Das Rätsel Facebook
Am Freitag geht es los: Facebook geht an die Börse. Doch die Zweifel wachsen. Wie will Mark Zuckerbergs Netzwerk in Zukunft Geld verdienen?
Am Freitag geht es los: Facebook geht an die Börse. Doch die Zweifel wachsen. Wie will Mark Zuckerbergs Netzwerk in Zukunft Geld verdienen?
Der Internetkonzern geht an die Börse - und wird so transparent wie nie. Jetzt zeigt sich, wer Mark Zuckerbergs beste Freunde sind und was seine Charterflüge kosten. 13 überraschende Fakten aus dem Börsenprospekt.
Nicht nur Mark Zuckerberg und Facebook profitieren, wenn das soziale Netzwerk an die Börse geht. Der Weg aufs Parkett wird einige Menschen sehr reich machen.
Facebook macht ernst und geht an die Börse. Das Unternehmen will Milliarden einsammeln. Es wird die Sensation des Jahres. So funktioniert der Börsengang.
Die Beteiligungsgesellschaft Carlyle senkt den Ausgabepreis für ihre Aktien auf Druck großer Investoren. Es ist der bislang größte Börsengang an der Wall Street in diesem Jahr.
Die deutschen Aktienmärkte haben am Dienstag unter der Unsicherheit über die politischen Entwicklungen in Griechenland gelitten. Zudem sorgte ein Ausfall der Handelsplattform Xetra für Aufregung.
Anleihenemittent Windreich trennt sich von seinem Finanzvorstand, QSC schneidet schwach ab, die Börsengänge der Rheinmetall-Autosparte und von Talanx werden konkreter. Indonesiens Wirtschaft wächst weiter kräftig.
Kommando zurück bei Schiesser: Um seine Gläubiger auszuzahlen, strebt der Wäschehersteller nicht länger an die Börse. Stattdessen wird das Traditionsunternehmen an einen Konkurrenten aus Israel veräußert.
Mit dem chinesischen Gefrierfischhersteller Haikui kommt das erste Unternehmen 2012 an die Börse. Die Bewertung ist günstig. Offenbar haben chinesische Unternehmen gelernt.
Adidas hebt nach einem starken Auftaktquartal die Prognose für 2012 an, Ungarn und Rumänien lasten weiter auf der Erste Group und Assicuriazoni Generali wächst im ersten Quartal. Nokia will den Luxushandy-Hersteller Vertu verkaufen, Siemens will an Osram zwischen 25 und 50 Prozent halten und die Postbank stellt ihre Vermögensberatung ein. Rheinmetall will seine Autosparte im Juni an die Börse bringen und Merck & Co behält den Patentschutz für wichtige Umsatzträger. Der deutsche Einzelhandel legt im März deutlich zu, die Niederlande einigen sich auf einen Sparkurs und Brüssel plant einen „Marshall-Plan“ zur Belebung der Wirtschaft.
Der Gewinn der Deutschen Börse sinkt kräftig. Auch andere Börsenbetreiber leiden unter Margendruck, ihre Aktienkurse steigen unterdurchschnittlich. Analysten raten zu neuen Geschäftsbereichen.
Nur wenige Rohstoffhändler sind an der Börse notiert. Anleger können stattdessen auf Minenaktien und Ölwerte setzen. Doch auch sie haben ihre Besonderheiten.
Angesichts der schlechten Haushaltslage hat S&P die Kreditwürdigkeit Spaniens weiter gesenkt. Bundeskanzlerin Merkel hat den Fiskalpakt als nicht verhandelbar bezeichnet. Auf Unternehmensebene hat BASF zwar einen Gewinnrückgang verbucht, aber ebenso wie Daimler die Prognosen übertroffen. Die Deutsche Lufthansa soll einem Bericht zufolge eine Billig-Fluglinie planen. Die Deutsche Börse konnte trotz geringerer Handelsaktivitäten die Einnahmen nahezu stabil halten. Der weltgrößte Onlinehändler Amazon hat die Erwartungen übertroffen. Und Samsung Electronics hat einen neuen Rekordgewinn bekannt gegeben.
Bertelsmann ist bereit für die Börse, Sky holt sich für Milliarden die Bundesligarechte und die Verlage streiten sich mit Fernsehsendern oder Internetkonzernen um das digitale Feld: Willkommen in der Medienwirtschaft.
An der Börse haben die Investoren zur Wochenmitte Kasse gemacht. „Für das aktuelle Umfeld haben sich die Abschläge noch in Grenzen gehalten“, heißt es.
Das große Private-Equity-Haus Carlyle steht kurz vorm Börsengang. Die Aussichten an der Börse sind zuletzt allerdings wieder unsicherer geworden.
Der Autokonzern hält nun 73 Prozent am Lastwagenbauer und baut so seine Machtposition aus. Am Ende sind die Wolfsburger damit nicht, sie wollen mehr. Für MAN sind die Tage im Dax wohl gezählt.
Die Europäische Ratingagentur droht zu scheitern, Facebook kauft den Coupon-Spezialist Tagtile und Apple wehrt sich gegen eine Klage wegen Preisabsprachen bei E-Books. ING startet den Verkaufsprozess für Asien-Geschäfte, Bayer verkauft die Rechte an ihrer Alzheimer-Substanz an eine indische Firma und die Deutsche Börse erwartet steigende Unruhe an Finanzmärkten. KKR will das Diamantengeschäfte von BHP und Rio erwerben, Daimler steuert in den Vereinigten Staaten auf ein Rekordjahr zu und die Telekom will für Telecolumbus bieten. Zudem lockert China seine Währungspolitik und das Freihandelsabkommen zwischen Amerika und Kolumbien tritt im Mai in Kraft.
Anlegerschützer sind sich einig: Zu den größten Kapitalvernichtern an der Börse gehörten 2011 Unternehmen der Solarbranche. Aber auch anderenorts gibt es wenig erfolgreiche, dafür um so reichere Manager.
Der Dax hat sich zum Handelsbeginn am Freitag etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt. In den ersten Minuten legte der deutsche Leitindex um 0,20 Prozent zu auf 6.684,69 Punkte.
Der Dax ist am Freitag mit leichten Kursverlusten in den Handel gestartet. Der Leitindex notierte am Morgen 0,1 Prozent im Minus bei 6735 Punkten, nachdem er am Vortag ein Prozent zugelegt hatte.
Givaudan stiegert dank der Nachfrage aus Schwellenländern den Gewinn, Chevron profitiert von hohen Preisen und besseren Raffineriemargen. LDK Solar verschiebt die Zahlenvorlage, SAP kauft seinen Partner Syclo. Yahoo stellt sich neu auf und Carlyle könnte beim Börsengang bis zu 800 Millionen Dollar einnehmen. Der Preisauftrieb im deutschen Großhandel schwächt sich weiter ab, Japans Maschinenbauaufträge legen im Februar überraschend zu und Birma will mit japanischer Hilfe eine Börse aufbauen.
Seit Anfang April tendieren Aktien schwach. Nach Ostern setzt sich dieser Trend fort, der Dax fiel auf 6600 Punkte. Professionelle Anleger sehen darin jedoch kein Drama.
Nach Lehman wurden Zertifikate verteufelt, jetzt sind sie mit Wucht zurück - vor allem als Aktienanleihen. Das klingt solide, sicher sind sie noch lange nicht.
Das soziale Netzwerk Facebook strebt an die Heimatbörse von Apple und Google. Analysten sehen darin einen bedeutenden Sieg für die Nasdaq.
Die Aktienkurse der großen Sportartikelhersteller Adidas, Nike und Puma befinden sich gerade im Höhenflug. Das Geschäft läuft. Die Analysten jubeln.
Der Karstadt-Eigentümer kauft für 1,4 Milliarden Dollar mit einem Londoner Investmentvehikel einen Anteil an der Fast-Food-Kette. Jetzt strebt er eine Notierung an der New Yorker Börse an.
Die Rabattplattform Groupon hat mit der Korrektur ihrer Ergebnisse die Finanzmärkte geschockt. Es gibt unter den Internet-Börsengängen allerdings auch Gewinner - etwa das soziale Netzwerk Linkedin.
Es wird einer der größten Börsengänge der Geschichte: Im Mai stürmt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg aufs Parkett. Deutsche Firmen machen es ihm nach. Blind zugreifen sollten Anleger nicht: Die Neuemissionen bergen Risiken.
Bertelsmann macht sich fit für die Börse - so wie Thomas Middelhoff es einst geplant hat. Damals wurde er dafür entmachtet. Jetzt stichelt er.
Der Datendienstleister Nanex vermutet eine Verschwörung hinter dem gescheiterten Börsengang der Plattform Bats Global Markets: Bei dem raschen Kurssturz der Aktie habe es sich um einen gezielten Angriff eines Computerhandelsprogramms gehandelt.
Europas größter Medienkonzern ändert die Rechtsform und öffnet sich so für externe Kapitalgeber. Der Einfluss der Familie Mohn bleibt gewahrt, der Vorstand gewinnt Spielraum für Akquisitionen.
Bald 1 Milliarde Nutzer sind bereit, ihr Leben auf Facebook zu archivieren. Es entsteht ein Datenschatz, dessen Wert das soziale Netzwerk an der Börse heben will. Deshalb tut das Unternehmen alles, damit diese Daten gut vermarktet werden können: Die Nutzungsbedingungen wurden soeben so überarbeitet, dass aus einer Datenschutz- eine Datenverwendungsrichtlinie geworden ist. Andererseits lockt der Datenberg auch andere an: amerikanische Arbeitgeber zum Beispiel, die von Bewerbern ihre Facebook-Passwörter verlangen, um sich in deren Nutzerprofilen umsehen zu können.
Das verpatzte Börsendebüt der Handelsplattform Bats wirft abermals Fragen über die Stabilität der Handelssysteme an der Wall Street auf.
Nach seinen jüngsten Verlusten ist der Dax am Freitag auf Erholungskurs gegangen. Der Leitindex stieg in den ersten Minuten um 0,7 Prozent auf 6925 Zähler. Seit Montag hat der Dax aber gut 1,7 Prozent nachgeben.
Der amerikanische Chiphersteller Sandisk verschreckt seine Anleger mit einer Umsatzwarnung, Facebook schlägt im Yahoo-Patentstreit mit einer Gegenklage zurück und Moody’s stuft die Bonität von GE wegen der Finanzsparte herab. Burger King kehrt an die Börse zurück, der amerikanische Automarkt setzt sein Wachstum im März fort und Brasilien erhebt eine neue Milliardenklage gegen Chevron nach Öl-Leck. Die amerikanische Notenbank dämpft Spekulationen über neue Konjunktur-Hilfen, das Kartellamt geht gegen Ölmultis vor. China will für einen stärkeren Kreditfluss das Banken-Monopol brechen und die Ratingagentur Fitch sieht Griechenland weiter in Schwierigkeiten.