„Jeder Ort hat ein spezielles Risiko“
Vom Supermarkt bis zur Oper: Modelle der TU Berlin verweisen auf Ansteckungsraten in verschiedenen Räumen. Die Risiken, sich in geschlossenen Räumen anzustecken, variieren je nach Ort sehr stark.
Vom Supermarkt bis zur Oper: Modelle der TU Berlin verweisen auf Ansteckungsraten in verschiedenen Räumen. Die Risiken, sich in geschlossenen Räumen anzustecken, variieren je nach Ort sehr stark.
Sarah Kane wäre dieses Jahr 50 geworden. Sechs freie Theatergruppen wollen ihre Stücke als Festival in Frankfurt zeigen – und eines über sie. Die erste Produktion ist fertig.
In den Maschinenräumen der Phantasie: Ein Bildband versammelt Simon Annands hinreißende Fotografien aus der Schauspielergarderobe.
Seit einem Jahr lauscht das Land den Virologen. Die einen heben hervor, man müsse mit dem Virus leben. Die anderen fordern, es auszurotten. In einer Botschaft sind sich die beiden Schulen der Pandemie-Bekämpfung inzwischen einig.
Das vom Kanzleramt genannte Datum für eine Lockdown-Verlängerung sorgte bei den Ministerpräsidenten für Verstimmung. Sie setzen offenbar mehrheitlich auf den 7. März. Der Beginn der Schalte mit der Kanzlerin verzögerte sich.
Für Unterricht in hohen Sälen tritt die Frankfurter CDU ein und verweist auf den notwendigen „Corona-Abstand“. Die SPD-Kulturdezernentin erlaube es Museen auch, Schulen Räume anzubieten. Doch stelle sich der rote Koalitionspartner quer.
Der Zoch 2021 wird ein anrührendes Zeitzeugnis, ein Beleg für die unbändige kreative Kraft des Karnevals: Wie es den Kölschen Karnevalisten gelang, auch dem vermaledeiten Coronavirus doch noch eine Nase zu drehen.
Kulturschaffende haben es in Pandemie-Zeiten nicht leicht. Mit 30 Millionen Euro greift die hessische Landesregierung Künstlern nun abermals unter die Arme. Aus der Opposition kommt nicht nur Kritik.
Nicht nur die Sieben-Tage-Inzidenz, sondern eine ganze Reihe weiterer Faktoren sollen bei Lockerungen der Corona-Regeln berücksichtigt werden. Diesen Vorschlag bringt die FDP nun in den Bundestag ein.
In Washington startet das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump und in Deutschland werden vor den nächsten Corona-Beratungen immer mehr Stufenpläne für einen Weg „raus aus dem Lockdown“ präsentiert. Der Newsletter für Deutschland.
Vor dem Auftakt des zweiten, historischen Amtsenthebungsverfahrens gegen Donald Trump wettern dessen Anwälte lautstark gegen den Prozess. Er sei „verfassungswidrig“ und diene allein dazu, den politischen Gegner mundtot zu machen.
Bayern will seine Hochschulen in Zulieferindustrien verwandeln. Was Bildung ist und was sie bewirkt, hat die Regierung vergessen. Gastbeitrag eines Physik-Professors.
Von der Wiederkehr weiblicher Subjektivität: Die russische Feministin und Lehrerin Darja Apachontschitsch wird zum „ausländischen Agenten“ erklärt. Die scheinbar willkürlichen Schikanen sind System.
Noch vor der Kommunalwahl soll ein neuer Haushaltsplan für Frankfurt stehen. Nur dürfte es fast leichter sein, einen tonnenschweren Mühlstein den Feldberg hinaufzurollen, als im Magistrat einen Kompromiss zu finden, wo gespart werden muss.
Deutschlands größtes Filmfestival wird zweigeteilt: Fünf Tage online im März, zwölf Tage real im Juni. Was bedeutet das für die Zukunft?
In der Debatte über die richtige Haushaltspolitik in der Krise gehen die Ansichten des Frankfurter Kämmerers Uwe Becker (CDU) und des finanzpolitischen Sprechers der Linken im Römer, Michael Müller, weit auseinander. Ein Streitgespräch.
Rettungslos verloren: Ein Aktualität antäuschender „Tatort“ aus dem Sanitätermilieu entwickelt sich zur notfallethischen Tragödie. Eine gute Lösung gibt es nicht.
Am Ende spielt der Regisseur alle Rollen selbst und sitzt auch noch neben uns: Philipp Scholtysik inszeniert „Die Perser“ als Zoom-Theater im Studio Naxos in Frankfurt. Zu sehen an diesem Samstag.
Egal ob Los Angeles oder Frankfurt: Was Ellen Harrington bewegt, ist die Liebe zum Film und deren Vermittlung. Seit 2018 stellt sie das als Direktorin des Deutschen Filmmuseums und Filminstituts unter Beweis.
Geimpfte und Nichtgeimpfte +++ Zwangslizenzen +++ Söder oder Laschet +++ Handelspartner
185 Schauspielerinnen und Schauspieler outen sich als schwul, lesbisch, bi, queer, nicht-binär und trans. Sie kritisieren verschlossene Türen in Sendern und Theatern und fordern mehr Sichtbarkeit für ihre Geschichten ein. Ist die Klage berechtigt?
Die Frankfurter Intendanten und andere Theatermacher sollten Auskunft darüber geben, wie sie ihre Häuser auf die Folgen der Digitalisierung und des gesellschaftlichen Wandels einstellen. Die Antworten stimmen bedenklich.
In der Diskussion über die Pandemie-Politik wechseln Einschätzungen und Standpunkte stetig. Nun hat der Ethikrat über besondere Regeln für Geimpfte nachgedacht, ist aber in seiner Empfehlung so rigoros wie vage.
Das Freie Theaterhaus Frankfurt kann sich über den Kinder- und Jugendtheaterpreis freuen. Es habe Theatermachern trotz der coronabedingten Einschränkungen neue Möglichkeiten eröffnet.
Die russische Gesellschaft befindet sich an einem Kipppunkt. Polizisten treten auf Frauen ein, und der Protest gleicht einer Performance.
Quirlig, hellwach, charmant: Er holte die Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art nach Berlin und vertrat Mandanten wie Frank Castorf und Heiner Müller. Nun wird der Anwalt und Kunstfreund Peter Raue achtzig Jahre alt.
Eigentlich beginnt nach dem Abitur für viele die beste Zeit: von zu Hause ausziehen, studieren, reisen, feiern. Wie aber fühlt es sich an, ein Studium zu beginnen, wenn die Welt stillsteht? Sechs „Erstis“ erzählen davon.
Dafür hat das Nature Theater of Oklahoma mit vielen, vielen Geistern geprobt: Die digitalen „Frankfurter Positionen“ folgen dem Motto: „Wir geben erst auf, wenn wir unbedingt müssen“.
Russlands Sicherheitskräfte prügeln in der Nacht Demonstranten und Journalisten. Doch während das Staatsfernsehen Verschwörungsgerüchte befeuert, solidarisieren sich sogar Kritiker Nawalnyjs mit dem Oppositionellen.
Béla Bartók hat Unmengen von Volksliedern gesammelt. Sie fanden Eingang in seine Klaviermusik. Auf der Website des Klavier-Festivals Ruhr gibt nun der Pianist András Schiff eine kenntnisreiche und anschauliche Einführung dazu.
Jochen Strauch wollte am Staatstheater Darmstadt Laura Naumann inszenieren – nun ist sein erstes Hörspiel daraus geworden. Bei der Produktion ist es seinem Team irgendwann so gegangen wie den Figuren in Naumanns Stück.
Die Deutsche Orchestervereinigung fordert landkreisweise Lockerungen der Corona-Beschränkungen, Finanzhilfen des Bundes für kommunale Kulturhaushalte, Reformen beim Arbeitslosengeld und im Urheberrecht.
Die Architektin Maren Harnack findet, dass in Frankfurt viel Erhaltenswertes steht. Manchmal fühlt sie sich auf ihrem Weg durch die Stadt wie bei einer Zeitreise in die Vergangenheit. Der städtische Raum müsse gerecht verteilt werden.
In Polen wüten vor allem Unternehmer seit Wochen gegen die Corona-Regeln. Sie fühlen sich von der Regierung im Stich gelassen. Die reagiert nun mit einigen Lockerungen. Die betreffen auch die Grenzregion.
Ein Ballettabend an der Pariser Oper wird zu einem wunderbaren Film, der Nähe zu den Tänzern vermittelt. Doch sehen kann man ihn nur in Frankreich.
Ein Klima der Angst und der Selbstzensur: Eine kanadische Dramatikerin kritisiert in einem Video-Essay die Hypokrisie ihrer Szene und plädiert leidenschaftlich für eine Vielfalt der Überzeugungen.