In Wuppertal ist man noch eine Besonderheit!
Wladimir Kaminer lotet bei 3sat das Kulturleben der deutschen Provinz aus. Das Ergebnis ist durchwachsen – aber Hauptsache, die Landschaft ist schön!
Wladimir Kaminer lotet bei 3sat das Kulturleben der deutschen Provinz aus. Das Ergebnis ist durchwachsen – aber Hauptsache, die Landschaft ist schön!
Im syrischen Palmyra stehen antike Schätze der Menschheitsgeschichte. Tempel, Mausoleen, Skulpturen von unschätzbarem Wert. Die Terrormiliz Islamischer Staat will das Weltkulturerbe zerstören.
Am Anfang des alternativen Betriebs Krebsmühle in Oberursel standen Zeiten von Versuch und Irrtum. Aber das Unternehmen gibt es noch heute – und Hilfe zur Selbsthilfe ist immer noch ein Ziel.
Nach der Gala gegen Gladbach muss Dortmund in den Playoffs der Europa League in die norwegische Provinz. Die Anreise war ein Abenteuer. Aber auch in anderer Hinsicht ist es eine ungewöhnliche Herausforderung.
Vielen Jugendlichen ist es peinlich, wenn die Mutter vor Freunden das Fotoalbum herausholt. Wird es den Kindern, deren Aufwachsen im Internet dokumentiert wird, später auch mal so gehen?
Sein Onkel hatte während des Zweiten Weltkriegs in dem toskanischen Bergdorf Sant’Anna ein schreckliches Massaker mitbefohlen. Nun ist der Neffe an den Ort des Verbrechens gereist – als erster Angehöriger einer Täterfamilie. Wir haben ihn begleitet.
Bei einer Preisverleihung gibt der umworbene Kevin De Bruyne ein Treue-Bekenntnis zum VfL Wolfsburg ab. Dabei wird ihm der Satz vom Moderator in den Mund gelegt. Der Trubel ist enorm – und noch lange nicht zu Ende.
Drei ausgediente Waggons der Schwebebahn verschenken die Wuppertaler Stadtwerke „für herausragende Nutzungen“. Ein Coup der Kommunalpolitik könnte das Nahverkehrs-Wahrzeichen und das Wuppertaler Schauspiel im Abstieg vereinen.
Fremdenhass, Antisemitismus, soziale Vereinzelung: Was die literarischen Debüts dieses Sommers über das Land sagen, in dem wir leben. Bücher von Mercedes Lauenstein, Mirna Funk, Kat Kaufmann und Karl Wolfgang Flender.
Andreas Maier setzt seine erzählerische Chronik der Wetterau fort: Im jüngsten Band „Der Ort“ geht es um erste Liebe in den achtziger Jahren und den besonderen Moment, in dem Posieren beginnt.
Kristina Bröring-Sprehe sorgt bei den Dressurreitern für Erleichterung. Nach dem schwachen Platz drei im Team und dem Totilas-Theater gewinnt sie bei der EM in Aachen im Grand Prix Special Silber. Die Lacher hat Isabell Werth auf ihrer Seite.
Es gab eine Zeit, da war in Amerikas Westen kein Ort größer, reicher und moderner als Butte. Überwältigend schön ist die Stadt bis heute. Aber es wohnen zu wenige Menschen dort. Die Geschichte eines Rückbaus.
Die IAA ist Bühne für Traum- wie für Vernunft-Autos. Computer sind überall verbaut. Doch diesmal geht es vom 17. bis 27. September in Frankfurt auch um die Möglichkeiten, Rechnern das Steuer bisweilen ganz zu überlassen.
Hauptdarsteller müssen unantastbar sein. Und ihre Bühne muss unsichtbar geschützt sein – vom Respekt vor der Leistung. Fußballfans ignorieren diese Regel wie beim Spielabbruch in Osnabrück.
In Stuttgarts guter Stube lagern Roma. Geschäftsleute klagen über Lärm und Müll. Die Stadt will nicht mit „Kehrwochenmentalität“ gegen die Armutsflüchtlinge vorgehen, wünscht sich aber Ruhe und Ordnung zurück.
Die Kaiserin, eine Legende. Drei Filme sind schuld daran, dass das Publikum Sissi liebt. Nun kommt das Musical „Elisabeth“ nach Frankfurt. Und kratzt am Mythos der Kaiserin.
Jörg von Winterfeld entstammt einer alten preußischen Militärfamilie, aber ein Leben wie ein Hippie war ihm lieber. Es hat sich gelohnt - auch wenn es Härten gab.
„Für unser Kriegskind“ oder „Unsere Feinde“ hießen im Ersten Weltkrieg massenhaft verbreitete Bilderbücher. Wie Kinderbücher damals benutzt wurden, zeigt jetzt das Frankfurter Struwwelpeter-Museum.
Als Singapur vor fünfzig Jahren gegründet wurde, galt der Staat als Entwicklungsland ohne Überlebenschance. Seitdem hat sich hier fast alles verändert. Das kann man deutlich an der Skyline ablesen.
Die Premier League kauft für horrende Summen teils mittelmäßige Spieler zum Wohle auch deutscher Klubs. Die Einkaufstour der Superreichen des Fußballs dient nicht nur der Show. Und die wahre Geldflut steht erst bevor.
Hessens SPD-Chef Schäfer Gümbel macht sich bereit für politische Kärrnerarbeit. Seine Sommerreise widmet er den Themen Arbeit und Wirtschaft. Dabei greift er auch Schwarz-Grün an.
An diesem Freitag wird Lukáš Hrádecky bei Eintracht Frankfurt erwartet. Von seinem bisherigen Klub Bröndby Kopenhagen hat sich der Torwart nun mit einem denkwürdigen Europa-League-Qualifikationsspiel verabschiedet.
Videospiele gelten mittlerweile als Kulturgut. Eigene Studiengänge werden eingerichtet, Ansätze einer akademischen Kritik entstehen. Manche Spieler haben allerdings was dagegen.
Die Bad Hersfelder Festspiele können sich mit einem Einnahme-Rekord brüsten. Doch eine wichtige Komponente sollte man bei dem Erfolg nicht vergessen: das Wetter.
Ihr Stil sieht nur scheinbar reduziert aus: Die Gigantin des Postmodern Dance im Gespräch über Variationen, Wiederaufführungen und ihr neustes Sück, die Achtziger und den Unterschied zwischen richtiger und schöner Choreographie.
Dieter Wedels neues Konzept für Festival in Bad Hersfeld scheint aufzugehen. Damit kann das Theaterfestival „an glorreiche Zeiten anknüpfen“, wie der neue Intendant selbst sagt.
Die Entlassung des Generalbundesanwalts Range geschah im Einvernehmen mit der Bundeskanzlerin. Diese Aussage des Bundesjustizministers hat Merkels Sprecherin jetzt noch einmal unterstrichen.
Er gilt als Gründungsvater des nigerianischen Films. Zu seinem 70. Geburtstag hat das Filmkollektiv Frankfurt Ola Balogun in Höchst eine Retrospektive gewidmet.
Anna Bader beherrscht die hohe Kunst des Wassersports – als eine der besten Klippenspringerinnen der Welt. Dabei bezeichnet sie sich selbst als einen „Schisser“. Nun springt sie bei der WM in Kasan.
Die neuen Bilder des belgischen Malers Michaël Borremans zelebrieren ein apokalyptisches Pandämonium. Den geheimnisvollen Totentanz zeigt die Galerie David Zwirner in der Schau „Black Mould“.
Das Österreichische Kulturforum Teheran versammelt Intellektuelle unter einem Dach und sorgt für einen munteren Austausch der Kulturen.
In Landau zieht der Poetry Slam Hunderte Besucher an. Das ist auch gut so. Wo spricht man denn sonst noch über Texte?, fragt die Veranstalterin
Paris rüstet sich mit der Attraktivität seiner Kulturinstitutionen für den europäischen Metropolenvergleich. Wer so gute Zahlen vorlegen kann, dürfte bei der Olympia-Bewerbung kaum zu schlagen sein.
Michael Herl, den alle Welt als „Michi“ kennt, war Journalist, Fernsehmoderator und Dokumentarfilmer. Heute ist er in Frankfurt Theatermacher, unter anderem.
Der Bühnenbildner Bert Neumann hat den Geist und das Bild der Berliner Volksbühne geprägt. Jetzt ist er mit 54 Jahren verstorben. Ein Nachruf des Volksbühnen-Dramaturgen Carl Hegemann.
Auf der Bühne ist die letzte Provokation zur Konvention geworden, die Avantgarde ist anderswo. Aber noch immer kann das Theater Momente schaffen, die einem Herz und Verstand umdrehen. Ein Plädoyer für mehr Mut zu Fremdheit und Verstörung