„Abends mit Lilo. Besonders angenehm.“
Auch in Zeiten der Verfolgung während der Nazi-Zeit schrieben Autoren über Liebe und Sex. Bertolt Brecht huldigte dem „Liebesakt“, Lion Feuchtwanger berichtete aus seinem „intensiven Leben“.
Einstein, Arendt, Brandt, Brecht – über 1200 Porträts schoss Fred Stein. Nach seinem Tod 1967 kannte kaum jemand mehr seinen Namen. Daniel Siemens erzählt die bewegte Geschichte des Mannes hinter der Kamera.
Auch in Zeiten der Verfolgung während der Nazi-Zeit schrieben Autoren über Liebe und Sex. Bertolt Brecht huldigte dem „Liebesakt“, Lion Feuchtwanger berichtete aus seinem „intensiven Leben“.
Prag wurde ab 1933 zum Zentrum des deutschen Exils. Hier trafen sich Intellektuelle, Kommunisten, Künstler. Bis die Wehrmacht auch dort einmarschierte.
War Bertolt Brecht, Bewunderer sowjetischer Naturbeherrschung, ökologisch auf dem Holzweg oder taugt er doch als Verbündeter in der Krise? Die Brecht-Tage in Berlin wollten es wissen.
Das Tanztheater von Pina Bausch, die 2009 verstarb, schrumpft in Wuppertal, statt weltweit Ausstrahlung zu entfalten: Ein Gespräch mit ihrem Verleger Rudolf Rach.
Österreicher sind nicht gut im Gewinnen. Sie teilen gern mit, was ihnen fehlt. Ihr Humor ist ein Umgehungshumor: Auszug aus einer Poetikvorlesung über die Kunst des Verlierens.
Für seine ergreifende Fluchtgeschichte über die Emigranten um Thomas Mann in Sanary-sur-Mer 1933 schöpft Florian Illies aus unveröffentlichten Tagebüchern.
Glotzt nicht so verfremdet: Christian Weise inszeniert Brechts „Arturo Ui“ in Frankfurt mit viel Aufwand und einem großartigen Ensemble.
Weimer wählt den Bürgerlichen, am Ukraine-Stand salutieren „cultural forces“, Europas Buchzahlen wachsen preisgetrieben und dazwischen locken QR‑Code, Jutetasche und E‑Roller: Splitter vom ersten Messetag.
Vor fast 25 Jahren hat Christian Weise am Frankfurter Schauspiel begeistert. Eine Zeit, die ihn geprägt hat. Jetzt kommt er wieder, mit „Arturo Ui“ .
Der Pianist Samuel Hogarth vereint Klassik und Jazz mit Leichtigkeit. In Mainz dirigiert er Brechts „Dreigroschenoper“ und improvisiert Evergreens in der Kakadu-Bar.
Der ganze Brecht in drei Versen? Ein Gedicht über das Machtgefälle zwischen Starken und Schwachen und seine geheime Dialektik.
„Ich weine wie ein Fluss / Hüpfende rote Tränen“: Erstmals ist mit „Verse vom himmlischen Drucksatz“ auch der Lyriker Oleg Jurjew auf Deutsch kennenzulernen.
Bei der Ahrenshooper Kunstauktion steht ein Motiv aus Brechts „Dreigroschenoper“ zum Verkauf. Gemalt hat es Albert Ebert, der sich als Künstler in der DDR abseits des Sozialistischen Realismus bewegte.
Hier hielt Einstein seine erste politische Rede, hier lebten Georg Heym, Erich Kästner und Bertolt Brecht. Ein Blick in die Geschichte des Nürnberger Platzes aus Anlass der Planung eines neuen Kulturquartiers in Berlin.
Vor 125 Jahren wurde Helene Weigel geboren. Sie war Schauspielerin, Intendantin und Ehefrau von Bertolt Brecht. Als Hauptdarstellerin in einem seiner Stücke schrieb sie Theatergeschichte.
Bis der Mensch dem Menschen ein Helfer sein wird: Dieses Gedicht legt Zeugnis ab von der Hilflosigkeit im Angesicht von Tyrannei, Rechtlosigkeit und Willkürherrschaft.
Es war ein Ereignis: Georg Soltis letzte Opernpremiere als Generalmusikdirektor in Frankfurt am Main. Aber am „Falstaff“ von 1961 war ein Kreis aus Menschen beteiligt, die alle durch ihre Rolle in der NS-Zeit diskreditiert waren.
Dass Bertolt Brecht großen Eindruck auf Bob Dylan machte, hat dieser oft erzählt. Wie der junge Musiker an dem Deutschen seine Kreativität trainierte, zeigt der Song „When the Ship Comes In“.
Von Schiffskatastrophen, blinden Protagonisten und verkopften Experimenten: Günter Peters führt souverän und informativ durch hundert Jahre Hörspiel.
Der Sudtopf, in den wir alle fallen: Dušan David Pařízek inszeniert Brechts „Heilige Johanna der Schlachthöfe“ mit einer grandiosen Stefanie Reinsperger am Berliner Ensemble
Die traurigen Potentiale der Farce werden hier eindrucksvoll vorgeführt: Andreas Kriegenburg inszeniert Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ am Staatstheater Meiningen
Mal war angeblich die Inflation schuld, mal der Fachkräftemangel, mal das fehlende Baumaterial: Welche Möglichkeiten es gibt, damit wieder mehr neuer Wohnraum geschaffen wird.
Wer hat alle Gedichte erkannt und unser Lösungswort gefunden?
Selbst die Busfahrt zwischen den Performances ist eine Inszenierung: Der Abend „Ichthyosaurus Brecht“ ist ein grandioser Auftakt zum Performance-Festival in Frankfurt.
Starke Frauen nicht nur auf dem Cover: In der neuesten Ausgabe der nur von Zeichnerinnen bestückten Comic-Anthologie „Spring“ geht es um das Thema „Macht“. Das macht was her.
Karin Beier inszeniert „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ von Bertolt Brecht am Schauspielhaus Hamburg – und Joachim Meyerhoff trinkt sich als „fast kommunistischer“ Gutsbesitzer die Welt schön.
Das hätte man von ihm nicht erwartet: Über die ästhetische Faszination, die Bertolt Brecht für den nationalsozialistisch belasteten Komponisten Carl Orff hegte.
Lage der Ampel +++ Rezension zu Brechts Lebensstil +++ Pianistin Maria João Pires wird achtzig Jahre alt +++ Dirigent William Steinberg
Tradition prägte seine Schreibumgebung: Ursula Muschelers Betrachtung zu Brechts Häusern und Lebensformen.
NS-Parolen +++ Bafög und Bürgergeld +++ Die Deutschen und der 20. Juli 1944 +++ Russland überbaut die antike Stadt Chersones +++ Die EM und die Deutsche Bahn
„Die sieben Todsünden“ von Brecht und Weill trifft auf eine zeitgenössische Antwort namens „100 Leidenschaften“: Ein bemerkenswerter Tanz-Doppellabend der Kontraste an der Staatsoperette Dresden.
Militärgerichte sind in Russland ein traditionsreiches Instrument der Repression. Wie einst in Ostdeutschland Tausende Menschen abgeurteilt wurden, dokumentieren jetzt zwei Internetseiten. Ein Gastbeitrag.
Mietpreiskontrolle +++ Zukunft des Bindestrichs +++ Frankfurter Anthologie +++ Zwischenlösung in der Autobranche +++ Herta Müller zum 7. Oktober
Der Golf von Neapel hat etwas Magisches: Sorrent und Capri ziehen schon seit der Antike Kaiser, Künstler und Abenteurer an. Seit fast zwei Jahrhunderten steigen sie in den Grandhotels ab, manchne sind prächtiger denn je.
Das Stück „Fremder als der Mond“ gastiert am Staatstheater Wiesbaden. Katharina Mehrling und Paul Herwig verkörpern Brechts Leben in Schlaglichtern.
1949 sollte eine neue Hymne das Selbstverständnis der DDR spiegeln, die Bundesrepublik entschied sich für die alte. Nach 1989 blieb die Diskussion über eine gesamtdeutsche Hymne aus – und damit über ein ganz neues Selbstverständnis. Ein Gastbeitrag.