Brühwürfel aus Gesprächsfetzen
Die Eröffnungsrede war persönlich-konkret statt poetisch-grundsätzlich, die Zeit des Krawalls sei vorüber, hört man vom Jury-Vorsitz: An diesem Donnerstag beginnt das Wettlesen um den Bachmannpreis.
Die Eröffnungsrede war persönlich-konkret statt poetisch-grundsätzlich, die Zeit des Krawalls sei vorüber, hört man vom Jury-Vorsitz: An diesem Donnerstag beginnt das Wettlesen um den Bachmannpreis.
Die deutschen Fußballfrauen verlieren gegen das Team aus Amerika und verpassen den Einzug ins Finale. Elfmeter-Fehlschützin Celia Sasic macht sich große Vorwürfe. Die Erklärung für die Niederlage liegt jedoch tiefer.
Antikes griechisches Theater: Einem Prolog und einem Parodos folgen fünf Epeisodia. Am Ende steht der Exodus oder die Katastrophe. Klingt vertraut. Zuletzt kommt noch ein Schlusswort des Chors.
Es geht um den Schutz vor Terrorismus: So lautet das Mantra der Politiker, wenn sie das Vorgehen der Geheimdienste rechtfertigen. Diese als ehrenwerte Institutionen darzustellen, ist aber nichts als Zweckpropaganda.
Der Präsident des Robert Koch-Instituts spricht im Interview über Mers und zukünftige Seuchen. Warum sind Infektionskrankheiten dem Menschen immer einen Schritt voraus?
Dieses Jahr gibt es weniger, aber noch bessere Musik: Das Stoffel-Festival ist am Freitag in Frankfurt eröffnet worden. In den nächsten Wochen bietet es ein vielseitiges Programm von Kabarett bis Jazz.
Wie realistisch muss ein Sonntagabendkrimi sein? Christian Petzold sagt: so glaubhaft wie ein guter Zeuge. Ein Interview mit dem Autor und Filmregisseur anlässlich seines ersten „Polizeirufs 110“.
In Israel sieht man Palästinenser am Theater am liebsten in der Rolle des „guten Arabers“: Kulturministerin Miri Regev und ihr Ministerkollege Naftali Bennett setzen sich über Regeln der Kulturförderung hinweg.
Achtzig kurzweilige und gescheite Minuten und ein vergnügliches Publikum: Die Performance „Germinal“ am Frankfurter Mousonturm.
Freitag beginnt in Frankfurt das Freiluft-Festival des Stalburg-Theaters - mit reduzierter Zahl an Musikauftritten. Denn nach Lärmbeschwerden müssen die Veranstalter strenge Auflagen einhalten.
Liz Taylor und Richard Burton im Sinn: Claudia Bauer inszeniert William Shakespeares „Antonius und Cleopatra“ am Staatstheater Mainz als juxige Polit-Show.
Die Liebe zu Hunden und Gärten verbindet Briten und Deutsche. In dieser Zuneigung steckt auch noch eine starke politische Botschaft, befand Neil MacGregor in seiner Berliner Queen’s Lecture, die wir in leicht gekürzter Fassung dokumentieren.
Gerade ist das Restaurant der spanischen Roca-Brüder zum besten der Welt gekürt worden. Nun erscheint das Buch „Desserts“ von Jordi Roca in deutscher Übersetzung. Es eignet sich sogar für Anfänger.
Was könnte Königin Elisabeth II. über Frankfurt denken? Zwei hier lebende Briten erzählen, was sie an der Stadt am Main mögen.
Er war ein Boulevardier mit Trauerrand, Dämon und Kellner, Feuerfuchs und Schwieriger: Jetzt ist der Schauspieler Helmuth Lohner mit 82 Jahren gestorben.
Komödien, Tragödien, Dramen: Helmuth Lohner überzeugte in vielen Rollen und auf den wichtigen Bühnen. Seinen ersten Auftritte aber ließen vom künftigen großen Schauspieler-Leben noch kaum etwas ahnen.
Das Griechenland-Spitzentreffen ist vom „Entscheidungsgipfel“ zum „Beratungsgipfel“ geschrumpft. Kanzlerin Merkel spricht von einem „gewissen Fortschritt“. Ihr griechischer Amtskollege Tsipras sieht die europäischen Partner unter Zugzwang. Ihnen bleiben 48 Stunden.
Nicht nur kriegsrelevante Aktivitäten geben Anlass, über Lemberg zu berichten. Die Frankfurter Zeitung porträtiert am 23. Juni 1915 insbesondere die Schönheit und Sehenswürdigkeit der Galizischen Hauptstadt.
Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn fordert, endlich offen den Konkurs der Griechen zu erklären. Deutschland habe genug gezahlt. Der Grexit sei für alle die bessere Lösung, sagt er im Interview.
Heute geht es um die Zukunft Griechenlands. Welche Entscheidung wäre die beste? Und was ist realistisch? Günther Jauchs Gäste waren sich manchmal überraschend einig.
Bauhaus auf Amerikanisch: Eine Berliner Ausstellung widmet sich dem legendären „Black Mountain College“, in dem von 1933 bis 1957 neue Unterrichts- und Lebensformen erprobt wurden.
Der Regionalteil der F.A.Z. präsentiert sich zum Wochenende mit dem neuen Buch „Leben in Rhein-Main“
Bei den Nazis ist es Tradition, das Zentrum für politische Schönheit macht ein Geschäft daraus: Hässliche Parolen, obszöne Emotionen und Blutzeugen werden gegen eine differenzierte Migrationsdebatte in Stellung gebracht.
Mit den Vandalen des IS vor der Tür wird Kulturarbeit im Irak zum Akt nationalen Widerstands. Kultur als Waffe gegen Terrorismus reißt Grenzen ein: Frauen werden gefördert, Iran erscheint nicht länger als Feind.
„Es gibt nur ein einziges Mittel, diesen Krieg siegreich zu beenden, und das heißt, schafft Munition und Kanonen!“ erklärt ein französischer Patriot seinem Volk. Über die Hintergründe dieser Ansprache berichtet die Frankfurter Zeitung am 17. Juni 1915.
Warum reisen hunderte internationale Spezialisten für afrikanische Literatur nach Bayreuth? Um über Afrikas Zukunft zu streiten, die für die einen in der Welt des Digitalen liegt, während die anderen noch am Erbe des Kolonialismus tragen.
Valery Gergiev, der Großdirigent, arrangiert ein Marathonfestival und trimmt junge Musiker aus Deutschland und Russland. Auf der Straße gibt es wildes Theater: In der Stadt Peters des Großen prallen künstlerische Welten aufeinander.
Harry Rowohlt war ein großer Sprach- und Redekünstler. In 37 Antworten bewies der Übersetzer und Schriftsteller im Mai 1992 gegenüber dem F.A.Z.-Magazin seine Schlagfertigkeit.
Fifa-Präsident Blatter verzichtet wegen seiner „Verpflichtungen“ auf eine Reise nach Neuseeland. Der gegen Kaution freigelassene Warner will Blatter „die helfende Hand geben“.
Vassilios Skouris ist Grieche. Heute verkündet der oberste EU-Richter das Urteil über ein umstrittenes, aber bislang nie angewendetes Anleiheprogramm der Europäischen Zentralbank. Ein Porträt.
Bei Kommunalwahlen in der Republik Moldau haben Freunde des Kremls wichtige Bürgermeisterämter errungen. In der Hauptstadt erlitten die proeuropäischen Parteien ihre bisher schwerste Niederlage.
In Saudi-Arabien steht auf Drogenhandel die Todesstrafe. Trotzdem floriert das Geschäft. In dem Land, wo weder Kinos noch Theater existieren, suchen Saudis andere Abenteuer.
Darmstadt feiert im zweihundertsten Geburtstagsjahr von Ernst Elias Niebergall den „Datterich“ – mit äußerst prominenter Besetzung.
Ein Sport für die Lebensleeren und Grundlosen: Im Pariser Palais de Tokyo bewirft man einander mit Büchern. Eine Traditionslinie von diesem „Mix aus Kampfsport und Aktionskunst“ weist nach Graz.
Kinder aus deutschen Arbeiterfamilien besuchen selten eine Hochschule. Akademikerkinder haben eine viel höhere Chance, studieren zu gehen. Aber wie schlimm ist das eigentlich?
Lehrreiche und witzige Bildergeschichten über Rücksichtslosigkeit, Aufstiegswillen und entfesselten Konsum: Das Frankfurter Städel zeigt die „Laster des Lebens“ von William Hogarth.