Parketthandel verliert weiter Marktanteile
Im Mai 2011 hatte die deutsche Börse den Parketthandel auf das privatrechtliche Xetra-System überführt. Doch der Bedeutungsverlust hält an. Jetzt arbeitet man an einer „weiteren Professionalisierung“.
Im Mai 2011 hatte die deutsche Börse den Parketthandel auf das privatrechtliche Xetra-System überführt. Doch der Bedeutungsverlust hält an. Jetzt arbeitet man an einer „weiteren Professionalisierung“.
Der unrühmliche Börsengang von Facebook erzürnt die Anleger; viele geben der führenden Konsortialbank Morgan Stanley eine erhebliche Mitschuld. Deren Chef sieht es offenbar anders. Er sagt: Wer auf einen Kurssprung gehofft habe, war „naiv“.
Die Börsenkurse sinken, auch der Facebook-Börsengang hat schlecht funktioniert - keine gute Zeit, eine Firma an die Börse zu bringen. Das findet auch Fomel-1-Chef Bernie Ecclestone.
Die Deutsche Börse holt Banken für ihr Derivategeschäft ins Boot, BASF werden in den DJ Global Titans 50 Index aufgenommen und das Bayer-Mittel Xarelto darf in Großbritannien breiter angewendet werden.
Vielleicht ist es der Beginn einer Neuordnung auf dem deutschen Mobilfunkmarkt: Die unter einer hohen Verschuldung leidende spanische Telefongesellschaft Telefónica will ihre deutsche Tochtergesellschaft O2 an die Börse bringen. Die Vorbereitungen für einen Gang aufs Parkett von Telefónica Deutschland mit seiner Mobilfunkmarke O2 hätten begonnen, teilte der Konzern am Mittwochabend (wie in einem Teil unserer Auflage berichtet) mit. Zugleich prüft der niederländische Telefonkonzern KPN die Trennung von weiteren Tochtergesellschaften. Wenn ein Bericht der Tageszeitung „De Telegraaf" aus jüngster Zeit stimmt, wird sich der einstige Staatsmonopolist künftig auf den Heimatmarkt konzentrieren. Träfe das zu, würde es in Deutschland spannend: Zu den wichtigsten Auslandsaktivitäten von KPN zählt der hiesige Mobilfunkanbieter E-Plus. Und tatsächlich: Am Freitag hat KPN offiziell bestätigt, dass man strategische Optionen für E-Plus prüfe.
Der deutsche Telefonanbieter o2 könnte bald an die Börse gehen. Die spanische Muttergesellschaft Telefónica erwägt, das Unternehmen aufs Parkett zu bringen.
Die europäischen Aktienbörsen tendieren fester. Positive Vorgaben aus China stützen offenbar die Kurse trotz andauernder Sorgen um Spanien und Griechenland.
Mindestens 10,5, vielleicht auch knapp 13 Milliarden Dollar ist die Formel 1 laut Börsenprospekt wert. Doch die Firma mit Sitz in Jersey ist für Anleger schwer durchschaubar - und Bernie Ecclestones zentrale Rolle gilt als Risiko.
Angesichts freundlicher Vorgaben aus Asien sind die europäischen Börsen am Dienstag mit leichten Kursgewinnen in den Handel gestartet. Händler blieben angesichts der Krise in Spanien und Griechenland jedoch skeptisch.
Facebook gibt sich gerne als Weltverbesserer. Aber die sanfte Fassade bröckelt schon länger. Das Börsenfiasko von Mark Zuckerberg und seinen Bankern fügt sich in ein Muster.
Der Facebook-Gründer hat seine Firma an die Börse gebracht – und gleich noch geheiratet. Wer ist seine frisch Angetraute? Und warum fand die Hochzeit ausgerechnet jetzt statt?
Die Facebook-Aktie ist dramatisch abgestürzt, der Börsengang eine Enttäuschung. Wie konnte das passieren? Wir prüfen fünf Erklärungen auf ihre Stichhaltigkeit.
Evonik könnte der größte deutsche Börsengang seit zwölf Jahren werden. Die Vorbereitungen laufen, die Perspektiven stimmen. Aber hinter den Kulissen wächst die Nervosität.
Die Geschehnisse um Facebooks Börsengang werden immer seltsamer: Die Bank Morgan Stanley will offenbar Aktionäre entschädigen - gleichzeitig taucht ein Gerücht auf, die Banken Goldman Sachs und JP Morgan hätten Spekulationen gegen den Aktienkurs erleichtert.
Der Chemiekonzern Evonik hat nun bestätigt, noch vor der Sommerpause an die Börse gehen zu wollen. Angepeilt ist offenbar ein Emissionserlös von 15 Milliarden Euro.
Evonik bestätigt, noch vor der Sommerpause an die Börse gehen zu wollen. Morgan Stanley will womöglich Facebook-Anleger entschädigen. Der Spanische Staat muss womöglich 15 Milliarden Euro aufbringen, um die Sparkassengruppe Bankia zu retten. Und Toyota will Schwellenländer-Autos bauen.
Analysten von Morgan Stanley und anderen Konsortialbanken warnten Großanleger vor dem Börsengang von Facebook vor schwächeren Umsätzen. Wertpapierrechtler fordern nun neue Regeln, um den ungleichen wenn auch legalen Informationsfluss zu stoppen.
Das verpatzte Börsendebüt von Facebook hat Konsequenzen: Nasdaq, Morgan Stanley und das soziale Netzwerk selbst geraten ins Visier von Ermittlungen und Klagen.
Die Kapitalmärkte sind instabil. Dennoch stehen mit Evonik und Talanx zwei wichtige Börsengänge bevor. Die Banken sehnen ein Ende der Flaute am deutschen Markt für Aktienneuemissionen herbei.
Kurz vor dem geplanten Börsengang hat sich offenbar der Fonds Blackrock an dem Veranstalter der Formel 1 beteiligt. Für den Finanzinvestor CVC zeichnet sich damit ein lukrativer Ausstieg ab.
Der Facebook-Kurs sinkt deutlich. Das heißt noch lange nicht, dass die Firma schlechte Perspektiven hat.
Eigentlich sollte der Börsengang von Facebook die Nasdaq ein für alle mal als wichtigste Börse für neue Technologieunternehmen etablieren. Doch einiges ging dabei schief.
Der amerikanische Internetkonzern Yahoo hat seinen Anteil an der größten chinesischen Internethandelsplattform Alibaba für 7,1 Milliarden Dollar verkauft. Alibaba übernimmt die Anteile selbst und will jetzt an die Börse gehen.
Gerade erst hat der 28-Jährige die eigene Firma für ein paar Milliarden an die Börse gebracht, da heiratet er auch noch: Für Facebook-Gründer Mark Zuckerberg war es eine ereignisreiche Woche.
Der erste Handelstag der Facebook-Aktie war für Anleger eine herbe Enttäuschung. Auch für die kommenden Monate sind die Aussichten schlecht: Nach Meinung vieler Experten werden die mauen Kurszuwächse eher Regel als Ausnahme sein.
Das Internetunternehmen bewegt sich am ersten Tag seiner Aktiennotierung an der Technologiebörse Nasdaq kaum von seinem Ausgabepreis weg. Trotzdem bricht es Rekorde. Und Firmengründer Mark Zuckerberg wird Multimilliardär - viele Mitaktionäre ebenfalls. U2-Sänger Bono wird mit seinen Facebook-Aktien mehr Geld verdienen als mit seiner Musikkarriere.
104 Milliarden Dollar, umgerechnet 80 Milliarden Euro, soll Facebook an der Börse wert sein. FAZ.NET hat nachgerechnet, was man mit so viel Geld machen könnte.
Blockupy hinterlässt seine Spuren, auch an der Deutschen Börse. So wurde der Börsenstart der Goldrooster AG am Freitag ausnahmsweise in Eschborn gefeiert.
Das soziale Netzwerk hat den Ausgabepreis für seine Aktien auf 38 Dollar festgelegt. Damit gibt sich Facebook einen Wert von 104 Milliarden Dollar. Das hat noch nie ein amerikanisches Unternehmen zum Zeitpunkt seines Börsengangs geschafft.
Der gigantische Börsengang von Facebook birgt ein Risiko, das viele ignorieren: Setzt sich der Datenschutz durch, bricht das Geschäftsmodell von Facebook zusammen. Eine Gewinnwarnung.
Mark Zuckerberg behält nach dem Börsengang die völlige Kontrolle über Facebook. Auch in anderen Internetunternehmen wie Google und Zynga sichern die Gründer mit einer Mehrklassenstruktur ihre Macht.
Mit teils deftiger Kritik fordern die Aktionäre auf der Hauptversammlung der Deutschen Börse Informationen zur gescheiterten Fusion mit der New York Stock Exchange Euronext.
Facebook will mehr Anteilsscheine an die Börse bringen als bisher bekannt. Das soziale Netzwerk plant die Anzahl der Papiere um ein Viertel auf 421 Millionen Stück erhöhen. Ein Seitenhieb kommt von General Motors: Der Autobauer wolle keine Werbung mehr auf Facebook schalten, weil die Anzeigen zu ineffizient seien.
Regelmäßig zieht es chinesische Unternehmen auf das Frankfurter Parkett, doch ebenso regelmäßig enttäuschen sie die Erwartungen. Bislang erlitten die Anleger immer Verluste.
Kurz vor dem geplanten Börsengang hat Facebook laut Kreisen die Preisspanne auf 34 bis 38 Dollar je Aktie angehoben. Der Wert des Unternehmens steige damit auf bis zu 104 Milliarden Dollar.
Am Freitag geht es los: Facebook geht an die Börse. Doch die Zweifel wachsen. Wie will Mark Zuckerbergs Netzwerk in Zukunft Geld verdienen?