Einwanderungsgesetz? Ist doch längst da!
Vor zehn Jahren trat ein Gesetz zur Integration von Ausländern in Kraft. Die heutige Politik erinnert sich nur ungern an ihren früheren Umgang mit der Zuwanderung. Ein Gastbeitrag.
Vor zehn Jahren trat ein Gesetz zur Integration von Ausländern in Kraft. Die heutige Politik erinnert sich nur ungern an ihren früheren Umgang mit der Zuwanderung. Ein Gastbeitrag.
Sie geraten oft in Vergessenheit: Jungen und Mädchen suchtkranker Eltern. Dabei gelten sie als besonders gefährdet. Das Projekt „Stark“ in Dietzenbach will sie auffangen. Nun endet die Förderung der Initiative.
Vollendet locker und dabei präzise bringt Christian Thielemann „Tristan und Isolde“ zur Eröffnung der Bayreuther Festspiele zum Klingen. Die Inszenierung von Katharina Wagner dagegen wirkt so zeit- wie zahnlos.
Barack Obamas Charisma hat die Glaubwürdigkeit seiner Politik immer eher desavouiert. Über einen Sänger und Tänzer, der auch amerikanischer Präsident ist, und darüber, was das eine mit dem anderen zu tun hat.
Arbeitgeber fordern eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes. Das trifft sich gut: Es hat sich sowieso niemand daran gehalten.
Völlig überdreht und für schwüle Sommertage bestens geeignet: „Der tollkühne Theaterdirektor oder: Die Lieb macht dappisch“ mit Michael Quast im Bolongarogarten.
Spektakuläre Feuershows und Kunst im Beduinenzelt: Unter dem Leitspruch „Kreativität statt Konsum“ bietet das Theaterfestival Sommerwerft noch bis zum 2. August Programm für warme Abende.
Die Franzosen haben die Haute Cuisine erfunden, die Italiener den Belcanto, die Griechen die Demokratie. Uns Deutschen ist das Automobil in den Sinn gekommen, dem wir nirgendwo inbrünstiger, ernsthafter und raffinierter huldigen als in der Autostadt Wolfsburg.
Ob vor dem Studium oder währenddessen: Freiwillige Helfer werden auf der ganzen Welt gebraucht. Die Erfahrungen im indischen Slum oder beim Erdbeben in Nicaragua sind oft einmalig - aber auch richtig hart. Vier Erfahrungsberichte.
Politiker greifen gerne in den Markt ein. Das kostet: Steuervergünstigungen, Finanzhilfen und sonstige Unterstützungen verschlingen das gesamte Aufkommen der Lohnsteuer.
Die Documenta erinnert an ein fintenreiches Vorbild und widmet Marcel Broodthaers eine Retrospektive im Museum Fridericianum. Hier werden Menschen aber nicht einfach mit Kunst beschossen. Es bleibt auch etwas hängen.
In einem russischen Dorf ist ein Stalinmuseum eröffnet worden. Gegen Proteste von Historikern, Menschenrechtlern und sogar der Kirche. Kulturminister Medinski nennt Gründe, die nur auf den ersten Blick salomonisch wirken.
Udo feiert Udo, wie er swingt und kracht: Der nimmermüde über die Bühne hastende Rockopa ist der Motor der Deutschrockmaschine, der so viele entdeckt und gefördert hat. Auch beim Tourfinale in Frankfurt blieb er nicht allein auf der Bühne.
Die „Dramatische Bühne“ geht seit 16 Jahren im Sommer ins Freie. Ziemlich entspannt geht es zu im Frankfurter Grüneburgpark.
Die Sixties-Welle schwappt durchs Frankfurter Gallus. Das Bistro „Schönhauser“ lässt das Jahrzehnt aufleben - mit zeitgemäßer Karte. Mainstream ohne Frage, aber der von der guten Sorte. Der Lokaltermin.
Bei der Fecht-WM in Moskau gewinnen die Säbel-Herren um den WM-Dritten Max Hartung Bronze gegen Frankreich. Dagegen kommt für die Degen-Damen das frühe Aus im Achtelfinale.
Sein halbes Leben schon ist Milan Peschel Schauspieler. Doch erst mit Mitte Vierzig wurde er zum Star. Ein Hausbesuch bei einem der markantesten Charakterköpfe Deutschlands.
Adressen auf der Insel gelten als Garanten für eine exzellente Ausbildung des Nachwuchses. Ein Segen für den, der es sich leisten kann? Das schöne Bild hat seine Schattenseiten. Erfahrungen eines betroffenen Vaters.
Zwei Seelen wohnen, ach! in ihrer Brust: Mit der R 1200 RS kehrt BMW ins Segment der Sporttourer zurück. Wir fuhren damit 1000 Kilometer an einem Wochenende.
Viel Wirbel im Traditionstheater: Als erster Muslim wird Abdullah Kenan Karaca Spielleiter bei den Passionsspielen in Oberammergau. Dort inszeniert er jetzt schon mal Shakespeares „Romeo und Julia“.
Mit sozialen Netzwerken hat sie ein Problem, an die Kindheit in Düsseldorf erinnert sie sich besser als an die Zeit in Hannover, und die Kurzhaarfrisur war die falsche Entscheidung: Ein Treffen mit der Schauspielerin Carey Mulligan, die mit „Drive“, „Shame“ und „The Great Gatsby“ berühmt wurde.
Ihre Musik erzählt von dem, was sie erlebt hat: Die westafrikanische Sängerin Fatoumata Diawara gastiert zusammen mit Roberto Fonseca in der Darmstädter Centralstation.
Durch Max Hartung haben Deutschlands Fechter bei der WM in Moskau die erste Medaille sicher. Die anderen drei Team-Weltmeister scheiterten allerdings vorzeitig.
Am Abend deutscher Zeit werden die Plädoyers im Falle des Amokläufers von Aurora verlesen. Der Täter stand unter Antidepressiva – wie die meisten jungen Amokläufer in Amerika. Sind Amokläufe auch Folge einer verfehlten Arzneimittelpolitik?
Eine tratschsüchtige Nachbarin in ihrem Vorgarten ein Paket, das adressiert ist „in die Pampa“. Sie ruft die Polizei: Das Theater Grüne Soße in Frankfurt spielt einen Krimi für Kinder.
Wie soll der Journalismus in Zeiten des digitalen Überangebots mit Neuigkeiten umgehen? Dankesrede anlässlich der Verleihung des Ludwig-Börne-Preises.
In Darmstadt hat an diesem Freitag Luigi Nonos „Prometeo“ Premiere. Nicht im Staatstheater, sondern in der Sporthalle am Böllenfalltor.
Griechenland begreift nicht, wie Europa funktioniert – und umgekehrt. Der Schriftsteller Petros Markaris spricht über Demütigungen, Kompromisslosigkeit und Tsipras’ Theater.
Karl Lagerfeld hat gleich zwei Schauen in einer Woche. Einmal Couture für Chanel, einmal Fourrure für Fendi. Doch wo Pelz gezeigt wird, sind die Tierschützer nicht weit.
Emanzipation und Gleichberechtigung sind weiter auf dem Vormarsch. Einige Herrenclubs haben dem Zeitenwandel Rechnung getragen und lassen auch Frauen als Mitglieder zu. Der berühmte Garrick Club bleibt jedoch vorerst eine Männerbastion.
Für die einen ist sie ein Schandfleck, für die anderen ein Wahrzeichen: die Euro-Skulptur. Nun wird sie saniert. Die Beleuchtung wird auf LED umgestellt. Zudem werden die gelben und blauen Acrylglasblenden ausgetauscht.
Schönsein genügt Nuala Holloway nicht und das war schon immer so: Gespräch mit der einstigen Miss Ireland, die heute als Lehrerin glücklich ist.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) vergibt auch 2015 ihren Journalistenpreis für eine besondere Kritik. Texte können bis zum 10. August 2015 eingereicht werden.
Berlin ist Anfang der dreißiger Jahre nur noch gut für gescheitertes Liebesglück: Die Bad Hersfelder Festspiele zeigen „Cabaret“.
Was, wenn die alltäglichsten Abläufe beginnen rätselhaft zu werden? Der österreichische Film „Ich seh Ich seh“ von Severin Fiala und Veronika Franz seziert auf hervorragende Weise die Mechanismen eines Vertrauensverlusts.
Das Rocktrio will auf seinem einzigen Deutschlandkonzert zurück zu seinen Anfängen: Mit eingängigen Texten und großen Gesten reißen Muse ihr kleines Publikum mit.