Gegen die giftige Atmosphäre im Lesesaal
So großzügig und funktional hatte niemand zuvor gebaut: Henri Labrouste erfand die Lesesaalbibliothek - und hatte fortan mit ihrer Optimierung zu tun.
So großzügig und funktional hatte niemand zuvor gebaut: Henri Labrouste erfand die Lesesaalbibliothek - und hatte fortan mit ihrer Optimierung zu tun.
Wer die Worte nicht kennt, der hat es in der Schule schwer. Das Projekt „DeutschSommer“ ermöglicht ausländischen Schülern, die erst seit kurzem in Deutschland leben, auch in den Ferien die Sprache zu lernen.
Wilhelm von Mirbach, der deutsche Botschafter in Moskau, wird erschossen. In Deutschland herrscht Fassungslosigkeit. Fragen über den Zustand Russlands kommen auf.
Die Gegenwart der Vergangenheit in einer grandiosen Schau: Luc Tuymans schwenkt in Antwerpen die blutrote Fahne des Barocks und erkundet verstörende Parallelen zur Gegenwart.
Wer an Neymar und die WM 2018 denkt, erinnert sich vor allem an Schwalben, Theatralik und Gemecker. Nun endet das Turnier früh für Brasilien. Und der Star meldet sich mit emotionalen Worten.
Vom Arbeiter- zum Künstler- zum Szene-Quartier: Hamburgs Schanzenviertel durchlebt einen brutalen Wandel. Was war zuerst da, und was kam dann?
Pina Bausch hatte das Tanztheater Wuppertal zu internationaler Berühmtheit gebracht. Unter seiner neuen Intendantin Adolphe Binder ist der Ruf in Gefahr. Bisher liegt nicht einmal ein Spielplan für die neue Saison vor.
Manchmal wirkte er wie Samuel Jackson in „Pulp Fiction“, der den Zorn des alttestamentlichen Gottes heraufbeschwört, bevor er seine Feinde niedermäht: Feridun Zaimoglu eröffnet den Bachmannpreis-Wettbewerb mit einer Predigt.
Maybrit Illner gibt den Schlussakkord im Asylstreit. Eine Sachfrage mit überschaubarer Bedeutung eskaliert zum politischen Machtkampf. Worum es eigentlich geht, gerät dabei zunehmend in Vergessenheit.
Vielleicht hat es gar nichts mit als Co-Finanzier auftretenden Unternehmen Gasprom zu tun: Petra Höfer und Freddie Röckenhaus legen ein unkritisches, aber beeindruckendes Stadt-Land-Fluss-Poem vor.
Rächt sich in Deutschland der Nimbus der Unbesiegbarkeit? Politikwissenschaftler Norbert Seitz erklärt die Gründe, warum die Bundeskanzlerin und der Bundestrainer immer noch im Amt sind.
Nach dem Rücktritt von Dieter Wedel ist Joern Hinkel als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele nachgerückt. Was die Zuschauer in diesem und in den nächsten Jahren erwartet, erzählt er im Interview.
Ferienhäuser auf Sizilien werden immer günstiger. Dabei bietet die Insel Kultur und schöne Strände. Doch beim Immobilienkauf lauern Gefahren.
Ein laues ARD-Interview mit der Kanzlerin, dann Sandra Maischberger: Es zeigt sich, die Union setzt auf die Macht der Routine. Viele Fragen werden nicht gestellt. Aber: Kann man das Theater so vergessen machen?
Im Interview erklärt der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann, warum nicht jeder nach Deutschland kommen kann, „dem es irgendwo nicht gut geht“ – und welches generelle Problem die Kanzlerin hat.
Heilende Traumzeit: In Stuttgart erlebt Toshio Hosokawas Oper „Erdbeben. Träume“ nach einem Libretto von Marcel Beyer ihre Uraufführung.
Die Hochschule für Gestaltung macht den Blick auf die Stadt beweglich – und Offenbach dank ihrer Absolventen und Professoren weltweit bekannt.
Mut zur Selbständigkeit: Die Schauspielerin Judith Rosmair sucht im Theater das Abenteuer. Auf weibliche Solidarität kann sie dabei nicht bauen.
Der Spieleentwickler Niantic hat offensichtlich einen Nerv getroffen: Immer noch spielen Zigtausende „Pokémon Go“. Sogar die Polizei schaltet sich ein – mit freundlichen Hinweisen.
In der Nacht überschlagen sich die Ereignisse: Die CSU stiftet Verwirrung. Über den Standpunkt des Chefredakteurs von ARD-aktuell herrscht dafür Klarheit. Mit Journalismus hat das nichts mehr zu tun.
Wie überträgt man die Ästhetik David Lynchs auf den Jazz? Ein Besuch beim Pianisten Michael Wollny, der schon länger mit dem Unheimlichen flirtet und jüngst die beiden Alben „Oslo“ und „Wartburg“ veröffentlicht hat.
Wien begeht den hundertsten Todestag des Architekten Otto Wagner. Aber an seinem Erbe geht die Stadt vorbei. Dabei hatte er für vieles, was heute im Argen liegt, Lösungen, die dringend wiederentdeckt werden müssen.
Wien begeht den hundertsten Todestag des Architekten Otto Wagner. Aber an seinem Erbe geht die Stadt vorbei. Dabei hatte er für vieles, was heute im Argen liegt, Lösungen, die dringend wiederentdeckt werden müssen.
Ein Ministerpräsident will „größer denken“. Ein Kulturreferent ist froh, „wenn überhaupt“ gedacht wird. Und ein Film kommt aus Berlin: Zum holprigen Start des Münchner Filmfests.
Wegen unverhohlen absurder Anschuldigungen bleibt Kirill Serebrennikow weiter unter Hausarrest. Jetzt ist sein jüngster Film „Leto“ in die russischen Kinos gekommen.
Das Harry-Potter-Schauspiel kommt nach Deutschland, Rehkitze werden mithilfe von Drohnen gerettet und für Geringverdiener sollen die Sozialabgaben sinken: Das und mehr sind die erfreulichen Meldungen, die in dieser Woche zu kurz gekommen sind.
Der bizarre politische Streit der letzten Wochen lenkt von tatsächlichen Herausforderungen ab. Bei Maybrit Illner zeigt sich: Der Kampf zwischen den Unionsparteien ist überflüssig wie ein Kropf.
Wenn das Paar zur Familie wird, geht der Liebe leicht die Luft aus: Michael Kreishl macht aus Daniel Glattauers Theaterkomödie „Die Wunderübung“ einen leichten, heiteren, kleinen Kinofilm.
Normalverdiener können sich in Frankfurt kaum noch eine eigene Wohnung leisten. Manche kehren der Großstadt bereits den Rücken. Andere werden kreativ und gründen eine Baugruppe.
Am Wochenende sind in Paris mehrere Graffiti aufgetaucht, die von Street-Art-Künstler Banksy stammen. Eines der Werke übt Kritik an der Flüchtlingspolitik Frankreichs, ein anderes befindet sich am Schauplatz eines Terroranschlags.
Schloss Kleßen vor den Toren Berlins hat sich zum Anziehungspunkt für Kultur- und Gartenliebhaber entwickelt. Das liegt vor allem an seinem Park.
Jeder hat seine Meinung zu Offenbach, doch die meisten liegen falsch: Diese tolerante, entspannte und fortschrittsverliebte Stadt ist vorbildhaft, weil sie mit ihren Problemen zu leben gelernt hat – das ist uns eine ganze Feuilleton-Ausgabe wert.
Eine wegweisende Konferenz in Düsseldorf beleuchtet, wie sehr die jiddische Hochkultur vor dem Holocaust von ihrem europäischen Bezugsrahmen geprägt war.
Im Interview mit FAZ.NET erklärt CSU-Kenner Heinrich Oberreuter, warum Söder in seinen ersten 100 Tagen vor allem bei den Versprechungen stark war – und seine Attacken gegen die Kanzlerin wohl nicht mit Seehofer abgestimmt sind.
Für Hintergrundmusik im Aufzug oder Supermarkt reicht‘s schon. Kann Künstliche Intelligenz Studenten der Komposition auch helfen, alten Meistern nachzueifern?
Endlich geht die Verfilmung eines Romans von Ian McEwan mit ihrer Vorlage auf Augenhöhe um. Dominic Cooke findet das traurigste Bild, das in den letzten Jahren im Kino zu sehen war, und zugleich eines der schönsten.