Alles immer wie immer?
Die Bayreuther Festspiele erleben ihre erste Uraufführung seit 1882 mit einer modernen Oper des Komponisten Klaus Lang. Festspielleiterin Katharina Wagner begegnet so dem Vorwurf, in Bayreuth bliebe alles beim Alten.
Die Bayreuther Festspiele erleben ihre erste Uraufführung seit 1882 mit einer modernen Oper des Komponisten Klaus Lang. Festspielleiterin Katharina Wagner begegnet so dem Vorwurf, in Bayreuth bliebe alles beim Alten.
In Klassenzimmern, Amtsstuben und an Flughäfen: Die rechtsnationale Lega hat einen Gesetzentwurf für mehr Kruzifixe im öffentlichen Raum vorgelegt – und stößt damit auf Widerstand, auch bei einem führenden Kirchenvertreter.
Mit dem „Alten Dorfladen“ haben sich Dorothee Arden und Michael Glebocki einen Wunsch erfüllt und betreiben Kleinkunst im eigenen Haus. Jetzt feiern sie 30 Jahre „Fresche Keller“ mit einem Sommerfestival.
Weil Anna Netrebko ausfiel, griff Dirigent Valery Gergiev zur bestmöglichen Alternative: Er führte Francesco Cileas Oper „Adriana Lecouvreur“ bei den Sommerfestspielen Baden-Baden mit spontaner Besetzung auf.
Vintage-Mode liebt die Mainzerin Jana Blume, seit sie ein Kind war und mit ihrer Mutter über den Flohmarkt streifte. Dass sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte, liegt an einer Erfahrung in England.
Am Tag plätschern die Brunnen, in der Nacht kommt es zu wilden Saufgelagen: Seit langem leidet Alt-Sachsenhausen unter seinem Ruf als wüste Partymeile. Eine Initiative im Viertel will das jetzt ändern.
Donald Trumps früherer Wahlkampfmanager Paul Manafort muss wegen seiner Geschäfte in der Ukraine und wegen des Verdachts auf Bankbetrug vor Gericht. Im drohen mehrere Jahre Haft. Sein erster Prozess wurde nun noch einmal verschoben.
Ist Özil nur Sportler? Oder hat er eine politische Verantwortung? Die türkische Community ist sich uneinig. Das denken Frankfurter Deutschtürken über Özils Rücktritt und dessen Bild mit Erdogan.
Auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg zeigt die Ausstellung „Hitler. Macht. Oper“ ein Ineinander von Musiktheater und Propaganda.
Wie kann man über Trump berichten, wenn der ein Verwirrspiel mit den Medien treibt? Es bleibt nur eins: Man muss ihn mit einer an Inspektor Columbo geschulten Detektivarbeit überführen.
Unser Lachen währt siebzig Jahre; aber wenn es hochkommt, dann hört es, wie die Liebe, nie auf: Otto Waalkes zum Geburtstag.
Kunst auf dem Land? Da scheint Runkel wirklich ein Hotspot zu sein. Der „Kultursommer Runkel“ setzt auf Vielfalt und ist bei Dieter Buroch in versierten Händen. Dieses Wochenende geht es richtig los.
Die experimentelle Popgruppe Pram erschafft Soundtracks zu B-Movies, die es nicht gibt – in einer ebenso beklemmenden wie fidelen Melange aus Jazz, Post-Punk und Krautrock.
Auf die korrupte Kirche ist kein Verlass: Die Oper „Beatrice Cenci“ des verfemten Komponisten Berthold Goldschmidt eröffnet die Bregenzer Festspiele.
Das Stoffel-Festival feiert in diesem Jahr 15-jähriges Bestehen. Von heute an bis Mitte August gibt es Musik, Theater und Kabarett.
Im Big Apple wohnen, für einen Appel und ein Ei? New York kann auch billig: Das Moxy New York Times Square liegt mitten in Manhattan und sieht auch noch gut aus dabei.
Immer öfter zahlen die Menschen mit Treuepunkten und Bonusmeilen: Im Durchschnitt hat jeder Deutsche vier bis fünf Rabattkarten im Portemonnaie. Doch es gibt ein Problem.
Lange ist es her, als sich die mächtigen Persönlichkeiten Italiens in den privaten Logen der prunkvollen Theater trafen. Bis auf wenige Ausnahmen sind die exponierten Plätze heute meist leer.
Dance On war gestern: Christopher Roman ist zurück in Frankfurt und plant ein eigenes Tanzunternehmen.
Mit „Mamma Mia!“ wurde sie international bekannt. Jetzt spielt sie die Rolle der Sophie noch einmal. Amanda Seyfried über das Comeback des Klassikers, den Umgang mit Panikattacken und ihre Rolle als Mutter.
Gemeinsam mit dem Verlag Diogenes wird der Franzose Roland Topor in den Sechzigern als Illustrator groß. Die Vielfältigkeit der Werke des Multitalents überrascht auch heute noch.
Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch hat seine Intendantin fristlos gekündigt. Nun wehrt sich Adolphe Binder gegen die Kritik an ihrem Führungsstil. Der Beirat des Theaters aber ist sich seiner Sache gewiss.
„Und ich hörte zu wie ein Lehrbube“: Der Komponist und Schriftsteller Jüri Reinvere erzählt von seiner gemeinsamen Zeit mit Ingmar Bergman auf der Insel Fårö. Der Regisseur Bergman wäre heute hundert Jahre alt geworden.
Philip Waechter zeichnete schon als Kind Spielszenen und spielte die Partien anhand der Bilder nach. Im Interview spricht der Illustrator über seine Arbeit – und den Einfluss des kleinen und großen Kicks auf sein Alltagsleben.
John Burnside sind seine Gedichte ebenso wichtig wie seine Prosa. In diesen Zeilen skizziert der schottische Dichter im Blankvers das rätselhafte Bild eines Nachbarn.
Für viele Flüchtlinge ist Lesbos der einzige Zugang zu Routine und Bildung. „Safe Passage“ steht am Dorf, in dem sich Helfer bemühen, Leid zu lindern..
Die Aussichten auf Erfolg sind für Modedesigner nicht gerade groß. Dennoch entscheiden sich jedes Jahr Tausende junge Menschen dafür, diesen Beruf zu erlernen. Warum, das erzählen hier einige von ihnen.
Die Krise der Klassik wird regelmäßig heraufbeschworen: Doch die Nachfrage ist groß wie nie zuvor. Nicht nur ihre Zuhörer sind zahlreich – sondern auch die Formen der Darbietung.
Auf dem Nato-Gipfel in Brüssel wettert Trump wieder gegen Deutschland. Doch die übrigen Mitglieder überrascht das längst nicht mehr.
Donald Trumps Attacke auf Deutschland beeindruckt die Kanzlerin nicht. Ihr gemeinsamer Auftritt zerstreut die schlimmsten Befürchtungen. Ihr Konflikt aber steht weiterhin im Raum.
Ohne Unterstützung aus Rom: Wie die kleine Universitätsstadt in den Marken mit den Folgen des Erdbebens von 2016 kämpft.
Robert Wilson macht aus dem „Ödipus“ des Sophokles in der grandiosen Kulisse des antiken Teatro Grande in Pompeji eine Revue aus Licht, Musik und großen Gesten.
Nach dem WM-Aus der Nationalelf ging es endlich wieder um Politik. Man musste aber genau hinschauen, um den Unterschied zu erkennen: Politischer Journalismus klingt zunehmend wie eine Sport-Reportage.
Vermutlich ist die deutsche Vereinigung ein asymptotischer Prozess: Sie kommt nie an ihr Ende. So wie unsere Nazi-Vergangenheit wird auch die DDR-Geschichte eine Vergangenheit sein, die nie ganz und endgültig vergeht. Das ist kein Grund für Wut und Empörung, jedenfalls dann nicht, wenn es immer wieder kleinere oder hoffentlich größere Fortschritte gibt.
Mayser-Hüte haben Tradition. Doch der Hersteller verdient sein Geld schon lange mit etwas anderem – nämlich mit Sicherheits-Elektronik. Was ist da passiert?
Die Manipulation der Medien lehrte ihn, nur dem selbst Erlebten zu trauen: Eine Retrospektive zeigt, wie akribisch der chinesische Maler und Humanist Liu Xiaodong die Entwicklungen seines Landes dokumentiert.