Danke für dein forsches Brieflein
Mielein, Lämmlein, Kütschlein, Lämplein: Thomas Manns Verwandte scheinen von Sinnen gewesen zu sein, wenn sie einander schrieben. Wir aber verdanken heute ihrer Korrespondenz einen Sinnesrausch.
Mielein, Lämmlein, Kütschlein, Lämplein: Thomas Manns Verwandte scheinen von Sinnen gewesen zu sein, wenn sie einander schrieben. Wir aber verdanken heute ihrer Korrespondenz einen Sinnesrausch.
1550 San Remo Drive, Los Angeles: Hier lebte Thomas Mann. Der Bund hat das Haus gekauft, aber keiner darf rein. Die Nachbarn sperren sich. Eine Ortsbegehung.
Hochgeehrter Zuschauerraum! Nach einer aufwendigen Sanierung bekommt München sein städtisches Literaturarchiv nebst einem Anbau wieder. Die Monacensia kann sich sehen lassen.
Der Dieselskandal hat den weltgrößten Autokonzern erschüttert. Jetzt muss alles anders werden bei VW: Neue Strategie, neue Technologie – und sogar ein neuer Großaktionär wurde gesichtet.
Die Villa Thomas Manns in Pacific Palisades ist gerettet: Die Bundesrepublik hat das Haus erworben. Es soll zu einer Begegnungsstätte des transatlantischen Dialogs werden.
Eine literaturbegeisterte Ärztin führt durch das Buddenbrookhaus und hält die Erinnerung an die Jahrhundertfamilie lebendig.
Die Archivarin des Buddenbrookhauses in Lübeck über eine große Familie, das unglaubliche Werk eines 25-Jährigen, kostbare Briefe und enttäuschende Auktionen
Die Bundesregierung will Thomas Manns Villa am Pazifik kaufen. Es wäre die Rettung eines zentralen Orts der deutschen Kulturgeschichte.
Goethes Klassiker hat endlich eine Comiczeichnerin zur Adaption inspiriert: Franziska Walther versetzt den liebeskranken jungen Mann ins New York unserer Gegenwart.
In den Buchverlagen sind Lektoren diejenigen, die Autoren ermutigen, kritisieren und ihnen ihre Bedeutung glaubhaft versichern. Aber wie funktioniert das in Zeiten von Facebook und Instagram? Sieben junge Lektoren berichten von ihrer Arbeit.
Seine ironisch-patriotische Zuneigung zur Republik betrachtete der Publizist Klaus Harpprecht mit der kritischen Distanz eines Kosmopoliten – und der Klugheit eines Schwaben. Ein Nachruf.
Ihre Söhne Thomas und Heinrich schrieben Weltliteratur, aber sie hätte lieber eine ganz andere Familie gehabt: Ein Besuch in Paraty, der brasilianischen Heimat von Julia Mann.
Es fehlen die Politiker, die die Europäische Union zusammenhalten können. Das war mal anders.
Kalifornische Zauberberge: 1949 besucht die junge Susan Sontag den alten Thomas Mann in Pacific Palisades. Eine frühe, bislang unbeachtete Erzählung aus dem Nachlass zeigt nun, wie tief die Autorin davon geprägt wurde.
Arztpraxen werden zu Ferienwohnungen, Läden zu Luxushotels – der Tourismus hat in Venedig Vorrang. Aber was, wenn man da leben will? Und wie überlebt das die Stadt?
Ein Professor der Universität Greifswald gibt einem „Reichsbürger“ ein Podium. Der Anhänger der extremistischen Bewegung darf im Hörsaal gegen die Bundesrepublik und Juden polemisieren.
Vom 21. bis 23. April offeriert Bassenge Bücher und Autographen in Berlin: Mit dabei Goethes „Leiden des jungen Werthers“ und eine „Unterweisung“ von Dürer. Eine Vorschau
Der Buchmarkt ist ein Dschungel. Und große Literatur so drückend kompliziert. Im Bewertungsportal von Amazon urteilen die Leute zurück. Was das über die Weltliteratur aussagt.
Nach jahrelanger Ankündigung erscheint jetzt der Briefwechsel von Peter Suhrkamp mit seiner Frau Annemarie Seidel. Er umfasst auch jene Jahre, die bis heute Anlass für den Streit über Suhrkamps Rolle im „Dritten Reich“ geben.
Seit Wochen hat jeder die Grippe. Und dann auch noch diese Krisenstimmung! Wer hilft uns da raus - Angela Merkel? Oder doch wieder nur Thomas Mann? Eine Krankschreibung.
„Rankings“ großer literarischer Texte gelten als Ausbund von schlechtem kulturellem Geschmack. Und doch schärfen sie das literarische Urteil – wie eine Rangliste von College-Studenten im Teenage-Alter zeigt.
Der wahre Litauer ist Bauer, auch wenn er Dichter, Philosoph und Filmemacher ist wie Jonas Mekas. Sein New Yorker Archiv bewahrt vergangene Momente, als Keime für Künftiges. Eine Begegnung.
Mehr Licht, mehr Raum und neue Blickachsen: Wintergärten liegen im Trend. Besonders Konstruktionen aus Aluminium sind gefragt.
Kommen die Flüchtlinge wirklich aus einer ganz anderen, fremden Kultur? Und muss man sie tatsächlich zwingen, sich zu integrieren? Oder ist das ganze Gerede nur engherzig und borniert?
Gegensätze ziehen sich an, sagt man. Und warum eigentlich sollten ein Bauer und ein Philosoph einander nicht verstehen? Ein Selbstversuch zwischen Biogasanlage und Bauchspeck.
Am Anfang steht ein Besuch bei Katia Mann: In seinem Bungalow in Hürth bei Köln trägt Thomas B. Schumann Literatur der zwanziger Jahre, des Expressionismus und des Exils zusammen.
Die einzelnen Familienmitglieder leisteten Bemerkenswertes, ergeben jedoch keine gemeinsame Geschichte: Eine Tagung in Marbach sucht nach einem verbindenden Muster in der Gelehrtendynastie.
Was für eine Familie! Tilmann Lahme präsentiert ungerührt die Abgründe und Höhenflüge der Manns: Ruhm und Ruhmsucht, Liebe und Verachtung. Keiner spielt hier die zweite Geige.
Sie erzählt von dem Menschen, der ohne Leid nicht sein kann. Dafür wird die weißrussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch in diesem Jahr mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
Vereint gegen den Nationalsozialismus: Im Jahr 1937 sind die acht Mitglieder der Familie Mann in der ganzen Welt verstreut – doch im Inneren ist der Zusammenhalt intakt. Ein Auszug aus einer Familiengeschichte.
Mikis Theodorakis ist der berühmteste Komponist seines Landes und ein Liebling der Nation. Jetzt blickt der fast Neunzigjährige auf sein Leben zurück – und auf die Gegenwart Griechenlands.
Literatur für junge Leser ist beliebt. Und wird gern belächelt. Taugt sie trotzdem als Forschungsgegenstand?
Kinder aus deutschen Arbeiterfamilien besuchen selten eine Hochschule. Akademikerkinder haben eine viel höhere Chance, studieren zu gehen. Aber wie schlimm ist das eigentlich?
Ein Festival ganz ohne Berührungsängste: Jedes Jahr im Juli verwandelt sich der südfranzösische Badeort Juan-les-Pins in eine Oase des Jazz.
Mehr als ein halbes Jahrhundert lang war Thomas Mann auf Lese- und Vortragsreise. Viele seiner Auftritte sind akustisch erhalten. Jetzt gibt es eine neue Edition mit Originaltönen des Autors, die seinem Genie aber nicht gerecht wird.
Er war zuständig für Architektur und Archäologie, für Schlagersänger, Musicals und Kabarett. Er war ein leidenschaftlicher Journalist und ein großer Liebender. Zum Tod unseres Kollegen Dieter Bartetzko.