Da lacht der Kobun
In Japan hat eine der größten Agenturen elf Fernseh-Komiker vor die Tür gesetzt, weil diese privat vor einer Gruppe von mafiösen Betrügern aufgetreten sind. Doch das ist längst Usus, heißt es. Die Agenturen zahlten schlecht.
In Japan hat eine der größten Agenturen elf Fernseh-Komiker vor die Tür gesetzt, weil diese privat vor einer Gruppe von mafiösen Betrügern aufgetreten sind. Doch das ist längst Usus, heißt es. Die Agenturen zahlten schlecht.
Lukas Bärfuss erhält den Büchnerpreis zu Recht: Die Romane des Schweizer Schriftstellers und Dramatikers sind eingreifend, empathisch und stilistisch brillant. Aber er beherrscht auch die gesellschaftliche Kontroverse.
Hunderte Millionen Euro wurden diesen Sommer von den Großvereinen für Topspieler bezahlt. Doch alle Transferströme sind weit an der Säbener Straße vorbeigezogen. Wer bleibt für die Bayern?
Sein Publikum muss man nicht bewerten, aber man hat es immer von neuem zu verführen: Salzburg-Intendant Markus Hinterhäuser über den Sinn der Festspiele, seine Arbeit am Programm und die Freiheit der Besucher, aus dem Angebot zu wählen.
Zur Dschidda Saison in Saudi-Arabiens liberalster Stadt dürfen erstmals internationale Besucher anreisen. Bei Konzerten, Theater und Straßenkunst herrscht größere Offenheit als sonst. Aber die Regeln dafür sind unklar.
Der Liegestuhl steht bereit, der Sonnenschirm ist aufgespannt – alles, was jetzt noch fehlt, ist die richtige Lektüre. Wir haben zehn Empfehlungen für Sie zusammengestellt.
Auf dem Manchester International Festival wird die koloniale Vergangenheit des Britischen Empire theatral verarbeitet und mathematische Theorie in Szene gesetzt.
Kinder der Galaxie: Der Moskauer Theatererneuerer Vsevolod Lissovsky bringt die Performance-Gruppe „Transformator“ nach Berlin, um den Stadtraum zu erforschen.
Mit Louis Carmontelles frühem, 42 Meter langem Roll-Lichtbild von 1798 wird im Schloss Sceaux bei Paris der erste Kinofilm der Welt wiederaufgeführt. Es zeigt sich: Der frühe französische Film war retrospektiv und brav.
Die Unesco erweitert ihre Kulturerbeliste und nimmt unter anderem Babylon auf. Die Stadt war schon im Altertum eine Sensation – und wurde dennoch mehrfach abgewiesen. Warum eigentlich? Ein Gastbeitrag.
Rare Objekte, im Folkwang Museum zum Schweigen verdammt: Die Bühnenwerkstatt am Bauhaus wollte die Körper und die Klassengesellschaft zum Tanzen bringen.
Deutsche Sozialdemokraten schnauben vor Wut über die Entscheidung des Europäischen Rats, sind in ihrer EU-Fraktion aber nur eine kleine Minderheit. Kommt es im europäischen Parlament zu einer Sternstunde der Demokratie?
Ein bisschen Untergangsromantik gerne, aber bitte keine blauen Röcke: Die Casa di Goethe in Rom erkundet die italienische Werther-Rezeption.
Norbert Abels scheidet als Chefdramaturg der Oper Frankfurt aus. Im Gespräch lobt er einerseits den Chor und das Orchester des Hauses, anderseits beklagt er die geistige Einfalt, die sich in der Kunst ausbreitet.
Aristophanes greift zum Mobiltelefon: Tullio Solenghi inszeniert „Lysistrata“ als flaches, folgenloses Vergnügen im griechischen Theater von Syrakus.
Forschungsprojekt am sozialen Körper: Der russische Theatererneuerer Vsevolov Lissovsky und seine Mitstreiter provozieren Kreuzberg und Neukölln
Magenschmerzen, kalte Füße, Schlaflosigkeit: Auch mit achtzig Jahren wird eine erfolgreiche Opernkünstlerin wie Brigitte Fassbaender die Aufregung einfach nicht los. Aber so muss es sein.
4000 Häuser in Tel Aviv tragen die Marke Bauhaus. Sie entstanden in der Hoffnung auf eine neue Gesellschaft. Eine Reportage aus dem Juli 2019.
An der Mailänder Scala sind einige Inszenierungen rückwärtsgewandt und schlecht besucht. Der neue Intendant Dominique Meyer muss nun für Italiens wichtigstes Opernhaus eine neue Perspektive finden.
Man wird ja wohl noch mal durchzählen dürfen! Ein AfD-Abgeordneter im baden-württembergischen Landtag möchte die Staatsbürgerschaft der Bühnenkünstler im Ländle wissen. Was möchte er damit anfangen?
Kurzfristig ins Konzert oder Theater? Das ist nicht nur bei Top-Events nahezu unmöglich. Karten sind oft binnen Stunden ausverkauft. Welche Vorteile haben Förderer und Abonnenten?
Fünf Jahre lang hatte sie in der ZDF-Krimireihe „Das Duo“ ermittelt, die Dreharbeiten für neue Folgen der ARD-Serie „Die Heiland“ standen an. Am Freitag ist Lisa Martinek gestorben. Sie wurde 47 Jahre alt.
Mahler vom Tonband statt Strauss mit einem Klarinettenlauf: So hat „Salome“ noch nie begonnen. Krzysztof Warlikowski inszeniert die Oper nach dem Drama von Oscar Wilde bei den Münchner Opernfestspielen.
Die AfD will die Nationalitäten der Künstler in Baden-Württemberg wissen und erntet dafür Kritik. Der Intendant des Staatstheaters zieht einen Vergleich, ein Pfarrer veröffentlicht seine DNA-Analyse, und es kommt zu einer Demonstration.
Sechzig Jahre nach der Ersterscheinung wird „Hiroshima mon amour“ von Marguerite Duras in Paris gezeigt. In der Hauptrolle Fanny Ardant, aus dem Off: Gérard Depardieu.
Die Universitätsstadt Tartu ist die Wiege der Singenden Revolution im Baltikum: Das Sängerfest, das jetzt durch Estland wandert, hat die Kultur des Landes über die Sowjetbesatzung gerettet.
Am Tresen mit dem Comedian und Podcast-Host von "Talk ohne Gast"
Die Wiener Festwochen erholen sich langsam: Nachdem in den letzten Jahren viele Besucher ausblieben, musste man sowohl Organisation als auch die Künstler hinterfragen. Doch neue Darbietungen geben Grund zur Hoffnung.
Weil sie nur ohne ihren Begleithund in ein Musical in München durfte, hat eine Epilepsie-Patientin das Theater verklagt. Das Gericht sieht keinen Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot. Der Hund musste wegen der Sicherheitsvorkehrungen draußen bleiben.
Der Kinoblockbuster „Shakespeare in Love“ hat die Bühne der Burgfestspiele in Bad Vilbel erobert. Ironisch-eindringliche Pointen lassen das Publikum am Premierenabend lange jubeln.
Marianne Sägebrecht ließ sich nach Bad Hersfeld zu den Festspielen locken. Sie spielt eine Haushälterin – fast wie im Hollywood-Film „Der Rosenkrieg“.
Ich bin fassungslos gewesen, als ich New York zum ersten Mal gesehen habe. Die Stadt hat mich durch ihre schiere Größe in ihren Bann gezogen.
Die Regierung in Rom will mit mehr Schulden ihre Wahlversprechen erfüllen und riskiert dafür den Bruch mit Brüssel. Führt das geradewegs in die nächste Euro-Krise?
Jella Haase, Clemens Schick und Max von der Groeben sind ab Mitt Juli im Kriminalfilm „Kidnapping Stella“ auf Netflix zu sehen. Mit uns sind sie an den Lago Maggiore gefahren.
Der Fußball ist dank des Videoassistenten um eine groteske Regelinterpretation reicher: Torhüter müssen fortan bei einem Elfmeter absurd streng mit mindestens einem Fuß die Torlinie berühren. Praxisferner lässt sich das Spiel kaum regulieren.
Haben Sie Zeit und Lust, Samstag oder Sonntag etwas im Rhein-Main-Gebiet zu unternehmen? Eine Übersicht über die wichtigsten Termine.