„Tatort“-Erfinder Gunther Witte gestorben
Vor bald fünfzig Jahren hat er das Konzept für die berühmte Krimi-Reihe „Tatort“ der ARD entwickelt: Im Alter von 82 Jahren ist der ehemalige Fernsehspielchef des WDR, Gunther Witte, in Berlin gestorben.
Vor bald fünfzig Jahren hat er das Konzept für die berühmte Krimi-Reihe „Tatort“ der ARD entwickelt: Im Alter von 82 Jahren ist der ehemalige Fernsehspielchef des WDR, Gunther Witte, in Berlin gestorben.
Clueso bringt seit 17 Jahren Alben auf den Markt, bald ein weiteres. Manche halten ihn für zu angepasst, der große Unangepasste Udo Lindenberg holte ihn auf die Bühne. Was den Erfolg des Sängers ausmacht.
Eine Auslastung von 80 Prozent und Spitzenwerte in den Abonnentenzahlen: Das Staatstheater in Mainz ist beliebt. Jetzt fehlt nur noch eine bessere Lösung für seine Finanzausstattung.
Konzentrierter Drang zum Gesamtkunstwerk: Ulrich Rasche debütiert bei den Salzburg Festspielen gewohnt provokativ mit den „Persern“ von Aischylos.
In einem TV-Interview spricht Bayern-Präsident Uli Hoeneß Klartext zu aktuellen Themen des Fußballs. Er fordert ein Umdenken beim DFB, schimpft über Financial Fairplay und sinniert über seine Zukunft.
Regisseur, Schauspieler, Dozent: Ulrich Cyran zählt zu den umtriebigsten Bühnenkünstlern des Rhein-Main-Gebiets. Seit einigen Jahren inszeniert er viel bei den sommerlichen Festspielen der Region.
Felix Semmelroth hat als Antisemitismusbeauftragter der hessischen Landesregierung angefangen. Doch warum eignet sich gerade der ehemalige Frankfurter Kulturdezernent besonders gut für dieses Amt?
Gespielt wird hier den ganzen Tag: Im sommerlich überhitzten New York konkurrieren die großen Broadway-Theater und die kleinen Bühnen mit den alltäglichen Dramen, die auf der Straße stattfinden. Eine Reise.
Diese Bilder füttern ihr Ego, klar. Aber bei den Mode-Selfies auf dem Bauernhof ihrer Mutter geht es unserer Autorin auch um gesunde Selbstliebe. Oder etwa nicht?
Eine Nackedei-Tanzcombo drängt die Sänger in den Hintergrund und alle haben was zu lachen, zumindest auf der Bühne: Claudio Monteverdis „Krönung der Poppea“ ist in Salzburg ein Happening. Und was für eins.
Andreas Arnold lebt seit fünf Jahren kunststofffrei. Wie das geht, verrät der Kriminalstatistiker bei einem Rundgang durch seine Wohnung.
Die Debatte um die Dienstpflicht zeigt: Gutverdienende Akademikerfamilien nutzen das freiwillige soziale Jahr gerne und würden einen Pflichtdienst begrüßen. Für die, die wenig Geld haben, ist er außer Reichweite.
Das Festival „Fringe“ in Edinburgh ist mit Theater, Tanz, Comedy und Musicals das größte Kulturfestival der Welt. Eine Möglichkeit für Künstler, gesehen und vielleicht entdeckt zu werden.
Der Film „Crescendo“ handelt von einem israelisch-palästinensischen Jugendorchester. Er spielt in Israel und Südtirol. Dennoch werden Szenen in Hessen gedreht.
Kann man heute noch ein gegenwärtiges Magazin machen? Und wie verkauft man es? Über den eigentlich unmöglichen Erfolg des „California Sunday Magazine“, das jetzt für den „National Magazine Award“ nominiert ist.
So viele Zuschauer wie im „Titanic“-Jahr hatte die Oscar-Verleihung seit zwanzig Jahren nicht mehr. Jetzt soll eine Straffung des Programms und eine neue Preiskategorie die Einschaltquoten retten.
Die Münchner Theater haben einen neuen Gegner: die CSU. Ein vergessen geglaubtes Neutralitätsgebot wird seit Wochen debattiert – doch einer der Intendanten hat nicht mehr viel zu verlieren.
Gerade während des Krieges ist die öffentliche Meinung ein Gut, das jede Regierung kontrollieren möchte. Ein Essay über verschiedene Strategien.
Mariss Jansons dirigiert „Pique Dame“ von Peter Tschaikowsky in einer traumspielhaften Inszenierung von Hans Neuenfels. Kleine Rollen gibt es in dem Stück nicht.
Die Initiative „Faites votre jeu!“ feiert im linken Kulturzentrum Klapperfeld zehnjähriges Bestehen. Der Streit um den Mietvertrag geht derweil ungehindert weiter.
Als er an die Macht kam, tat er sein Bestes. Aber Michail Gorbatschow konnte „seine“ Sowjetunion nicht retten.
Da konnten Schiller und Goethe nur mit den Zähnen knirschen: Das populäre Theater ihrer Zeit verstieß gegen all ihre hehren Ideale.
Blasmusik kauft Bier, Chanson kauft Chardonnay: Der Oxforder Psychologe Charles Spence erklärt, wie wir unser Essen und Trinken wahrnehmen – und was das mit Sinnestäuschungslust zu tun hat.
Vor fünfzig Jahren wurde Gibellina auf Sizilien durch ein Erdbeben zerstört. Dann entstand das größte Landschaftskunstwerk Europas. Heute ist es fast vergessen.
In der abgelegenen Postkartenidylle des Wendlands haben sich Biobauern, Atomkraftgegner und Lebenskünstler ihr Biotop geschaffen. Jetzt kommt eine neue Gruppe.
Niemand, der „Wuthering Heights“ von Kate Bush einmal gehört hat, wird das Lied wieder vergessen. Emily Brontë, die Autorin des gleichnamigen Romans, wäre in dieser Woche 200 Jahre alt geworden.
Haben Sie Zeit und Lust, heute oder morgen etwas im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen? Eine Übersicht über die wichtigsten Termine.
Die Theorie der kulturellen Aneignung hat nach den Universitäten auch die Kunst erreicht. In Quebec wurden jetzt zwei Theaterstücke verhindert. Das Argument: zu wenig Vielfalt auf der Bühne.
Die Vereine der englischen Premier League haben die frühe Deadline für ihre Kaderplanung so gewollt. Aber die Sache hat für sie auch einen Haken.
Ins Städel oder in die Eremitage, nach Aachen, Amsterdam oder doch nach Zürich? Ausstellungen und Veranstaltungen zum Merken gibt es im August genug. Man müsste sich nur entscheiden.
Romeo Castellucci inszeniert die „Salome“ als grandioses Theater der Grausamkeit. In der Hauptrolle überragt Asmik Grigorian alles.
Erst häufte Paul Manafort Millionen an, dann wurde er Donald Trumps Kampagnenmanager – doch im heute beginnenden Prozess drohen ihm Jahre im Gefängnis. Packt er in der Russland-Affäre doch noch aus?
Goethes Wunsch war hier Befehl: Lydia Steiers „Zauberflöte“ spart in Salzburg nicht an technischem Budenzauber. Der Regieeinfall mit Klaus Maria Brandauer als Märchenonkel hat hingegen seine Tücken.
In Budapest wird für Amazon die europäische Actionserie „Hanna“ gedreht, dabei wirkt einiges ganz schön improvisiert. Die deutschen Schauspieler wundern sich.
Schwarze Schmetterlinge in der Handtasche: Im Mittelpunkt des Theaterfestivals von Avignon stehen Geschichten von monströser Gewalt.
Der Dichter, die Liebe und der Klamauk: „Shakespeare in Love“, einst als Film sehr erfolgreich, kommt in Bad Hersfeld auf die Bühne der Stiftsruine.