„Er wollte ein mörderisches Spiel“
Das als „innovativ“ annoncierte „TV-Experiment“ der ARD „Tödliches Spiel – Das Live-Krimi-Dinner“ ist ganz schön betulich. Aber genau so soll es ja auch sein.
Das ZDF produziert ausnahmsweise mal keinen Krimi: „Olivia“ erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der dafür kämpft, so zu sein, wie er sein will. Er ist ein Beziehungsmensch und eine Kunstfigur – die Dragqueen Olivia Jones.
Das als „innovativ“ annoncierte „TV-Experiment“ der ARD „Tödliches Spiel – Das Live-Krimi-Dinner“ ist ganz schön betulich. Aber genau so soll es ja auch sein.
Jeder kennt das Gesicht von Annette Frier. Dabei hat sie auch einiges zu sagen: über die Ehe, Verbote für mehr Klimaschutz, blöde Fragen – und darüber, warum sie es sich leistet, dreist zu sein.
Papst Franziskus warnt die G-7-Staaten vor den Risiken Künstlicher Intelligenz. Giorgia Meloni sorgt dafür, dass die Abschlusserklärung kein klares Bekenntnis zum Recht auf Abtreibung enthält.
Daniela Katzenberger verabschiedet ihren Gatten ins Dschungelcamp, Annette Frier kämpft im Straßenverkehr mit Zahnpasta, und die „Letzte Generation“ blockiert Sportplätze: die Herzblatt-Geschichten.
Die Kölner Schauspielerin Annette Frier spricht über ihre neuen Projekte, Diversity und einen seltsamen Traum. Und checkt ihre Privilegien.
Immer diese Funktionsjackenträger: In „Leben über Kreuz“ hoffen zwei Nierenkranke auf eine Organspende – vom Ehepartner des jeweils anderen.
Mut zur Lücke: In der TVNow-Serie „Keine besonderen Vorkommnisse“ kämpfen Jürgen Vogel und Serkan Kaya als Polizisten ohne Scham gegen die Langeweile.
Seichte Handlung, eine wenig subtile Rassismus-Lektion und ein Humor, der auf Vulgäres setzt: In der Sommerkomödie „Lucky Loser“ findet eine Familie auf dem Campingplatz zusammen – und der Zuschauer vergnügliche neunzig Minuten.
Die ARD-Reihe „Hotel Heidelberg“ war mal originell. Jetzt rotiert Annette Frier als Unterkunftschefin mit hundertachtzig Umdrehungen. Dabei bleibt ziemlich viel auf der Strecke. Aber Heidelberg sieht natürlich toll aus.
Der „Blaue Panther“ gilt in der Branche zurecht als Fernsehpreis von Rang. Die richtigen Preisträger fanden sich in diesem Jahr auch. Über die Moderation allerdings kann man nur schweigen.
Diagnose „Trisomie 18“: Das Familiendrama „Nur eine Handvoll Leben“ stellt eine werdende Mutter vor die wohl schwierigste Frage: Austragen oder Abtreiben?
Was geschieht, wenn Menschen um eine lebensrettende Organspende konkurrieren? Der Sat.1-Film „Zwei Leben. Eine Hoffnung“ mit Annette Frier zeigt dieses Dilemma, ohne ins Melodram zu kippen.
Bekannt ist sie als Anwältin der kleinen Leute. In „Die Truckerin“ drückt Schauspielerin Annette Frier aber aufs Gaspedal. Und zeigt, dass Feuerbälle und Verfolgungsjagden nicht nur was für Männer sind.
Allzu viele selbst produzierte Stücke, die das Publikum auch sehen wollte, hatte Sat.1 zuletzt nicht. Jetzt setzt der Sender auf eine Schauspielerin, mit der man Erfolg hatte: Zwei Projekte mit Annette Frier sind geplant.
„Danni Lowinski“ bleibt sich treu - auch im Doppelpack ist sie immer komisch und menschlich gleichermaßen. Diese letzte Staffel hätte man ruhig auch in Einzelfolgen senden können.
Sat.1 dreht eine Komödie zur Schlecker-Pleite. Mit Herz und Verstand möchte der Film „Die Schlikkerfrauen“ das ernste Thema behandeln. Gelingt das? Ein Besuch bei den Dreharbeiten.
Auch die Hauptdarstellerin wünscht das Ende: Bei Sat.1 beginnt die fünfte und letzte Staffel von „Danni Lowinski“. Mehr hätten es auch nicht sein dürfen.
Pro Sieben Sat.1 stellt neue Programme vor. Viel gibt es nicht. Das verrückteste Projekt heißt „Utopia“: Menschen werden ein Jahr lang eingesperrt und rund um die Uhr gefilmt.
Das „Herzkino“ des ZDF versucht es einmal mit Satire: Bei der „Mütter-Mafia“, einer Verfilmung des gleichnamigen Romans von Kerstin Gier, gibt Annette Frier den Ton an. Das lassen wir uns gerne gefallen.
Es gibt noch viel zu erzählen: Sat.1 setzt „Der letzte Bulle“ und „Danni Lowinski“ fort. Die jeweils fünfte Staffel ist bereits geplant.
Heute startet Sat.1 die Serie "Danni Lowinski", in der Annette Frier eine Anwältin spielt, die ihr Jobschicksal als 1-Euro-Rechtsberaterin selbst in die Hand nimmt. Eine schöne Gelegenheit, um Autor Autor Marc Terjung ("Edel & Starck") mal zu fragen, was deutsche Serienunterhaltung immer noch so kniffelig macht.