Dieses Lager war zum Flüchten
Vor 70 Jahren wurde das Gefangenenlager Schloss Colditz befreit. Legendär waren die spektakulären Ausbruchsversuche seiner zumeist englischen Insassen. Heute ist Colditz für viele Briten ein Mythos.
Vor 70 Jahren wurde das Gefangenenlager Schloss Colditz befreit. Legendär waren die spektakulären Ausbruchsversuche seiner zumeist englischen Insassen. Heute ist Colditz für viele Briten ein Mythos.
Am 16. April 1945 setzte die sowjetische Armee von der Oder aus mit einer gewaltigen Offensive zum Todesstoß auf das NS-Regime in Berlin an. Der Zusammenbruch der Achsenmächte war eingeleitet – und sollte doch erst im Monate später mit Japans Kapitulation sein Ende finden.
Am liebsten würde sich Dominik Ambros einmal um die Welt kochen. Für die Besten seines Fachs hat er schon gearbeitet. Jetzt ist der Mann aus Sindelfingen in Siem Reap in Kambodscha.
Beschäftigt man sich mit Bismarcks Politik in seiner Zeit, dann wird man weiser für den Umgang mit unseren heutigen Problemen. Diese Chance sollte man sich nicht entgehen lassen. Ein Gastbeitrag von Wolfgang Schäuble.
Eine unglaubliche Geschichte aus den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs: Der Dokumentarfilm „Wir, Geiseln der SS“ zeigt einen Konvoi von besonders „wertvollen“ Gefangenen zwischen Hoffen und Bangen.
Zu Helmut Kohls 85. Geburtstag zeigt das Erste ein Interview aus dem Jahr 2003. Lohnt es sich, drei Stunden dem Altkanzler zuzuhören? Wenn man wissen will, was Europa ausmacht und wie man Krieg verhindert, auf jeden Fall.
Was macht es schon, dass die Queen Mary 2 unter der Flagge Bermudas fährt? Sie ist der letzte der alten Oceanliner und damit eine echte Königin.
Unionsveteranin Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin von 1988 bis 1998, sieht die Politik als schmutziges Geschäft und plädiert für Ehrlichkeit.
Affront gegen Obama: Der israelische Ministerpräsident Netanjahu auf Besuch in Washington. Nur hat ihn die Regierung nicht eingeladen. Iran freut sich währenddessen über das Spektakel.
Kurz vor Kriegsende zerbombten alliierte Luftflotten 1945 viele deutsche Städte. Das war militärisch sinnlos. Eine Erkundung in Wesel, Pforzheim, Würzburg und Nordhausen.
Die Erinnerung an die alliierte Bombardierung Pforzheims am 23. Februar 1945 ist zu einer ritualhaften Abgrenzung von den Neonazis geworden. Die historischen Fakten traten dabei zum Teil in den Hintergrund.
Das bekannte Schlagwort, das die Teilung Europas beschreibt, wird meist Winston Churchill zugeschrieben. Doch vor genau siebzig Jahren verwendete den Begriff als erster ein deutscher Journalist.
Nun soll die Troika schuld sein an Griechenlands Krise. Sind da wirklich nur hochbezahlte Eierköpfe mit Kontrollzwang am Werk? Und wenn ja, wäre das so schlimm?
Im Februar 1945 trafen sich Churchill, Roosevelt und Stalin in Jalta. Wie die Konferenz der „großen Drei“ zu einer hochpolitischen Chiffre aufstieg.
Werner Herzog holt mit Nicole Kidman noch einmal neu aus: „Queen of the Desert“ ist ein kraftvoller Seeleneinsatz inmitten von Sandstürmen, der sich dem alten Heldenkonzept verweigert.
Die Krisenherde der Welt vermehren sich anscheinend ungebremst - und niemand scheint willens, angesichts von Krieg, Terrorismus und Staatszerfall Führung zu übernehmen. Zumindest die Demokratien des Westens sollten daher zusammenstehen.
Metamorphosen einer Schauspielerin: Cate Blanchett ist der große Star der diesjährigen Berlinale. Doch für die Australierin ist die Welt des Kinos längst nicht alles. Darin liegt ihre besondere Stärke. Ein Porträt.
Eine Aushungerung Deutschlands? Nicht mit Reichskanzler Bethmann Hollweg. Wie er Churchills Plan entkommen will und was das für Deutschland bedeutet berichtet die Frankfurter Zeitung am 6. Februar 1915.
Sein Tag ist still, um ihn herum ist es dunkel, er ist blind und taub. Karl-Erich Kreuter hat eine Behinderung. Dem Gesetz nach gibt es sie gar nicht.
Der FA Cup erlebt den vielleicht verrücktesten Tag seiner Geschichte. Auch Chelsea verliert. Gegen ein Drittligateam. Vor eigenem Publikum. Mit 2:4. Nach 2:0-Führung. Danach geht Trainer Mourinho in ein gewagtes verbales Dribbling.
Der größte Brite aller Zeiten – oder doch eine zweifelhafte Figur? Am Samstag beginnt mit dem fünfzigsten Todestag von Sir Winston Churchill im Vereinigten Königreich ein Gedenkjahr der Sonderklasse.
Blenheim Palace und Chartwell waren die wichtigsten Wohnsitze Winston Churchills. In beiden Häusern lebt der Geist des legendären Politikers auch fünfzig Jahre nach dessen Tod weiter - und macht sie zu Touristenattraktionen ersten Ranges.
Für die Republikaner ist die Haltung von Präsident Obama gegenüber Islamisten und Iran zu weich. Deshalb laden sie den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu in den Kongress ein. Der Präsident will ihn nicht sehen.
2013 hatten die Tschechen die Wahl zwischen Pest und Cholera. Sie haben sich für Miloš Zeman als Präsident entschieden. Mit seinen Äußerungen zum Pariser Massaker hat sich dieser jetzt endgültig ins Abseits gestellt.
Trotz seiner markanten Auftritte in der „Zeitmaschine“ und Hitchcocks „Vögeln“ schaffte er es in Hollywood nicht ganz nach oben. In Vergessenheit geriet Rod Taylor nie. Dazu trug auch Quentin Tarantino bei.
Am Ende des Jahres 1914 ist gewiss: Der im Sommer begonnene Krieg ist der bis dahin umfassendste der Menschheitsgeschichte. Die Frankfurter Zeitung blick vor hundert Jahren siegessicher in die Zukunft.
Er spielte Großväter und Premierminister, Magier und Schurken: Der britische Schauspieler David Ryall ist tot. In Deutschland wurde er als Zauberer Elphias Doge aus einer „Harry Potter“-Verfilmung bekannt.
An Heiligabend erreicht das Weihnachtsgeschäft in der Wiesbadener Buchhandlung Vaternahm den Höhepunkt. Besonders kaufkräftige Herren wählen Geschenke aus.
Mit neuen Biographien und einer Versteigerung des Familiennachlasses gehen die Briten ins Churchill-Jahr. Gegen dessen Vielfalt wirkt der moderne politische Betrieb zwergenhaft.
Dresden will gerne anders sein als der Rest der Welt. Dass die Pegida-Demonstrationen ausgerechnet dort so viel Zuspruch finden, hat besondere Gründe. Eine Spurensuche.
Für 1,8 Millionen Pfund ist in London ein Gemälde von Winston Churchill versteigert worden. Nie erzielte ein Werk eines Hobbymalers einen höheren Preis. Das Motiv: ein Goldfischbecken auf Churchills Landsitz.
Eine Auktion wie eine Geschichtsstunde: An diesem Mittwochabend versteigert Sotheby’s Erinnerungsstücke aus dem Leben des britischen Weltkriegs-Helden. Dabei erfährt man auch einiges über das Verhältnis zu seiner Tochter.
Der britische Premier Cameron lässt sich von den Europagegnern treiben und stempelt die EU zum Sündenbock für alle Unbill des Lebens. Doch er stellt auch ernste Fragen.
In anderen Ländern ist Ypern bis heute eine Chiffre für das Leid des Ersten Weltkriegs. In Deutschland ist es dagegen als Gedenkort fast vergessen. Das soll sich nun ändern.
Geld, das durch Gold gedeckt ist, gilt als sicher. Doch die Geschichte hat gezeigt, dass es auch anders geht. Bewahrt uns ein neuer Goldstandard vor künftigen Krisen?
Wie sich altindische Spruchweisheiten auf diverse Kriegsteilnehmer beziehen lassen zeigt die Frankfurter Zeitung am 17. November 1914.