Endlich ausatmen
Die Briten begehen den Tag des Austritts aus der Europäischen Union erschöpft und ohne großen Jubel. Nur in der Brexit-Hochburg Boston feiert ein Pubwirt – aus Versehen.
Die Briten begehen den Tag des Austritts aus der Europäischen Union erschöpft und ohne großen Jubel. Nur in der Brexit-Hochburg Boston feiert ein Pubwirt – aus Versehen.
In der neuen Staffel „Bad Banks“ geht Paula Beer für die Karriere über Leichen. In Wirklichkeit sind ihr Freundinnen mit Liebeskummer wichtiger als der Job. Und Instagram ist nicht ihr Ding.
Die Stadtverordneten diskutieren über einen Neubau für die Städtischen Bühnen. Eine Sanierung der Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz kommt nicht in Frage – das ist nun beschlossen.
Auf den Schwarzmärkten Südeuropas versorgen sich Terroristen mit Waffen. Eine deutsch-französische Initiative will dagegen vorgehen. Kann das funktionieren?
Das Künstler-Dreigestirn der Vormoderne: Die Hamburger Kunsthalle zeigt, wie sich Goya, Fragonard und Tiepolo im achtzehnten Jahrhunderten ungekannte Freiheiten ermalten - und einen hohen Preis dafür zahlten.
Roland Richter betreibt in seinem Wohnzimmer im hessischen Bad Nauheim eine Marionettenbühne. Das mutmaßlich kleinste Theater der Welt hat eine 200 Jahre lange Tradition.
IAA buchstabiert sich aus Frankfurter Sicht künftig so: Ist aber anderswo. Der Influenza-Erreger stellt ein viel größeres Risiko in Rhein-Main dar als das Coronavirus. Und dann ist da noch der Wolf von Frankfurt. Die F.A.Z.-Hauptwache.
Marc Minkowski und Robert Wilson machen Händels „Messias“ auf der Salzburger Mozartwoche zum Spektakel. Eine Geschichte wird nicht erzählt, aber das kommt dem Werk entgegen.
Das Ernst-Barlach-Haus in Hamburg befreit seinen Namensgeber von Klischees, die sich über sein Werk gelegt haben. An Überraschungen herrscht kein Mangel.
Viele Theaterbaustellen: Hessens Kunstministerin Angela Dorn (Die Grünen) spricht über Sanierungen, neue Strukturen und vermisst die Abstimmung mit der Stadt Frankfurt.
Zwei Münchner Premieren rufen die spannungsreiche Verbindung von Marieluise Fleißer und Bertolt Brecht in Erinnerung: „Der starke Stamm“ und „Im Dickicht der Städte“.
Kunst inmitten der Krise: Auf dem Santiago a Mil Festival hat eine internationale Produktion des Theaters Heidelberg Premiere. Und draußen schlagen die Demonstranten Wurfmunition aus dem Asphalt.
Die Auswahl zum 57. Theatertreffen steht fest. Neben absoluten Entgleisungen sind diesmal auch ein paar Höhepunkte des vergangenen Theaterjahres darunter.
Der Kulturszene im Libanon gilt als lebendigste in der arabischen Welt. Nun steht sie wie das ganze Land mit dem Rücken zur Wand.
Aufgeklärter Zynismus: Die neue russische Kulturministerin Olga Ljubimowa hat gepostet, klassische Musik, Theater und Museen könne sie nicht leiden. Darüber sind einige ihrer Landsleute schockiert, andere jedoch begeistert.
Miloš Lolić inszeniert Heiner Müllers „Quartett“ an den Frankfurter Kammerspielen denkbar matt. Da wirkt Müllers Text mitunter wie eine Aneinanderreihung von Kalendersprüchen.
In einer eindrucksvollen Neuproduktion zeigt Regisseur Gerard Jones im Staatstheater Mainz die Puccini-Oper „Manon Lescaut“ als Lebensreise.
Zofia Posmysz hat den Horror der Massenvernichtung überlebt. Sie sah die Menschen, die ins Gas gingen, und es nicht wussten. Nach dem Krieg schrieb sie die Vorlage für eine Auschwitz-Oper. Eine Begegnung.
Das „Tanztheater Wuppertal Pina Bausch“ wagt sich an die Wiederaufnahme von „Blaubart“. Es ist eine fast triumphale Rache des Balletts an der Oper.
Lepra ist eine Krankheit der Gegenwart. Ein Besuch in Brasilien, wo die Zahl der Fälle bezogen auf die Einwohnerzahl die höchste weltweit ist, die Infizierten aber am Rande der Gesellschaft leben. Mediziner kämpfen dort auf ihre Weise gegen das Vergessen.
Elf Jahre Schwebezustand gehören der Vergangenheit an. Die neue Frankfurter Volksbühne am Großen Hirschgraben feiert mit eigenwilliger „Struwwelpeter“-Version ihre erste Premiere.
2013 ließ Nordkoreas Regime den mächtigen Politiker Jang Song-thaek hinrichten – seine Witwe wurde danach öffentlich nicht mehr gesehen. Nun taucht sie wieder auf, direkt neben Machthaber Kim Jong-un.
Posierende Instagramer, Hamletmaschine und Elektropop: Im Hamburger Thalia Theater inszeniert Jette Steckel „Hamlet“ als großes Kinderspiel unter einer noch größeren Weltkugel.
Nach dem Paderborner Sieg rutscht Düsseldorf auf den letzten Platz der Bundesliga ab. Nun steht das brisante Duell mit Leverkusen an. Vorher steht Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel im Fokus, der sich in Rage redet.
Die Popsängerin Madonna sagt das erste von mehreren Konzerten, die sie in London geben wollte, ab. Sie ließ gerade erst ein Konzert in Lissabon ausfallen. Wie es mit ihrer „Madame X“-Tour weitergeht, ist offen.
Die Grundstückssuche für eine neue Spielstätte der Frankfurter Oper oder dem Theater läuft auf Hochtouren. Die Wallanlagen sind eine naheliegende, aber nicht die einzige Option.
Mit der „Discovery Tour: Antikes Griechenland“ macht Ubisoft das Videospiel „Assassin’s Creed: Odyssey“ digital zur Museumslandschaft, unterstützt von etlichen Historikern.
Bei der maroden Theaterdoppelanlage in Frankfurt kommt eine Sanierung nicht in Frage. Es soll also gebaut werden. Kulturdezernentin Hartwig hat dabei endlich eine klare Position bezogen.
In Frankfurt sollen Oper und Schauspielhaus in getrennten Neubauten untergebracht werdend. Dabei sucht Dezernentin Ina Hartwig neben dem Willy-Brandt-Platz nach einem zusätzlichen Areal.
Mit 874 Millionen Euro rechnet die Stadt Frankfurt für den Neubau von Theater und Oper. Es ist gut, wenn sich eine Gesellschaft ihre Kulturbauten viel kosten lässt. Aber wie viel Techno-Luxus muss wirklich sein?
Frankfurter Theaterdilemma: Berechnen lässt sich vieles. Aber wie und wo das künstlerische Herz einer Stadt schlägt, entscheiden nicht Politik und Geld allein.
Wie soll die Zukunft der Städtischen Bühnen aussehen? Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) tritt für den Neubauten von Oper und Schauspiel ein – an unterschiedlichen Orten der Innenstadt.
Für die Diskussion um die Zukunft der Städtischen Bühnen in Frankfurt ist kein Ende in Sicht. Vielmehr wird das Streitthema als Schlüssel für den politischen Wahlerfolg genutzt, der nicht unerheblich für die Zukunft der Bühne ist.
Im Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump wollen die Demokraten hohe Mitarbeiter Trumps als Zeugen hören. Sie wehren sich aber gegen eine Vorladung von Hunter Biden.
Sollen die Städtischen Bühnen in Frankfurt saniert werden und muss ein Neubau her? Das ist die Streitfrage. Nun gibt es eine belastbare Kostenschätzung für beide Varianten.
Wie viel Geld muss Frankfurt investieren, um die bauliche Zukunft seiner Bühnen zu sichern. Welche Städte sind im Pott für die Autoschau IAA? Wann wird die Paulskirche saniert? Die F.A.Z.-Hauptwache gibt Antworten.