Gift und Galle
Sex und Crime im Mittelalter, Frauen als Staffage: ZDFneo zeigt eine Neuerzählung der Artussage. Schnell stellt sich schon die Pilotfolge von „Camelot“ als vollständiges Desaster heraus.
Sex und Crime im Mittelalter, Frauen als Staffage: ZDFneo zeigt eine Neuerzählung der Artussage. Schnell stellt sich schon die Pilotfolge von „Camelot“ als vollständiges Desaster heraus.
7,63 Millionen Zuschauern hatte der dritte Teil der ZDF-Trilogie. Der Programmdirektor des Senders freut sich über eine generationsübergreifende Debatte.
„Lebensrettende Taten werden selten erwähnt oder bleiben strittig“, schreibt unser Leser Albrecht H. Poppe - um dann an den Marinesoldaten und Sprengstoff-Spezialisten Heinz Stahlschmidt zu erinnern, der sich 1944 weigerte, den Hafen von Bordeaux zu zerstören.
An diesem Mittwoch läuft der letzte Teil von „Unsere Mütter, unsere Väter“ im ZDF. Der Dreiteiler macht Epoche - und versteht sich auf die Kunst, die Zuschauer bis zum bitteren Ende zu fesseln.
Großes Interesse an „Unsere Mütter, unsere Väter“: Das zeigen nicht nur die absolute Zahl der Zuschauer, sondern auch die Altersstruktur der Gruppe.
Der ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ erzählt die Kriegserlebnisse aus der Perspektive junger Menschen. Was sagen Journalisten dazu, die heute so alt sind wie die Protagonisten im Film?
Er hat „Unsere Mütter, unsere Väter“ gedreht, einen Film, der im deutschen Fernsehen ohne Vergleich ist: Philipp Kadelbach über Handwerk, das er hinter sich lassen, und Täter, in die er sich hineinversetzen musste.
Warten Sie nicht auf einen hohen Feiertag, versammeln Sie jetzt Ihre Familie: Der ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ beginnt am Sonntag und ist die letzte Chance, über die Generationen hinweg die Geschichte des Krieges zu erzählen.
Alte Agenten auf neuen Golfplätzen: Marc Bauders Spielfilm „Das System“ erzählt, wie die DDR unterging, ihre Gewohnheiten und die Erinnerung an das Land aber geblieben sind.
Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks, ist seit zwei Jahren im Amt und hat viel vor: den Sender umbauen, den Streit mit den Verlagen schlichten, den neuen Rundfunkbeitrag erklären, die Zahl der Talkshows reduzieren. Wie geht das?
„Und alle haben geschwiegen“: Dror Zahavis Film über das Los von Heimkindern in der jungen Bundesrepublik erschüttert, ohne die Verantwortlichen populistisch anzuprangern.
ARD und ZDF zanken sich ein wenig über den Wechsel des Moderators Jörg Pilawa. Das gehört zum Geschäft. Wobei man sich schon fragt, was dem ZDF ohne ihn fehlt und was die ARD mit ihm gewinnt.
Er wolle nicht nur der „Quiz-Onkel“ sein, sagte Jörg Pilawa, als er vor zweieinhalb Jahren vom Ersten ins Zweite wechselte. Aus dem Plan einer ganz neuen Sendung wurde aber nichts. Jetzt probiert es der beim Publikum beliebte Moderator an seiner alten Wirkungsstätte.
In der Trotzphase: Joko & Klaas wechseln mit ihrer Unterhaltungsshow von ZDFneo zu Pro Sieben. Sonst ändert sich nichts: Die ewigen Bubis des deutschen Fernsehens machen überall den gleichen Quatsch.
Scharf, in prächtiger Auswahl und ohne Hürden: So sollten Fernsehbilder ins Wohnzimmer kommen. Die Realität ist nicht immer ganz so ideal. Denn alle Übertragungswege haben neben den Stärken auch ihre Schwächen.
Die vom Lifestyle-Magazin „Vice“ produzierte Reportageserie zeigt ein Deutschland der kuriosen Phänomene. Das ist lustig, wenn es um Schamanismus geht - beim Thema Pädophilie jedoch völlig unangemessen.
Monsieur Bartoli ist ein ziemlich exzentrisches, harsches Organ der französischen Rechtspflege. Die Serie „Bartolis Gesetz“ auf ZDFneo erinnert an „Dr. House“.
Der neue Rundfunkbeitrag macht den Kommunen zu schaffen. Die Stadt Köln verweigert nun vorerst die Zahlung.
Das ZDF zeigt am Montagabend einen hervorragend inszenierten Krimi: „Die Kronzeugin - Mord in den Bergen“. Meister Hitchcock hätte seine Freude an diesem Film gehabt.
Der neue Rundfunkbeitrag ist gesetzgeberische Flickschusterei. Alle diejenigen, die von ARD und ZDF nun über Gebühr abkassiert werden, sollten im Zweifel klagen.
Erst gab es die Fernsehserie im ZDF, nun gibt es das Buch zum Film: Der britische Krimi-Routinier David Hewson beschert Kommissarin Sarah Lund einen üppigen Roman-Auftritt.
Cool, smart, todesmutig und ein Frauenversteher: Der neue Held im ZDF-Vorabendprogramm heißt Heldt und soll das junge Publikum begeistern.
Gediegenes Schulfernsehen für alle: Das ZDF inszeniert aus Sebastian Haffners „Geschichte eines Deutschen“ die Kapitel über Hitlers „Machtergreifung“ als Dokudrama.
Relevanz kann man kaufen: Warum sich das ZDF um jeden Preis eine Sendung wie „Wetten, dass . . .?“ leisten will und wie es sich dabei in seinen widerstreitenden Interessen verheddert.
Die Serie „Nachtschicht“ ist ein Phänomen. Sie läuft nur einmal im Jahr, mehr ist für den Regisseur Lars Becker und sein Team nicht zu schaffen. Aber was sie schaffen, ist bestes Fernsehen.
Das ZDF diskutiert über den Rundfunkbeitrag und sich selbst. Der Intendant schweigt über Einkünfte, Gottschalk kommt in Bedrängnis. Doch der Abend wird gerettet: von Oliver Pocher.
Im Thriller „Tod einer Polizistin“, der neuen Fernseharbeit des Ausnahmeregisseurs Matti Geschonneck, ist Götz George in Schwarzenegger-Form, ansonsten aber herrscht Routine.
Das ZDF hat Vorwürfe des Magazins „Spiegel“ zurückgewiesen, denen zufolge bei „Wetten dass . .?“ unter Thomas Gottschalks Ägide Schleichwerbung betrieben und der Unfall von Samuel Koch dadurch indirekt verursacht worden sei.
Nix Information, Bildung oder Kultur. Ein Drittel der Sendezeit in ARD, ZDF und dritten Programmen geht für seichtes Gedöns drauf.
Nach der Drogeriekette Rossmann gehen nun weitere Kläger gegen den neuen Rundfunkbeitrag vor. Zugleich signalisieren die öffentlich-rechtlichen Sender Entgegenkommen.
Das Erste bittet zum „Star Biathlon“. Die Show kommt war ein großer Erfolg und musste trotzdem fünf Jahre lang pausieren. Und bei der Neuauflage steht der Sieger von vornherein fest. Das hat mit verbotener Werbung zu tun.
Die Drogeriekette Rossmann klagt gegen den neuen Rundfunkbeitrag. Sie hat errechnet, dass ihre Gebührenlast auf 500 Prozent der jetzigen steigt: Von 40.000 auf rund 200.000 Euro pro Jahr für ARD und ZDF. Es könnte sogar noch viel mehr sein.
Zur Verfilmung sind Hotelgeschichten nur bedingt geeignet. Trotzdem hat Uli Edel für das ZDF den Dreiteiler „Das Adlon“ gedreht, eine Mixtur von Plüschpackung und Heulnummer.
Das Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker mit Simon Rattle und Cecilia Bartoli ist ein buntes Häppchenprogramm - süffig, farbenfroh und ein absoluter Hochgenuss.
Epos und Ereignis: Erstmals im frei empfangbaren Fernsehen zeigt das ZDF die englische Serie „Downton Abbey“, das große Gesellschaftsbild einer vergangenen Zeit. Szenerie und Dialoge sind ein Hochgenuss.
Für den neuen Rundfunkbeitrag wird die ganze Republik durchgezählt. Für viele ändert sich dabei nichts, für einige alles. Wie hoch die Einnahmen sein werden, kann noch niemand sagen.