Dieser Krieg muss auf dem Schlachtfeld entschieden werden
Ob die Dringlichkeit der Lage in Berlin auch wirklich angekommen ist? Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen darüber, was geschehen muss, damit die Ukraine gegen Russland gewinnen kann.
Ob die Dringlichkeit der Lage in Berlin auch wirklich angekommen ist? Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen darüber, was geschehen muss, damit die Ukraine gegen Russland gewinnen kann.
Vier wohlständige Herren diskutieren besserwisserisch über die Lage der Ukraine. Eine geflüchtete ukrainische Kulturschaffende sitzt als moralische Anstandsdame dabei. Bericht von einem zweifelhaften Talkrundenabend.
Der ukrainische Botschafter setzt bei Maischberger auf Provokation. Die historischen Hintergründe unserer moralischen Zwangslage sprach bei Sandra Maischberger die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann an.
Wann, wenn nicht jetzt? Bei Anne Will ging es um die Frage nach dem Öl- und Gasembargo gegen Russland. Kämpferisch waren die Frauen. Und sie hatten auch die besseren Argumente als die Vorsitzenden von SPD und CSU.
Bundeskanzler Olaf Scholz will vom Angriff auf die Ukraine nicht überrascht worden sein. Er sehe die Dinge stets kommen, sagt er. Seine Insistenz, nachher zu behaupten, er habe vorher alles gewusst, zeugt von erheblicher Arroganz.
Je dürftiger die Informationslage, desto entschiedener das Urteil: Der narrative Betrieb rund um das Kriegsgeschehen lässt die Talkrunde bei Maybrit Illner zur frei schwebenden Redekur werden.
Putins Krieg lässt die Sprit-und Heizkosten explodieren. Wer davon am stärksten betroffen ist und welche Auswege es gibt, diskutieren Politiker und Experten in der Talkshow „Hart aber Fair“. Eine Frau zahlt jetzt schon den Preis dafür.
Politiker und Experten sehen bei Anne Will Teilerfolge auf dem Weg, Putin irgendwann in der Zukunft Einhalt zu gebieten. Die Publizistin Marina Weisband hat kaum Hoffnung angesichts deutscher Passivität.
Maybrit Illner hat Corona, Theo Koll sprang ein. Auch sonst überraschte die Sendung: Die Gäste verkniffen sich rhetorische Schneidigkeit und Betroffenheitslyrik. Stattdessen wurde die frustrierende Komplexität der Lage ausgeleuchtet.
Finanzminister Christian Lindner verteidigt bei Maischberger seinen Benzin-Rabatt, und Börsen-Expertin Anja Kohl fordert Sanktionen, bis Putin in die Knie geht.
Wirtschaftsminister Habeck sieht sich in der Sendung von Anne Will angesichts des Krieges in einer Lage, die „moralisch nicht schön“ sei. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba macht Deutschland – in diplomatische Worte verpackt – heftige Vorwürfe.
Die Organisatoren der Winterspiele vermelden erstmals keinen positiven Test im geschlossenen Olympia-System. Zum Start des zehnten Tages müssen die Deutschen dagegen Enttäuschungen verkraften.
Borussia Dortmund plagen vor dem letzten Spiel des Jahres personelle Probleme. Trainer Marco Rose spricht über eine Bilanz der Hinrunde, Wintertransfers und seine Kritik am Kritiker Dietmar Hamann.
Nach dem glanzlosen Sieg seiner Mannschaft gegen Greuther Fürth lässt Dortmunds Trainer Marco Rose seiner Wut über einen TV-Experten freien Lauf. Auch beim Verlierer ist die Stimmung im Keller.
Wer über sechzig Jahre alt ist, kann beruflich noch viel erreichen. Denn mit Erfahrung, Souveränität und Gelassenheit lässt sich punkten.
Bei Anne Will geht es um die vierte Corona-Welle, um Versäumnisse der alten Regierung und Pläne der neuen Koalition. Dann platzt einem Gast der Kragen. Und Anne Will taucht ab.
Bei Anne Will prallen Wissenschaft und Politik ungebremst aufeinander. Auch nach 21 Monaten Corona-Pandemie hört die Politik noch immer nicht zu. Die Moderatorin oft leider auch nicht.
Bei Sandra Maischberger gibt Armin Laschet erstmals nach seiner Wahlniederlage ein ausführliches Fernsehinterview. So manche Antwort des CDU-Vorsitzenden macht fassungslos.
Deutschland versucht weiterhin mit 40 Jahre alten Ideen die Probleme von heute zu lösen. Das muss scheitern, wenn sogar die aktivistische Jugend frühzeitig vergreist.
Christian Lindner und Annalena Baerbock zeigten uns Zuschauern gestern Abend bei Maybrit Illner ihr herzliches Einvernehmen: Wir waren fast schon gerührt. Norbert Röttgen dokumentierte dagegen das Elend der CDU.
Frank Plasberg widmet sich den Sondierungen zwischen FDP und Grünen. Doch bei Hart aber fair rückt an diesem Abend das Politische bedenklich nahe an Schmonzetten aus dem Privatfernsehen.
Bis Sonntagabend bemühten sich die Parteien um eine gewisse Flexibilität bei der Regierungsbildung. Der CDU-Politiker Norbert Röttgen schafft nun endgültig Klarheit: Die Union ist raus. Sie ist nicht mehr satisfaktionsfähig.
FDP und Grüne bestimmen, wie die nächste Bundesregierung aussieht. Sandra Maischberger wollte dazu etwas erfahren. Doch sie tappt im Dunkeln. Eindeutig ist nur, dass die Union ums Überleben kämpft. Aber ist bei der SPD wirklich alles in Butter?
Zunächst waren die Demoskopen die einzigen Wahlsieger. Wer noch dazu gehören wird, das hängt von der Kooperationsbereitschaft der FDP und der Grünen ab. Sie bestimmen, wer Bundeskanzler wird. Armin Laschets Schwäche könnte seine Chance sein.
In einem Streitgespräch zwischen Friedrich Merz und Hubertus Heil wurde noch einmal deutlich, warum die Union in diesem Wahlkampf in solche Turbulenzen geraten ist: Sie kann nicht mehr vermitteln, wie sie das Land regieren will.
Frank Plasberg hat sich kurz vor der Wahl etwas Besonderes ausgedacht. Mit Leitfragen will er die Unterschiede zwischen den Parteien deutlich machen. Doch am Ende entgleitet es ins Aberwitzige.
Das letzte Triell war sehenswert. Das lag nicht nur an gut vorbereiten Moderatorinnen, sondern vor allem an den Umständen. Der Wähler erlebt wieder, was er gar nicht mehr kennt: einen Lagerwahlkampf mit klaren Alternativen.
Im Wahlkampf ist vieles möglich: mit den Tücken der Lyrik kämpfende Politiker genauso wie Journalisten als Wahlkämpfer. Bei Sandra Maischberger lernten die Zuschauer so immerhin einen längst vergessenen Dichter kennen.
Mit Blitzumfragen will Anne Will die erste Analyse des Triells liefern. Laschet, Scholz oder Baerbock – wer hat gewonnen? Und vor allem warum? Doch mit Gästen wie Jens Spahn und Malu Dreyer kann das einfach nicht klappen.
Der Bundestagswahlkampf ist so spannend wie schon lange nicht mehr. Bei Sandra Maischberger merkte man das aber nicht – obwohl den Parteienvertretern ihre Verzweiflung über die Umfragen anzusehen war.
Auch das dritte Spiel unter Bundestrainer Hansi Flick soll gewonnen werden. In Island wartet auf die DFB-Elf schlechtes Wetter und ein angeschlagener Gegner. Zwei deutsche Spieler fliegen nicht mit.
Die CDU hat einfach Pech. Nach der Flut kam jetzt auch noch kurz vor der Wahl der Zusammenbruch der westlichen Politik in Afghanistan. Da stellt sich die Frage: Können die überhaupt noch regieren?
Der rasante Zusammenbruch des afghanischen Staates hat alle überrascht. Allerdings hält sich unser Interesse an dem Land immer noch in überschaubaren Grenzen. Viele offene Fragen werden nur in Nebensätzen angesprochen.
Auf RTL hatte ein neues Nachrichtenformat mit Jan Hofer Premiere. Es bietet zwar Potential, wird aber an der Qualität der politischen Debatten wohl auch nichts ändern können.
RTL war beim Angela-Merkel-Themenabend eines nicht vorzuwerfen: fehlender Mut zur Innovation. Der Sender hat es sogar geschafft, an einem grotesken Abend voll ungewollter Komik Erkenntnisse zu vermitteln. Das gelingt nur selten.
Als erste Frau bei einer Männer-EM arbeitet Almuth Schult als TV-Expertin für die ARD. Sie erhält glänzende Kritiken. Ein viel berühmterer Experte bereitet dagegen Probleme, die nicht geklärt sind.