Laufen, Springen und Ringen im Namen der Götter
Vor 150 Jahren begannen die deutschen Grabungen in Olympia. Ein Besuch auf dem Gelände zeigt, wie eng Wettkampf und Religion im antiken Griechenland miteinander verbunden waren.
Vor über 100 Jahren wurde erstmals in Deutschland der Muttertag gefeiert. Welche feministischen und kapitalistischen Hintergründe diese Tradition hat.
Vor 150 Jahren begannen die deutschen Grabungen in Olympia. Ein Besuch auf dem Gelände zeigt, wie eng Wettkampf und Religion im antiken Griechenland miteinander verbunden waren.
Kifferkolonien, Tatortreiniger und Vergewaltiger: Michael Sommer und Stefan von der Lahr geben ihre Version einer barrierefreien Antike. Die Botschaft: So viel hat sich seit damals offenbar nicht geändert.
Eine archäologische Sensation: In Frankfurt ist eine antike Vase mit erotischen Zeichnungen gefunden worden. Doch von wem stammt das Gefäß?
Als sich das Chinesische und das Römische Reich näherkamen: Raimund Schulz versucht sich an einer Globalgeschichte der Antike. Doch sie bleibt unter ihren Möglichkeiten.
Isa Genzkens Werke treffen im Frankfurter Liebieghaus auf antike Polychromie. Die Ausstellung verbindet zeitgenössische Kunst mit archäologischer Forschung.
„Wenn es möglich ist, unnachahmlich“: Winckelmanns Beziehung zur Antike vollzog schon den Abschied vom Modellcharakter der Alten. Eine Replik auf Werner Busch.
Erst der Pinsel verleiht Skulpturen Leben: Der Prado in Madrid zeigt in einer Ausstellung, wie Maler und Bildhauer dafür Hand in Hand arbeiteten.
Geschätzt hatte man die seltene römische Münze auf 800.000 Euro. Nun ist sie in Genf für 1,98 Millionen Euro versteigert worden. Sie zeigt Brutus, einen der Mörder des römischen Staatsmannes und Feldherren Julius Cäsar.
Sergel, Füßli, Banks, Købke: Die Künstler, deren Frechheit Winckelmann schon kommen sah, wandten sich in vier Schritten vom Ideal der klassischen Vorbildhaftigkeit ab.
Ob Professor oder Flusspferd-Baby, vor der Wahl in den USA waren Orakel wieder einmal sehr gefragt – und lagen häufig falsch. In der Antike konnten sie ihre Autorität dagegen über Jahrhunderte wahren. Wie schafften sie das?
Paderborner Lehrstunde: Nach der Ausstellung „Corvey und das Erbe der Antike“ darf nie mehr ungestraft vom finsteren Mittelalter gesprochen werden.
In ihrem BBC-Podcast „Being Roman with Mary Beard“ zeichnet die Historikerin ein Bild des Weltreichs, in dem neben Gladiatoren und Schlachten auch Frauen, Kinder und der Alltag einen Platz haben.
Performanzkultur und Klassikerverehrung kamen der digitalen Revolution um Jahrtausende zuvor: Theorien der Autorschaft im Medienwandel seit der Antike.
Wer bei den olympischen Spielen der Antike einen Wettkampf gewann, bekam nichts als Grünzeug. Dieses war allerdings sehr symbolträchtig.
Als Göttinnen und Zauberinnen wurden sie verehrt und gefürchtet, als brave Ehefrauen hielten sie den Kriegern den Rücken frei: Eine Ausstellung in Berlin zeigt Frauenbilder in der Antike.
Das Römische Reich ist niemals untergegangen – davon kann man sich in Rom nicht nur in der Gladiatorenschule überzeugen.
Aaron Gebler liefert neueren Debatten über aleatorische Elemente in der Demokratie eine solide altertumswissenschaftliche Grundlage.
Der Deutsche Gabriel Zuchtriegel leitet den Archäologischen Park in Pompeji. Hier spricht er über Grausamkeiten in der Antike, den Fortschritt als Falle und die Vorzüge eines liberalen Imperiums.
Ulrike Koch-Brinkmann trägt dazu bei, dass sich unser Bild von der Antike verändert hat: Sie befasst sich in Frankfurt mit den Farben antiker Skulpturen.
Abschied von Patroklos: Die Ausstellung „Feste Feiern!“ im Hamburger Museum für Kunst & Gewerbe fragt nach den Ritualen von Rausch und Ekstase, Unterhaltung und Frömmigkeit in der Antike.
Die Herrscher von Konstantinopel bewahrten das Erbe der Antike an der Nahtstelle zwischen zwei Kontinenten: Johannes Preiser-Kapeller erzählt die tausendjährige Geschichte des Byzantinischen Reiches.
Horst Bredekamp macht sich Gedanken über die Rolle von Sigmund Freuds Antikensammlung für Konzeption und Praxis der Psychoanalyse.
Vielschichtiger als die politische Botschaft: Naoíse Mac Sweeney nimmt Genealogien ins Visier, mit denen sich der Westen als Erbe einer griechisch-römischen Antike darstellte.
Die Kunst- und Antiquitätenmesse FAB Paris gewinnt an Profil. In ihrer zweiten Ausgabe versammelt sie 110 Händler und zeigt Werke vieler Kulturen, von der Antike bis in die Gegenwart.
Am Hamburger Schauspielhaus findet gerade das interessanteste Vorhaben dieser Spielzeit statt: das Antikenprojekt „Anthropolis“. Ein Gespräch mit der Regisseurin Karin Beier und dem Autor Roland Schimmelpfennig.
Um zu verstehen, was hinter dem Hamas-Angriff auf Israel und dem Krieg im Gazastreifen steht, hilft ein Blick in die Geschichte. Wie sich die Fronten im Nahostkonflikt seit 1947 entwickelt haben.
Der verstorbene frühere französische Staatspräsident Valéry Giscard d’Estaing war ein engagierter Kunstsammler. Nun stehen einige archäologische Objekte aus seiner Kollektion online zum Verkauf.
Episoden einer langen Geschichte: Hubert Locher versammelt und erläutert kunsttheoretische Texte.
Studierende, Forscher, Museen und begeisterte Laien schätzen die Abguss-Sammlung der Frankfurter Universität. Nun hat sie eine Laokoon-Gruppe bekommen.
Furchtbar aktuell, leider verunglückt: Nanouk Leopold inszeniert die Uraufführung von Nino Haratischwilis Euripides-Bearbeitung „Phädra, in Flammen“ am Berliner Ensemble.
Winckelmann inspirierte den Sammler, von Anfang an wurden die Werke in Göttingen studiert, seit 1979 dauerhaft dort gezeigt: Wegen Kündigung des Leihvertrags verliert die Universität die Antikensammlung des Grafen Wallmoden.
Reinhart Koselleck entwickelte sein Verständnis der Antike im Gespräch mit Christian Meier. Ein Geburtstagsvortrag von 2004 markiert einen Neuanfang der Begriffsgeschichte.
Faszination Techne: Warum die Antike Kunst und Technik nicht trennt und was wir daraus lernen können, zeigt das Liebieghaus.
Wie es in seiner Lehre um Vergessenes ging, so auch in seinem Kunstsammeln: Das Freud Museum in London widmet sich dessen Begehren nach Antikem.
Wann ist Aneignung erlaubt, welche Folgen hat Verkörperung? Eine unzeitgemäße Betrachtung der zeitgenössischen Identitätspolitik durch das Prisma der Antike.
Die Antike wird heute als kulturelle Wiege Europas gefeiert oder als Vorhut des Kolonialismus verdammt. Beides verkennt ihren unzeitgemäßen Charakter.