Ludwig van Popstar
Ob im Rap, im Rock oder im Techno – Beethoven fasziniert bis heute. Sein freier Geist und seine Kompositionen haben Generationen von Pop- und Rockmusikern angeregt.
Ob im Rap, im Rock oder im Techno – Beethoven fasziniert bis heute. Sein freier Geist und seine Kompositionen haben Generationen von Pop- und Rockmusikern angeregt.
Nicht nach Maßen, sondern nach Persönlichkeit sollten die Frauen bei der Miss-Germany-Wahl in diesem Jahr bewertet werden. Bei der Veranstaltung wird trotzdem deutlich: Nicht jeder kann sich an selbstbestimmte Frauen gewöhnen.
Life in plastic, it’s fantastic: Ein Porträt der Regiekünstlerin Susanne Kennedy, die in ihren Arbeiten den hypermodern-digitalen Menschen inszeniert.
Nach den Turbulenzen um den Abschied des Trainers atmen die Berliner im Kampf gegen den Abstieg kräftig durch. In Paderborn gelingt beim Letzten der Tabelle ein Sieg – weil ein Neuzugang artistisch trifft.
AfD gleich NSDAP, Linke gleich SED, Kopftuchträgerin gleich Terroristin? Höchste Zeit, die Kunst des Unterscheidens zu lernen – am besten in einem eigenen Studienfach.
Wie Aktionen und Objekte zusammenhängen: Das Hessische Landesmuseum Darmstadt präsentiert die Ausstellung „Kraftwerk Block Beuys“.
Ein unstillbarer Hunger nach Bedeutung: Lars Eidinger steht als „Peer Gynt“ auf der Berliner Schaubühne und verkörpert dabei das Gefühl unserer Epoche.
Schönheitsoperationen und Seifenopern: Anouschka Renzi war lange die Projektionsfläche für den Boulevard. Heute kämpft sie um Anerkennung in einer Branche, die es Frauen nicht immer leichtmacht.
Acht Konzerte in der Elbphilharmonie reflektieren die bahnbrechende Ästhetik des Musiklabels ECM. Es zeigt sich, wie gut Jazz, Alte und Neue Musik dort aufgeführt werden können.
Die Stadt Frankfurt und das Land Hessen sind sich uneins über das weitere Vorgehen beim Kulturcampus. Das betrifft auch die Zukunft der Städtischen Bühnen.
Der neue Supra von Toyota ist ein Glücksfall in den schweren Zeiten der SUVs. Er ist ein Sportwagen mit Musik und kleinen Misstönen.
Vor der neuen Saison in der Motorsport-Königsklasse präsentiert sich Sebastian Vettel angriffslustig. Er lobt dabei auch den neuen Ferrari-Boliden – doch die Zukunft des deutschen Formel-1-Fahrers ist weiter ungeklärt.
An der Berliner Staatsoper inszeniert André Heller den „Rosenkavalier“ von Richard Strauss mit einer gewissen Sentimentalität eigenen Kindheitserinnerungen gegenüber. Die Sängerbesetzung, allen voran mit Camilla Nylund und Günther Groissböck, ist jedoch unübertrefflich.
In Reggio Emilia stellt Ferrari seinen neuen Formel-1-Wagen vor. Im SF1000 will der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel nun endlich den ersten gemeinsamen WM-Titel holen.
Das Schlagerfestival von Sanremo beschert dem italienischen Fernsehsender Rai in diesem Jahr Einschaltquoten wie noch nie. Das Land feiert ein Versöhnungsfest. Nur einem gefällt das nicht.
Bis 2032 will Giovanni Antonini sämtliche Symphonien von Joseph Haydn aufnehmen. Ein Gespräch über einen Kosmos aus Feuer, Witz, Melancholie und Treue zu Gott und Kaiser.
Das wird vermutlich der Knaller für alle Schüler der Rhein-Main-Region: Brit Bartkowiaks „Werther“ am Staatstheater Mainz.
Ein junger Mann begibt sich in die Hände einer Frau – nicht als Ersatz, sondern als Reinkarnation des verlorenen Sohnes. Doch es gibt kein richtiges Leben im falschen Film. In Cemile Sahins Debütroman „Taxi“ wird Trauerarbeit zum großen Rollenspiel.
Soda und Gomorra: Im Hamburger Ohnsorg-Theater geht in diesen Tagen eine Ära zu Ende. Heidi Mahler gastiert noch einmal in der Paraderolle ihrer Mutter.
Berühmt wurde Volker Spengler vor allem durch seine Rollen in den Filmen des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder. Nun ist der Schauspieler im Alter von 80 Jahren gestorben.
Was im Landtag gerade passiert, spiegelt den chaotischen Gemütszustand ganz Thüringens wider. In meinem Bundesland klaffen die Wunden des Wandels und warten auf Heilung. Gastbeitrag einer Volkskundlerin.
Manifest der Hoffnung: Im Fidelio siegt das Gute über das Böse. Kurz vor seiner Hinrichtung durch die SS stellt Albrecht Haushofer die Oper seinem eigenen Schicksal gegenüber.
Goethe wie ein Kleid anziehen: Regisseurin Brit Bartkowiak inszeniert „Werther“ nach Goethes berühmtem Briefroman am Staatstheater Mainz. Und macht dabei eine Reise durch die Zeit.
Früher war Ausgehen cool. Heute gibt es Netflix und die Erkenntnis: Besonders die junge Generation bleibt am liebsten auf ihrem Sofa sitzen.
Eine Handvoll Schüler, kaum noch Lehrer - und ein riesiges, kostenintensives Gebäude: Das konnte nicht gutgehen. Das kleinste Gymnasium Bayerns, ja vermutlich Deutschlands macht dicht.
Die Urfassung von Beethovens „Fidelio“ ist erstmals an der Wiener Staatsoper zu sehen – mit neuen Texten von Moritz Rinke, inszeniert von Amélie Niermeyer. Dem Publikum war das zu viel.
Der Neubau von Oper oder Schauspielhaus in den Frankfurter Wallanlagen wäre ein Tabubruch. Beispiellos ist das allerdings nicht.
Russische Senioren leben sehr bescheiden – viele können sich keine Medikamente leisten, Urlaub schon gar nicht. Private Initiativen wollen helfen, stoßen aber auf das Missfallen des Kremls.
Mit Verweis auf Tierquälerei und Nachhaltigkeit will ein Münchener Kulturzentrum Pelzträger künftig aussperren. Die Regel trifft auch Träger von Imitaten.
Markus Söder will den Verwaltungsgerichtshof nach Ansbach verlegen. Richter sind empört und fürchten um ihren Nachwuchs. Was ist schlecht an Ansbach?
Der Documenta-Kurator Werner Haftmann hat nach dem Krieg nichts über seine Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus mitgeteilt. Hatte seine Mitgliedschaft in der Partei Auswirkungen auf seinen vehementen Einsatz für die abstrakte Kunst nach 1945?
Vom schottischen Hochland sind „Die 39 Stufen“ am Staatstheater Darmstadt in die Lüneburger Heide geraten. Und zeigen, was nur Theater kann.
Das Coronavirus sorgt für Angst und Unsicherheit. Das weiß auch ein chinesischer Student in Frankfurt, der fernab seiner Heimat gegen fremdenfeindliche Vorurteile ankämpft.
Der Regisseur und Berliner Intendant Barrie Kosky spricht über die Unterschiede von „Carmen“ und „Salome“ und seine Faszination für die jiddische Operett.
Was Frankfurt künftig für ein Theater braucht, tritt im Ringen um die Standortsuche in den Hintergrund. Es liegt aber auf der Hand, dass es anders aussehen wird als bisher.
Weiß, schwarz, transgender: Kein Modelabel punktet heute noch, wenn es nicht auf Diversität setzt. Hinter der neuen Norm steckt knallhartes geschäftliches Kalkül.