Mein lieber Herr Gesang
Er macht zu jeder Zeile eines vorgefundenen Gedichts ein eigenes neues Gedicht, quasi als Fußnote. Dabei durchmisst Hans Thill Jahrhunderte vom Barock bis zur Gegenwart – in seinem Band „Karaoke 2“.
Und es hat „plitsch“ gemacht: Akustische Folter, Klimadrama, Erklärtheater und einige herausragende Momente prägen den 43. Heidelberger Stückemarkt.
Er macht zu jeder Zeile eines vorgefundenen Gedichts ein eigenes neues Gedicht, quasi als Fußnote. Dabei durchmisst Hans Thill Jahrhunderte vom Barock bis zur Gegenwart – in seinem Band „Karaoke 2“.
In Wien kann man sich im Theater zweimal nur sehr mäßig unterhalten: Ersan Mondtag inszeniert Sibylle Berg, Kay Voges ein Stück von Jon Fosse.
Eine Online-Petition soll das Ende von 3sat verhindern. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderen die Autorin Sibylle Berg, der Satiriker Martin Sonneborn und der Politiker Gerhart Baum.
Darum einfach „Walter“. Aber der ist gar nicht die Hauptfigur in dem zauberhaft illustrierten Kinderbuch „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“, das Sibylle Berg geschrieben hat. Der einzige Wermutstropfen: zu wenig Comic-Elemente.
Da muss man gar nicht mehr den Stecker ziehen: Das Berliner Ensemble eröffnet mit einem neuen Stück von Sibylle Berg und Büchners „Woyzeck“ in der Inszenierung des überschätzten Ersan Mondtag.
Grüne Farbe, rote Krawatten – und eine Livesendung, die Andrea Kiewel so schnell nicht vergessen wird: Mit ihrer Aktion im „ZDF-Fernsehgarten“ wollte Die Partei auf die Situation in Armenien und Aserbaidschan aufmerksam machen.
Die Satire-Partei Die PARTEI nominiert die Schriftstellerin Sibylle Berg als Spitzenkandidatin für die EU-Wahl. Kann sie Europameisterin werden? Ein Interview.
Mannschaft steht: Die PARTEI zieht mit der Schriftstellerin Sibylle Berg, einigen Wagners und dem Vorsitzenden Sonneborn in den EU-Wahlkampf.
„Wer ist Sibylle Berg?“ Auf zwei vollen Zeitungsseiten unternimmt die NZZ eine journalistische Anstrengung mit dem Ziel, der erfolgreichen Autorin Widersprüche in ihrer Biographie nachzuweisen. Bemerkenswert!
Eine Literatur, die alles assimiliert: Sibylle Bergs neuer Roman „RCE – #RemoteCodeExecution“ entwirft unsere zukünftige Gegenwart.
Die Schriftstellerin und Dramatikerin Sibylle Berg setzt in „RCE“ ihre Trilogie über den real existierenden Horror fort und spielt dabei mit den Mitteln der Verschwörungserzählung. Ist das noch Literatur oder Empörungsjournalismus?
Die Corona-Maßnahmen haben in der Schweiz für enorme Proteste gesorgt. Nun wird aufs Neue über die Regelungen abgestimmt – doch der Streit ist schon entbrannt.
Wie hat die Katastrophen-Expertin und Autorin Sibylle Berg die letzten Monate erlebt? Wir sprechen mit ihr über geschlossene Theater, Impfstoff-Labore, Systemrelevanz und Tee.
So hatten sie nicht gewettet: Strindbergs „Fräulein Julie“ am Renaissance-Theater und Sibylle Bergs neues Frauenstück „Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden“ am Maxim Gorki Theater in Berlin.
Der Schauspieler zieht Bilanz, Rapper Sido ist süchtig nach Nasenspray, und Lady Gaga öffnet sich einer legendären Talkmeisterin – der Smalltalk.
„Wonderland Ave.“ von Sibylle Berg entfacht in der Kölner Uraufführung eine unheimliche Wirkung. Das liegt nicht nur an der Dystopie des Stückes, sondern auch an dem Museumsbühnenbild von Ersan Mondtag.
Sind schlechte Zeiten gute Zeiten für Schriftsteller? Bei einem schweizerischen Gipfeltreffen erörtern Lukas Bärfuss, Peter von Matt und Sibylle Berg Erziehungsmethoden von VW-Managern, die Utopiemanufaktur Silicon Valley und Vergeblichkeitsattacken beim Schreiben.
Frauen fressen fair, Männer gehen unter. Und Sibylle Berg schreibt munter weiter. Zwei neue Stücke wurden gerade in Berlin und Zürich uraufgeführt.
Wie sähe eine Welt aus, die sich nicht mehr aus falschen steinzeitlichen Männer- und Frauenbildern speist, sondern vollkommenen gleichberechtigt wäre?
Wie sieht sie aus, die große Verweigerung? Mit dem Stück „Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen“ tritt Sibylle Berg im Gorki Theater zur Ehrenrettung der Jugend an und porträtiert eine Generation, die in der Falle sitzt.
Totgeburt im Kölner Stadtgarten: Helge Schneiders eigene Fernsehshow ist an Langeweile und Witzlosigkeit kaum zu überbieten. Allein die Musik hat Potential.
Sibylle Berg schickt in ihrem Roman „Vielen Dank für das Leben“ einen Hermaphroditen durch die deutschdeutsche Geschichte. Entstanden ist eine irritierend-faszinierende Bestandsaufnahme des Grauens.
Sibylle Berg sieht das Entsetzen herrschen, Juli Zeh erzählt von einem Verbrechen unter Wasser und Henning Mankell ersetzt Mord durch Moral. Dies und mehr in den F.A.Z.-Romanen der Woche.
Sibylle Berg schreibt grandios pessimistische Bücher, doch im Interview zeigt sie sich als sehr zarter Mensch, vor dem man keine Angst haben muss.
Sie ist wieder allein. Der Mann ist einfach verschwunden, mitten im Urlaub, niemand weiß, warum. Sie verbringt die Tage am Strand einer Insel in Asien, inmitten einer wüsten und trostlosen Landschaft, und lässt die vergangenen vier ...