Extreme Fälle
Es geschehen noch Zeichen und Wunder: ARD und ZDF verzichten darauf, bei Bewohnern von Pflegeheimen Gebühren einzutreiben.
Es geschehen noch Zeichen und Wunder: ARD und ZDF verzichten darauf, bei Bewohnern von Pflegeheimen Gebühren einzutreiben.
Der Sender RTL ist Marktführer, verliert aber Zuschauer. Die beiden Co-Vorsitzenden der RTL Group glauben dennoch an die Zukunft des Fernsehens im Internetzeitalter. Denn auch Youtube braucht bewegte Bilder - von RTL.
Süßer Brei: Das ZDF stellt dem ehrwürdigen Klassiker „Der kleine Lord“ nun „Die kleine Lady“ gegenüber und schickt einen Film ins Weihnachtsrennen, in dem alles auf furchtbar geradlinige Weise exakt so kommt, wie man es erwartet.
Die ARD probiert es mit einer Comedy. „Das Ernste“ heißt die Show, die erstaunlicherweise zuerst in der Mediathek auftaucht. Erster Eindruck: In puncto Humor sitzt man bei der ARD (noch) nicht in der ersten Reihe.
Vom Festgeldkonto bis zur „goldenen Generation“ um Beckenbauer bietet „Die Bayern-Story“ Altbekanntes. Sie wirft aber auch einen kundigen Blick auf die Frühzeit des Klubs - und macht Lust auf eine Sternstunde des Fußballfilms.
Komödie, Satire, Sozialdrama: Der ZDF-Film „In den besten Familien“ ist von allem etwas und nichts richtig. Dafür tritt der Möchtegern-Patriarch wieder in seine Schraubenfabrik ein.
Zum 24. Mal fand in Baden-Baden das Fernsehfilm-Festival statt. Der Wettbewerb um den Hauptpreis bot eine Fülle an herausragenden Arbeiten. Gesiegt hat Volker Schlöndorffs „Das Meer am Morgen“.
Bei den International Emmy Awards in New York ist der Dokumentarfilm „Musik als Waffe“ in der Kategorie Kunst ausgezeichnet worden. Die Produktion von ZDF und Arte zeigt, wie Musik im Krieg eingesetzt wird.
Politik der Empathie: Was die Opposition heute vom Wahlkampf „Willy wählen“ aus dem Jahr 1972 lernen kann.
Wenn griechische Ministerien zu viel Geld ausgeben, soll es künftig Sanktionen geben. Damit will Griechenland sich auf nächste Woche vorbereiten. Dann geht es darum, wie das Land genug Geld bis 2014 bekommt. Danach wird vielleicht ein neues Hilfspaket nötig.
Zum Sendestart des ZDF am 1. April 1963 ließ Wolf Gerlach die „Mainzelmännchen“ über den Bildschirm laufen. Und bis heute sind die Zipfelmützenmännlein die Sympathieträger des Sender. Nun ist „Vater“ Gerlach im Alter von 84 Jahren gestorben.
Aus Versehen surreal: Regisseur Hans Horn überlässt in seinem Film „Die Tote im Moorwald“ so gut wie alles dem Zufall. So nimmt denn eine Dorfposse ihren ungefähren Lauf.
Die Bären tanzen lassen: Raabs vieldiskutierter Polit-Talk „Absolute Mehrheit – Meinung muss sich wieder lohnen“ hat außer Witzchen und Rüpelei wenig zu bieten. So gab es denn auch nur Verlierer.
Faszinierend: ARD und ZDF verfilmen sich selbst. Ulrich Tukur spielt Heino Ferch, Veronica Ferres Katja Riemann, Moritz Bleibtreu Tom Tykwer. Aber wer spielt Doris Dörrie?
Das Übererklären machte ein bisschen müde in dieser langen Wahlnacht im deutschen Fernsehen. Nicht, wenn es um die komplexen Verhältnisse ging, sondern wenn Bilder für sich hätten stehen können oder Technik einfach nur hätte genutzt werden müssen.
Sandra Maischberger perfektioniert die hohe Kunst des Senioren-Interviews, Markus Lanz zeigt sich hoffnungslos überfordert, Claus Kleber twittert über seine Krawatte: Die Wahlnacht bei ARD und ZDF.
Das ZDF unter Beschuss: Erst kürzlich kritisierte die CSU die Arbeit seiner Nachrichtenredakteure. Jetzt wendet sich auch noch Hollywood gegen Markus Lanz.
Beste Unterhaltung trotz vier Stunden Kalten Kriegs: Anna Maria Mühe, Götz George und Heino Ferch brillieren in dem Agententhriller „Deckname Luna“.
Die Entrüstung über einen Anruf sollte nicht täuschen: Die „Staatsferne“, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auszeichnen soll, ist eine Chimäre.
Die seltenen Momente des Glücks: In „Balthasar Berg – Sylt sehen und sterben“ trifft Dieter Pfaff seine Traumfrau. Die rührt eine unerhört heiße Schokolade an.
Wer die Pressefreiheit bedroht, muss das gar nicht auf so offensichtliche Weise machen wie die Sprecher aus München. Die Räte, nicht die Anrufe sind das Problem.
Wer die Pressefreiheit bedroht, muss das gar nicht auf so offensichtliche Weise machen wie die Sprecher aus München. Die Räte, nicht die Anrufe sind das Problem.
Mindestgage wäre das mindeste - deutsche Dokumentarfilmer sind das Prekariat des Fernsehens. Eine neue Studie macht die ganze Misere deutlich: Viele können von ihrer Arbeit kaum leben.
Der Anruf des inzwischen zurückgetretenen CSU-Sprechers in der „heute“-Redaktion wird als Mega-Skandal ausgegeben. Und das ZDF beweist Mut. Allerdings einen, den es gratis gibt.
CSU-Sprecher Hans Michael Strepp hat auf plumpe Weise versucht, das ZDF unter Druck zu setzen. Wer wirklich Einfluss nehmen will, tut das an anderer Stelle.
In „Mutter muss weg“ spielen Judy Winter und Bastian Pastewka eine tödliche Familienaufstellung durch. Das ist grandios bitterböse und unfassbar komisch.
Wenn man in einem Fernsehfilm Gesichter sehen, in ihnen lesen und in sie eintauchen will, dann hier: Maja Maranow und Peter Haber brillieren in Matti Geschonnecks „Eine Frau verschwindet“
Auf dem Mainzer Lerchenberg geht es gewöhnlich geruhsam zu. Jetzt aber stellt das ZDF Serien en masse ein. Jüngere Zuschauer sollen her. Das ist nicht ohne Risiko.
Die Moderatoren Joko und Klaas machen Selbstverstümmelung im ZDF salonfähig. Ihre Mutproben werden als „lebensgefährlich“ ausgegeben. Das sind sie denn auch: lebensgefährlich dumm.
Er kann fotografieren, er sieht gut aus - und hat gleich mit seiner ersten „Wetten, dass..?“-Ausgabe eine Rekordquote eingefahren. Markus Lanz ist zweifellos der Größte - aber ist er auch der Heilsbringer?
James Bond ist dieser Tage in seiner Kinoversion gerade 50 Jahre alt geworden und hat bereits seinen sechsten Hauptdarsteller. „Wetten, dass..?“ hat nach über dreißig Jahren mit Markus Lanz seinen vierten Moderator. Die Frage ist: Wird er der Timothy Dalton oder der Pierce Brosnan des ZDF?
Olaf Schubert und Oliver Welke machen aus dem Deutschen Fernsehpreis eine Satire-Show: eine noch nie gesehene Selbstironie des ZDF. Das Gedenken an den verstorbenen Dirk Bach fiel etwas knapp aus.
Das Bundesverfassungsgericht bestätigt, dass für PCs gezahlt werden muss. ARD und ZDF dürfen sich freuen. Ihre Finanzierung ist aufgrund eines einzigartigen Beitragssystems gesichert.
Das ZDF erzählt mit „Der Fall Jakob von Metzler“ eine Geschichte, die wahr ist. Sie erschüttert und regt zur Debatte an. Was darf die Polizei tun, um einem Täter Einhalt zu gebieten?
Zwei Frankfurter Kriminalpolizisten trafen im Mordfall Jakob von Metzler eine Entscheidung - sie verfolgt sie bis heute. Nur einer von ihnen will noch darüber sprechen.
Zum Abschluss seines Wirkens für das ZDF entfacht Guido Knopp den „Weltenbrand“. Der Erste Weltkrieg erscheint in Farbe und wird von allen Seiten beleuchtet.