Ermutigung
25 Jahre nach dem Ende des SED-Regimes soll mit Bodo Ramelow erstmals ein Vertreter der Linkspartei Ministerpräsident werden. Das wird nicht Kommunismus 2.0. Aber der Auftritt Wolf Biermanns im Reichstag hatte seine Berechtigung.
25 Jahre nach dem Ende des SED-Regimes soll mit Bodo Ramelow erstmals ein Vertreter der Linkspartei Ministerpräsident werden. Das wird nicht Kommunismus 2.0. Aber der Auftritt Wolf Biermanns im Reichstag hatte seine Berechtigung.
Schlösser sind zum Fußballspielen da: Die Grafschaft Kent im Südosten Englands ist mit ihren Parks und Burgen ein einziger großer Kindervergnügungsort. Nur vor schwarzen Schwänen wird gewarnt.
Am 15. Oktober 1914 berichtet die Frankfurter Zeitung über die in englischen Blättern vorherrschende Verstimmung gegenüber dem Marineminister Winston Churchill, dem die Verantwortung über den Fall Antwerpens zugeschrieben wird.
Hinter Winston Churchills große Bühne blickt Thomas Kielinger und findet die „Animal Farm“.
Den Schauspieler John Nettles kennt alle Welt als „Inspector Barnaby“. Doch er ist auch Historiker. In einem Buch beschreibt er, wie es den Kanalinseln unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg erging.
Der praktischere Golf muss nicht der Variant sein. Und mehr Komfort ist nicht der einzige Vorteil im Sportsvan. Wie zum Beispiel die Abwesenheit von Hektik.
Die exaltierte Stimmung auf Edinburghs Straßen wurde nach der Niederlage der Separatisten von reichlich Alkohol begleitet. Schottland bleibt britisch, locker lassen werden aber werden seine Bürger inicht.
Ken Folletts neuer Roman spielt im späten 20. Jahrhundert: Bürgerrechtsbewegung, Kalter Krieg, Kuba-Krise, Mauerbau und Mauerfall. Die Charaktere in dem Buch erzählen indes auch viel über die Menschen, die den Starautor im Leben geprägt haben.
Die beiden Freunde hatten etwas gemein, von dem nur wenige wussten. Was es ist, erzählt Michael Köhlmeier in seinem Roman „Zwei Herren am Strand“.
Der Schweizer Zeichner Frederik Peeters beginnt seine neue Science-Fiction-Serie „Aâma“. Alles sieht aus wie bei Moebius. Das ist wunderschön und bedauerlich zugleich.
Zum 75. Jahrestag des Kriegsbeginns liegt eine Gesamtschau des Zweiten Weltkrieges in fünfzig Kapiteln vor. In diesem Meisterwerk springt Antony Beevor in einem atemberaubenden Erzähltempo zwischen den verschiedenen Kriegsschauplätzen und Machtzentren hin und her.
Boris Johnson, Londons Bürgermeister, ist der Lieblingspolitiker der Briten. Er gibt sich ungezwungen und ist doch konservativ. Nun greift er Westminster an, und seine Partei steht kopf.
Zur Abwechslung mal ein fröhliches Jubiläum: Vor 100 Jahren hat das „Hôtel du Cap-Eden-Roc“ an der Côte d’Azur seinen Meerwasserpool eingeweiht. Seitdem ist eine Menge passiert.
Es war einer der ersten industrialisierten Kriege der Menschheit. Mit allen Mitteln versuchten die Beteiligten des Ersten Weltkriegs, sich gegenseitig zu töten. In kaum einem Krieg wurden so viele neue Waffen eingesetzt - doch kriegsentscheidend waren die wenigsten.
Karl Albrecht, der Mitbegründer von Aldi, der mächtigste deutsche Einzelhändler, ist gestorben. Er war der Verschwiegenste, ein geheimnisvoller Außenseiter, der Antityp eines Machtmenschen. Und doch der Erfolgreichste von allen. Kurz vor seinem Tod wollte er erstmals mit einem Journalisten reden.
Amerikas Bücherkrieg: In der Public Library von New York diskutieren Gegner und Befürworter von Amazon. Der Widerstand einiger Verleger ist von historischer Bedeutung.
Im April 1943 wurde Dietrich Bonhoeffer verhaftet, als der Oster-Dohnanyi-Kreis der Abwehr auf Grund von Devisenschiebereien der Münchener Abwehr ins Visier der Gestapo geraten war. Es waren Hans von Dohnanyis Aktivitäten, die zu Bonhoeffers Verhaftung führten.
Vor 100 Jahren glaubten britische und deutsche Marinekreise noch an eine bilaterale Annäherung. Doch dann wurde der österreichisch-ungarische Thronfolger in Sarajevo erschossen. Das sollte die Kooperation beenden.
Winston Churchill bleibt fern, Rosa Luxemburg wird angeklagt, Franz Kafka ereifert sich, Franz Ferdinand bricht nach Bosnien auf: ein Dienstag im Juni 1914.
Warum Deutschland und Frankreich in der Europa-Politik oft uneinig waren und doch immer wieder zusammenfanden.
Robert Lebeck war einer der großen Fotoreporter Deutschlands. Jetzt ist er im Alter von fünfundachtzig Jahren gestorben.
Zwar ist Denken vermutlich kein Sport. Aber herauszufinden, was nach amtlicher Definition Sport sein soll, ist sicherlich eine Denksportaufgabe. Auf jeden Fall hat der Bundestag nun entschieden, dass Schachspieler doch Sportler sind.
Sky zeigt das Gangster-Epos „Peaky Blinders“. In guten Momenten ist diese Serie so etwas wie „Downton Abbey“ aus dem Slum. In schlechten ist sie immer noch ein cooles Musikvideo.
Die Zeit soll Schriftsteller schon immer faszinieren. Dieser Dimension widmet sich auch das 7. Festival „Literaturm“. Unter dem Thema „Literatur und Zeit“ beginnt am Dienstag das Fest mit seinem üppigen Programm.
Aufrufe Moskaus, fortan auf der Krim Urlaub zu machen, haben nicht gefruchtet. So floriert dort der Patriotismus – die Touristen aus Europa bleiben weg.
Mexiko verschleißt fünf Trainer in der WM-Qualifikation und braucht Hilfe von Klinsmanns Amerikanern. In Brasilien sollen es die „Laus“ und die „kleine Erbse“ richten. Alles zu Mexiko in der WM-Vorschau.
Am achten Mai jährte sich die Befreiung durch die Alliierten. An den Frühling nach dem Krieg erinnert Hans Fallada in „Der Alpdruck“. Es ist auch heute noch lesenswert.
Es ist eine verstörende Geschichte: Die Nazis träumten einst von einem vereinten Europa. Und wenn wir uns fragen, welches Europa wir wollen, steht auch wieder die Frage an: Müssen gute Europäer den Nationalstaat wirklich überwinden?
Er wollte immer nur fürs Kino arbeiten. Nie fürs Fernsehen. Für die Verfilmung von „Schuld“ nach Ferdinand von Schirach schmeißt Moritz Bleibtreu seine Entscheidung um. Warum? Ein Besuch am Set.
Noch ist etwas Zeit, den Schaden des großen Rentenpakets zu begrenzen. Hier sind Politiker gefragt, die nicht nur an die nächste Wahl denken. Sondern auch an die nächste Generation.
Selbst Graf Dracula wird bei ihm zum Erzähler: Hans Christoph Buch, unablässig von Weltneugier getrieben, wird Siebzig und hat gleich drei neue Bücher zu bieten.
Erbittert kämpft das britische Verteidigungsministerium gegen die Veröffentlichung eines Buches, das den Militäreinsatz in Afghanistan kritisiert. Geschrieben hat es ein Soldat.
Als großer Staatsmann wird der frühere amerikanische Präsident George W. Bush wohl nicht in die Geschichtsbücher eingehen. Als Maler scheint er auch nicht besonders talentiert, dennoch werden seine Bilder nun ausgestellt.
Das Dorotheum in Wien steigt mit einem ansehnlichen Angebot ins Frühjahrsgeschäft ein. Das 19. Jahrhundert und die Alten Meister zeigen sich von ihren besonders charmanten Seiten.
Das Subsidiaritätsprinzip ist die Lösung für fast alle Probleme der Europäischen Union. Öffentliche Aufgaben sollen so nah wie möglich an den Menschen erledigt werden.