Gegen Monster muss man kämpfen
Steh auf, wenn du ein Leser bist: In Frankfurt stellt Cornelia Funke ihr neues Buch „Das Labyrinth des Fauns“ vor. Und erklärt, was Fantasy wichtig macht.
Steh auf, wenn du ein Leser bist: In Frankfurt stellt Cornelia Funke ihr neues Buch „Das Labyrinth des Fauns“ vor. Und erklärt, was Fantasy wichtig macht.
Es begann als Reality-TV. Inzwischen besitzen die Kardashians nicht nur anderthalb Milliarden Dollar, sondern auch die Deutungshoheit darüber, wie man sie sieht. Sind Kris, Kylie, Kim und die anderen eine feministische Kampfgruppe?
Elizabeth McGovern über ihre Rolle als Cora Crawley, ihre wilden amerikanischen Vorfahren, den Brexit – und warum sie mit ihrer Band keinen Country spielt.
Rund hundert Texte sind für den Michael-Althen-Preis 2019 eingereicht worden, der am 8. Oktober verliehen wird. Diese elf sind in der engeren Wahl.
Samuel Koch ist querschnittgelähmter Schauspieler. Hier schreibt er über Leistungssport, Training und Sklaventum – und was das Schweinehundüberwindungstemperament mit seinem Unfall bei „Wetten, dass..?“ zu tun hat.
Dieses Drama kann man nicht nur als einen Text über Rassismus lesen: Am Staatstheater Darmstadt geht es in Shakespeares „Othello“ um den Kampf zwischen Gut und Böse.
Was er entwarf, musste nicht nur rasant aussehen, sondern auch Probleme lösen: Zum Tod des Designers und Öko-Pioniers Luigi Colani.
Johann König, Sohn des früheren Städelschul-Rektors Kasper König, ist einer der bedeutendsten Galeristen der Welt – obwohl er nach einem Unfall in seiner Jugend zeitweise fast blind war.
Plötzlich diese Übersicht: Mit „Grenzenlos Kultur“ in Mainz und dem „Made Festival“ in Wiesbaden kommen Bühnen aus Hessen und anderswo vor die Haustür.
Ist es klug, dass die Stadtregierung den Autoverkehr entlang des Mains auf dessen Nordseite versuchsweise verbietet? Kein Thema wird zurzeit in Frankfurt mit größerer Leidenschaft diskutiert. Wie aber sehen es F.A.Z.-Leser? Wir haben nachgefragt.
Der Preis der Nationalgalerie soll in Deutschland lebende junge Künstler fördern. Die grenzüberschreitende Arbeitsweise der diesjährigen Gewinnerin verbindet optische und erzählende Elemente von Theater und Kino.
Fürbitte statt politischer Analyse: Petina Gappah aus Zimbabwe eröffnete das Internationale Literaturfestival Berlin, schwieg aber von ihrer Arbeit für das Regime von General Mnangagwa.
So radikal, experimentierfreudig und mutig wie früher? Wer den revoltierfreudigen Geist des Bauhauses sucht, wird in diesen Tagen in einer Berliner Ruine fündig.
Schocknachricht für seine Fans: Karel Gott, Sänger von Hits wie „Biene Maja“ und „Lady Carneval“, ist abermals an Krebs erkrankt. Erst im Juli hatte er mit Familie und Freunden seinen 80. Geburtstag gefeiert.
In Berlin wurde der Nachwuchsfilmpreis „First Steps“ verliehen. Zu ehren galt es diesmal aber die Frau, ohne die dieser Wettbewerb nicht wäre, was er ist: Andrea Hohnen macht Filmkunst möglich.
Das Züricher Theater am Neumarkt macht nicht allzuoft von sich reden – und wenn, dann eher nicht mit Theaterinszenierungen.
Saisonstart am Schauspiel Frankfurt: Felicitas Brucker nimmt viel Anlauf für ihre Inszenierung von Gerhart Hauptmanns „Ratten“. Doch unter ihrer Regie atmet das Stück nicht, es keucht und hechelt.
Tausende Fans empfangen die Fußball-Legende bei seiner neuen Station im Fußball-Zirkus. Maradona sieht das Comeback in seinem Heimatland derweil als einen Triumph gegen seine „Feinde“ an.
Trotz aller Querelen gelungen: Das spanische Büro Addenda Architects hat das neue Bauhaus-Museum in Dessau entworfen. Die abweisende Glasfassade irritiert, das Innere des Baus ist umso besser.
Sesto Quatrini bricht eine Lanze für Rossini. Er leitet die Frankfurter Erstaufführung von „Otello“. Dabei möchte er mit Vorurteilen gegenüber dem Autor des Stückes aufräumen.
In diesem Stück spiegelt sich der Wahnsinn auch unserer Welt: „Der neue Menoza oder Geschichte des cumbanischen Prinzen Tandi“ von Jakob Michael Reinhold Lenz.
Regisseurin Felicitas Brucker hat viele Stücke von Ewald Palmetshofer zur Uraufführung gebracht. Jetzt inszeniert sie mit „Die Ratten“ den Saisonstart am Schauspiel Frankfurt.
Eine knappe Woche lang ist Papst Franziskus in Südost-Afrika unterwegs – und setzt sich dabei auch für einen nachhaltigen Frieden in dem ehemaligen Bürgerkriegsland Moçambique ein.
Am Wochenende beginnt an vielen Theatern des Landes die neue Spielzeit. Worauf können wir uns freuen? Was wird uns ärgern? Und welche Häuser lohnen den Besuch ganz besonders?
Mit immer mehr Geld lenkt der Bund die Wirtschaft. Manche Hilfen sind nötig, viele mindern aber schlicht und einfach die Wohlfahrt.
Die freie Jugendtheater-Szene gründet einen Verein. „Paradiesvögel“ soll er heißen und für anspruchsvolle Inszenierungen stehen. Bald schon will die Gruppe das Zoo-Gesellschaftshaus bespielen.
Beim Lucerne Festival wird es künftig das Osterfestival und das Klavierfestival im Herbst nicht mehr geben. Der Intendant Michael Haefliger erläutert im Gespräch die Gründe für diesen Einschnitt. Sie haben auch mit dem Finanzierungsmodell zu tun.
Einmal hinter die Kulissen zu schauen, ist für viele Besucher von Oper und Theater ziemlich interessant. Neil Hall war mit seiner Kamera im Backstage-Bereich der English National Opera.
War das Bauhaus in Weimar wirklich so einzigartig? Im Westen Deutschlands gab es Reformschulen, die den Vergleich nicht zu scheuen brauchen. Es lohnt sich, sie wiederzuentdecken.
Das Musikfest Berlin eröffnet triumphal mit den Opern „Benvenuto Cellini“ von Hector Berlioz und der „Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss. Ein berauschendes Fest mit Stimmen wie Kirschblütenregen.
Wie verhält es sich mit der Magie eines Theaterabends? Weshalb verzichtet das English Theatre auf Shakespeare im Programm? Und wie steht es mit dem lieben Geld: Intendant Daniel Nicolai verrät es im Gespräch.
Der russische Tennisprofi Daniil Medwedew hält sich für einen ruhigen, angenehmen Zeitgenossen. Auf dem Platz kann das ganz anders sein. Da will er möglichst zügig dem Gegner auf die Nerven gehen.
Frank Bsirske steht seit 18 Jahren an der Spitze der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und hat harte Kämpfe ausgefochten. Ein Besuch zum Abschied.
Der britische Premierminister Boris Johnson hat beim aktuellen Brexit-Theater wohl alle Hände voll zu tun. Damit er nicht ganz alleine hat, hat er neben Kater Larry nun auch einen kleinen Jack-Russell-Terrier in seinen Amtssitz geholt.
Mit Herbstbeginn hat das große Sommer-Theater geschlossen. Doch der ganz große Dominostein, der alles in Rollen bringen würde, fiel einfach nicht. Und vielleicht ist mancher noch froh darüber.
Frankfurt ist nicht allein: Auch in Stuttgart und Mannheim müssen Oper und Theater für dreistellige Millionenbeträge saniert werden. Politisch ist es nicht einfach, solche Investitionen durchzusetzen.