Wie man kein Nazi wird
Warum wird einer Nazi und ein anderer nicht? Eine Begegnung mit dem 24 Jahre alten Lukas Rietzschel, Autor des Romans „Mit der Faust in die Welt schlagen“, in Görlitz.
Warum wird einer Nazi und ein anderer nicht? Eine Begegnung mit dem 24 Jahre alten Lukas Rietzschel, Autor des Romans „Mit der Faust in die Welt schlagen“, in Görlitz.
Mancher Erfolg der Studenten in den Sechzigern wird überbewertet. Nun kommt die Zeit für eine Einordnung. Ein Gastbeitrag.
Im neuen Film von Wolfgang Fischer durchlebt eine Notärztin aus einem Segelboot das moralische Dilemma des Westens, als ein Flüchtlingsschiff auftaucht. Die Schauspielerin Susanne Wolff spricht über ihre Rolle in „Styx“.
Die japanische Tennis-Aufsteigerin Naomi Osaka besiegt Serena Williams im US-Open-Finale und holt den ersten Grand-Slam-Titel. Die unterlegene Altmeisterin legt sich mit dem Schiedsrichter an.
Wie wirklich kann Theater sein? „Die Wiederholung“ von Milo Rau feiert an der Berliner Schaubühne ihre deutsche Erstaufführung.
Dafür, dass der Rapper Mac Miller nie einer der Lauten war, liebten ihn seine Fans. Zum großen Theater der amerikanischen Musikbranche hielt er Distanz. Im Oktober wäre er auf Tour gegangen.
Schauspieler Michael Pietsch zeigt, dass Jungs eben doch mit Puppen spielen. Sie sind wichtig für seine Arbeit und mehr als eine Requisite. Auf der Bühne erwachen sie zum Leben.
Als staatlich anerkannter Clown besucht Ulrich Fey junge Patienten in Krankenhäusern des Rhein-Main-Gebiets – und braucht dabei viel Einfühlungsvermögen. Seine Erfahrungen hat er nun aufgeschrieben.
Der Zugang zu ästhetischer Bildung ist auf dem Land schwerer als in der Stadt. Deshalb kommt das „fliegende Künstlerzimmer“ direkt an die Schulen und hat den Schülern eine Menge zu bieten.
Überlastete Lehrer und frustrierte Eltern klagen: Der Traum vom gemeinsamen Unterricht für Kinder mit und ohne Behinderung scheitert. Doch worauf muss es ankommen, damit er in Erfüllung geht? Ein Schulbesuch.
Ein Bild vom Flohmarkt im Berliner Mauerpark zeigt zwei Unbekannte und die gestürmte Mauer, November 1989. Wer waren sie? Ein historisches Dokument, deren wahre Geschichte man sich selbst ausdenken muss.
Aufstieg und Fall der Lehman Brothers: Sam Mendes und Ben Power inszenieren die Hybris der Geldmacher am National Theatre in der famosen Neuauflage von Massinis Trilogie.
Kevin Spacey werden etliche sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Mehrere Behörden ermitteln, die Karriere des Schauspielers liegt brach. In einem Fall in Kalifornien kommt er um einen Prozess herum.
Das Stück ist mmer wieder auf den Spielplänen amerikanischer und britischer Theater zu finden. Nun zeigt das English Theatre Frankfurt James Goldmans Historienstück „The Lion in Winter“.
Michael Beckmann litt im Zuchthaus Naumburg, weil er mit 18 Jahren einen Ausreiseantrag gestellt hatte. Der 51-Jährige erinnert sich.
Lange gab es nichts so Herrliches, Fremdartiges, Neues, Eigenartiges zu entdecken im zeitgenössischen Tanz: „The Waves“ von Noé Soulier wurde in Berlin uraufgeführt und zu einem einzigen Triumph.
Der Schauspieler Joachim Luger im Gespräch über Gefühle beim Schauspielen, öffentliche Beschimpfungen und seinen letzten Auftritt als Hans Beimer in der Sonntagabend-Serie „Lindenstraße“.
Vor zehn Jahren wurde der Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main gegründet. Das wurde jetzt in der Naxoshalle gefeiert. Und zwar als Erfolgsgeschichte nach schwierigem Anfang.
Herbert Grönemeyer ist Schauspieler, Musiker, aber kein Designer. Er hat nun trotzdem eine Uhr gestaltet. Woher seine Affinität zu Uhren kommt und warum er selbst eine designen wollte, erzählt er im Interview.
Einer der größten Stars Russlands ist gestorben. Der Sänger und Duma-Abgeordnete Jossif Kobson war heikle Schauplätze gewohnt. Selbst sein Krebsleiden wurde zum Politikum.
Sie war die Inkarnation der Elektra, und noch ihr Schrei blieb stets Gesang: Zum Tod der Sopranistin Inge Borkh.
Es kam über Nacht, verschwand über Nacht und wirft kein gutes Licht auf die Initiatoren: Das goldene Erdogan-Standbild hat die hessische Landeshauptstadt überrascht und die Wiesbaden-Biennale überfordert.
Mit einem waghalsigen Flug wurde Gabriele D’Annunzio zum berühmtesten Italiener seiner Zeit, später schossen seine Landsleute auf ihn. Schließlich verkroch er sich. Wie sieht es heute in seinem Refugium aus?
Kapitalismuskritik als tönende Eierlikörorgie: Axel Ranischs „Familie Lotzmann auf den Barrikaden“ feiert den richtigen Kontrollverlust im falschen Leben. Dabei helfen Musik und glänzende Schauspieler.
Nach seinem Triumph in Wimbledon und dem Sieg in Cincinnati sieht es so aus, als stünde Djokovic auf der Favoriten-Liste für die US Open ganz oben. Aber wo bleiben die Jungen?
Deutschlands östlichste Stadt ist voller historischer Bauten, die teilweise hunderte Jahre alt sind. Trotzdem: Wer hinzieht, kann Görlitz noch mitgestalten.
Sieg der Heuchelei: Russland, das einen Propagandakrieg gegen den Westen führt, findet in Europa immer mehr Freunde. Ein Gastbeitrag.
Mit dutzenden Theaterstücken und Filmskripten gehörte Neil Simon zu den erfolgreichsten Dramatikern der Welt. Kritiker belächelten seine leichten Komödien oft, aber Fans liebten sie. Jetzt ist der New Yorker im Alter von 91 Jahren gestorben.
„Exodos“ von Sasha Waltz hat in Berlin Uraufführung – eine in jeder Hinsicht schweißtreibende Angelegenheit.
Installationen, Performances und die Vision einer Stadt ohne Theater: Die zweite Wiesbaden Biennale wurde am Donnerstag eröffnet. Ihr Slogan „Bad News“ wäre beinahe Wirklichkeit geworden.
Das Staatstheater Mainz bringt mit Björn Bickers „Das letzte Parlament“ brennende Fragen an den Ort des Geschehens. Dafür hat der Dramatiker mit Abgeordneten, Angestellten und anderen Leuten gesprochen.
Für eine Sammlungsbewegung schließt Sarah Wagenknechts #Aufstehen ganz schön viele Positionen aus. Die Strategie dahinter hat der Dramaturg Bernd Stegemann entworfen.
Einfache Mittel, große Wirkung: Alessandra Premoli inszeniert Francesco Cavallis zweite Oper „Gli amori d’Apollo e Dafne“ als Phantasie der Palliativmedizin bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.
Hundert Kirchen, hundert Brunnen und eine überbordende barocke Architektur: Olmütz, einst Königssitz, militärische Festung und Hochburg des Katholizismus, will das Prag Mährens werden. Und die Chancen stehen gut.
Ausgefallene Performance oder einfach nur Schleichwerbung? Im hessischen Staatstheater Wiesbaden hat eine Rewe-Filiale eröffnet. Ein Shopping-Event in barocker Umgebung.
Als er in die Sowjetunion ging, hatte er die Illusion eines Ensembles mit namhaften deutschen Schauspielern. Warum brachte der Theaterrevolutionär Erwin Piscator dann keine einzige Inszenierung zustande? Eine Spurensuche.