auch die dänische Danske Bank will 2000 Arbeitsplätze einsparen.
Die Krise der offenen Immobilienfonds erschüttert das Vertrauen in das gesamte Investmentgeschäft. Ein gutes Ende ist nicht in Sicht.
Haben Sie sich gerade für ihre Drei-Zimmer-Wohnung verschuldet, wächst Ihr Gehalt langsamer als die Inflationsrate? Vorsicht, dann wird gleich Ihr Neid geweckt werden. Denn hier geht es um die Reichen dieser Erde. Und die gibt es immer öfter in Asien. Zwar zählt die Wachstumsregion immer noch die meisten Armen der Welt. Doch werden die Asiaten schon 2013 die Europäer als derjenige Teil der Erdbevölkerung ablösen, der das größte Vermögen angehäuft hat. Von Krise ist bei den Superreichen keine Rede: Denn das kumulierte Vermögen der Welt wird sich zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2016 auf 345 Billionen Dollar verdreifachen – Krise hin, oder her.
Gute Unternehmensberichte, die Hoffnung auf eine Lösung der Euro-Krise und überraschend positive Wirtschaftsdaten treiben die Kurse. Finanzwerte bleiben hingegen unter Druck.
Schuldenkrise und Rezessionsangst haben den Rohstoffen zuletzt deutliche Verluste beschert. Und eine nachlassende Nachfrage könnte die Preise kurzfristig weiter unter Druck setzen.