Kann ich lernen, mich zu streiten?
Kaum jemand taucht so schnell ab wie ich, wenn eine Auseinandersetzung droht. Dabei würde ich gerne auch mal souverän in einen Streit gehen, denn darin liegt auch Potential, sagen Fachleute. Kann man das lernen?
Kaum jemand taucht so schnell ab wie ich, wenn eine Auseinandersetzung droht. Dabei würde ich gerne auch mal souverän in einen Streit gehen, denn darin liegt auch Potential, sagen Fachleute. Kann man das lernen?
Wegen einer Großübung der Luftwaffe könnte es am Montag zu verspäteten Flügen kommen. Die Commerzbank reicht eine Räumungsklage gegen das English Theatre ein. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Furchtbar aktuell, leider verunglückt: Nanouk Leopold inszeniert die Uraufführung von Nino Haratischwilis Euripides-Bearbeitung „Phädra, in Flammen“ am Berliner Ensemble.
Das Berliner Kammermusikfestival Intonations hat sich vom Jüdischen Museum getrennt. Die Festivalleiterin Elena Bashkirova spricht über die Hintergründe und über den neuen Spielort im Kühlhaus.
Die Commerzbank hat Räumungsklage am Landgericht Frankfurt gegen das English Theatre eingereicht. Damit wird die Lage für das größte englischsprachige Theater auf dem Kontinent dramatisch.
Reisebuch
In einem ehemaligen Mühlengebäude im Frankfurter Osthafen sollen Schauspiel und Oper Probebühnen bekommen.
Die Zukunft des English Theatre Frankfurt ist unsicherer denn je. Umso wichtiger ist die entschiedene Unterstützung der Stadt, um nun Gespräche mit dem Eigentümer zu forcieren.
Sie kam vom Theater zum Film – und für Rainer Werner Fassbinder spielte sie einige der unvergesslichen Frauenfiguren des deutschen Kinos: Ein Nachruf auf die Schauspielerin Margit Carstensen.
Eine gute Akustik im Büro und zuhause erhöht das Wohlbefinden, macht Gespräche angenehmer und fördert die Konzentration. Das Geschäft von Spezialanbietern wie Hofa hat auch von der Corona-Pandemie profitiert.
Louisa Proskes Inszenierung der Oper „Serse“ bei den Händel-Festspielen Halle ist zwar Klamauk, trotzdem ein echtes Vergnügen.
Jean-Luc Godards „Die Verachtung“ ist auch mit sechzig Jahren noch unbedingt sehenswert, und Claus Peymann vergleicht das Berliner Ensemble mit Eisern Union.
Ungewöhnlich reif: Katharina Peter erweitert mit ihrem Debüt „Erzählung vom Schweigen“ die Phalanx der deutschen Familienromane.
Wenn die Rosen blühen, ist der Frankfurter Palmengarten besonders schön. Dieses Mal gibt es dazu noch eine Ausstellung, und Bildhauer haben „Menschenknospen“ geschaffen.
Fassbinders Film „Martha“ hat sie berühmt gemacht: Auch danach spielte sie oft rätselhafte Frauen, die in Machtspielen und Hysterie gefangen waren. Jetzt ist Margit Carstensen gestorben.
91 Prozent der Menschen in Deutschland halten es für wichtig, die kulturellen Angebote in Theaterhäusern für kommende Generationen zu erhalten. Aber gehen diese 91 Prozent auch ins Theater?
Mit einem Neubau in den Wallanlagen soll die Standortfrage der Städtischen Bühnen Frankfurt gelöst werden. Nach Ansicht der Denkmalschützer wäre das ein „schwerwiegender Eingriff“.
Nach ergebnislosen Gesprächen mit dem Vermieter Commerzbank ist die Zukunft des traditionsreichen English Theatre in Frankfurt weiter bedroht. Eine Lösung für den Erhalt der Spielstätte ist nicht in Sicht.
Bunt, queer und inklusiv: Thomas Manns „Zauberberg“ wird auf der Wuppertaler Bühne in der Inszenierung von Henri Hüster zum Menetekel der großen Fragen unseres kurzen Lebens.
Die Reeperbahn zehrt von ihrem Ruf als „sündige Meile“. Dabei prägen eher Sauf- als Erotikläden das Bild. Über einen Ort, an dem die Halbwelt zum Touristenmagneten geworden ist.
Michael Quast bringt mit „Der Geizige“ einen Klassiker von Molière zurück auf die „Barock am Main“-Bühne in Frankfurt – und bietet ein verändertes Gastronomiekonzept an.
Zur Wiederwahl des türkischen Präsidenten: Im Berliner Maxim Gorki Theater wird an die Gezi-Park-Proteste in Istanbul vor zehn Jahren erinnert.
Ein Zentralbegriff zum Verständnis seines Lebens und Werks: Federico García Lorcas Vortrag „Spiel und Theorie des Duende“ erscheint auf Deutsch.
Sie hatte mal den Berufswunsch Diplomatin. Da passt es, dass die polnische Regisseurin Ewelina Marciniak jetzt so viel auf deutschsprachigen Bühnen arbeitet.
Die meisten fangen im Jugendalter an zu rauchen – die Historikerin Hedwig Richter erst mit Ende 30. Im Interview spricht sie über Rauchen als emanzipativen Akt, ökologische Korrektheit und das Schöne an Zigaretten.
Sie gab dem jungen Werner Haftmann wichtigen Rückhalt: Lotte Jacoby, die Widmungsträgerin seiner Dissertation, konnte identifiziert werden.
Von Peter Stein bis Til Schweiger: Zum Tod des wunderbaren Wandelschauspielers und späten internationalen Filmstars Peter Simonischek
Widerstand gegen die Letzte Generation: Cecilia Bartoli denkt mit dem Orpheus-Mythos bei den Salzburger Pfingstfestspielen über die Trostlosigkeit der Gegenwart hinaus.
Der Tatort geht in die Sommerpause, die Ferienzeit beginnt und Mitte des Monats schließen die Apotheken für einen Tag – aus Protest. Ein Überblick über das, was im Juni 2023 ansteht.
Der späte Ruhm kam durch den Film: Auf dem weiten Feld bundesrepublikanischer Theatergeschichte nahm Peter Simonischek eine zentrale Stellung ein. Nun ist er im Alter von 76 Jahren gestorben.
Ausverkauft: Das Mainzer Open-Ohr-Festival ist nach fast 50 Jahren und mancher Krise beliebter denn je. An Pfingsten wurden mehr als 12.000 Besucher gezählt.
Die Persiflage einer Late-Night-Show hat Martin Harriague für das Hessische Staatsballett choreographiert – mit Donald Trump und Greta Thunberg als Gästen.
Der britische Makel: Philippe Sands erzählt anhand des Chagos-Archipels über das Prinzip des Selbstbestimmungsrechts der Völker in den späten Tagen des Kolonialismus.
In Köln machen türkische Vereine gegen ein Mahnmal für den Völkermord an den Armeniern mobil. Anstatt klar Haltung zu zeigen, scheint die Stadt dem Konflikt ausweichen zu wollen.
Leidenschaftliche Frauenfiguren wie Dejanira und Semele dominieren die Internationalen Händelfestspiele in Göttingen, doch den stärksten Eindruck hinterlassen Grundschüler beim Nachdenken über Unsterblichkeit.
Schrei nach Freiheit und Gerechtigkeit: „Barocco. Ein Musikalisches Manifest“ von Kirill Serebrennikow am Hamburger Thalia Theater.