Tempo und guter Rat gesucht
Eins steht fest: Schauspiel und Oper Frankfurt ziehen nicht an den Osthafen. Es besteht jedoch die große Gefahr, dass bei dem Projekt die Bedürfnisse der Kunst vergessen werden.
Eins steht fest: Schauspiel und Oper Frankfurt ziehen nicht an den Osthafen. Es besteht jedoch die große Gefahr, dass bei dem Projekt die Bedürfnisse der Kunst vergessen werden.
Der promovierte Jurist Fabian Riedel züchtet hinter dem Münchner Flughafen „Bayerische Garnelen“ von erstaunlicher Qualität – und könnte damit einen Weg in die Zukunft der globalen Fischerei weisen. Die Kolumne Geschmacksache.
Die marode Doppelanlage der Städtischen Bühnen in Frankfurt muss dringend ersetzt werden. Wann und wo, ist aber weiter offen. Zumindest, dass sie in der Innenstadt bleiben sollen, gilt als Konsens.
In „Eine Handvoll Wasser“ von Jakob Zapf spielt der Filmstar Jürgen Prochnow einen verbitterten Alten, der auf ein jemenitisches Flüchtlingsmädchen trifft – was beiden hilft.
Die deutschen Parlamente haben nicht mal über die Notwendigkeit einer Impfpflicht debattiert. Ein Grund, an ihrer Entschlossenheit zu zweifeln, denn es wäre die beste und einfachste Lösung. Ein Gastbeitrag.
Am Wiener Burgtheater hat man die vergessene russische Politkomödie „Der Selbstmörder“ wieder ausgegraben. Das Stück wurde leider verblödelt.
Stirbt der britische Humor? Das Londoner Old Vic will nicht mehr mit dem Monty-Python-Gründer Terry Gilliam zusammenarbeiten, denn der war mit unangebrachten Kommentaren zu verschiedenen Themen aufgefallen.
Carl Nielsens Komödie „Maskerade” zeigt mit Güte, Humor und Empathie, wie die Dänen gern gesehen werden wollen. Jetzt bringen Tobias Kratzer und Titus Engel das Stück an der Oper Frankfurt heraus.
In den Krankenhäusern wurden in den vergangenen sieben Tage etwa 50 Prozent mehr Covid-Patienten eingeliefert. Erst vor gut einem Monat hatte das Land viele Maßnahmen aufgehoben.
Thomas Gottschalk liest in in Wiesbaden aus seinem Buch, plaudert über die Neuauflage einer Fernsehshow und den Namen Rose-Lore. Am Samstag moderiert er die Sondersendung „Wetten dass..?“.
Sich in Theater-, Kino- und Konzertsälen wieder an die Vollbesetzung zu gewöhnen fällt den einen offensichtlich leichter als den anderen. Doch der ewige Kampf um die Armlehne ist nicht in Vergessenheit geraten.
Aus Angst vor Kompensationsforderungen und aggressiven Impfgegnern: Russlands Obrigkeit schreckt vor ernsthaften Hygienemaßnahmen zurück, obwohl in dem Land jeden Tag tausend Menschen an Covid-19 sterben.
Der Oberbürgermeister von Münster wird das neue Gesicht des kommunalen Interessenverbands – und das schon zum zweiten Mal. Markus Lewe ist zugleich Vorgänger und Nachfolger des bisherigen Präsidenten Burkhard Jung.
Unterwegs mit Migranten: Das Theater Osnabrück zeigt die Oper „Fremde Erde“ von Karol Rathaus aus dem Jahr 1930. Ein starkes Stück.
Träume von der Freiheit: Neue Inszenierungen von Gerhart Hauptmanns „Einsame Menschen“ und Heinrich von Kleists „Michael Kohlhaas“ am Deutschen Theater Berlin.
Frankfurt, von Berlin aus gesehen: Dort zählen Tatsachen, hier Einbildungen. Womöglich hat man sich in der Wahl zur Hauptstadt vertan. Was die Hessenmetropole dem weltberühmten Nordstern voraus hat.
In Köln wird „Bruder Eichmann" von Heinar Kipphardt in einer Fassung aufgeführt, die so zusammengestrichen wurde, wie die Witwe des Autors es 1983 untersagte. Das Anstößige des Stückes wird verdeckt, eine Diskussion um Antisemitismus abgewürgt.
Wahnsinn, Selbstmord, Liebe, Lachen: Mal strenger, mal lockerer sind die Bindungen zahlreicher selten zu erlebender Opern an das Werk Shakespeares. In Irland stehen viele davon auf dem Programm.
Mit ihrem Theater in der Drohnen-Frage hat die SPD Fachpolitiker düpiert und Soldaten gefährdet. Jetzt peilt sie sogar das Verteidigungsministerium an.
Gianandrea Noseda feiert mit Verdis „Trovatore“ einen grandiosen Einstand als Generalmusikdirektor in Zürich, beflügelt von einer kongenialen Inszenierung von Adele Thomas.
Serge Dorny ist neuer Intendant der Staatsoper München. Er zeigt mit seinem Spielplan und mit Schostakowitschs „Nase“ in der Regie von Kirill Serebrennikow, dass ein neuer Geist ins Haus zieht.
Die Theater sind nach Corona schlecht besucht. Wenn sich die Lage nicht bessert, dann droht ein Theatersterben. Jeder muss zeigen, wie wichtig einem Kultur ist.
Schleppende Ticketverkäufe, leere Sitze trotz 3 G oder 2 G: Bei den kleinen Häusern bleibt das Publikum weg. Woran liegt das?
Das Frankfurter Fritz Rémond Theater zeigt Ferdinand von Schirachs „Gott“ über Hilfe zum Suizid. Das Publikum stimmt in jeder Vorstellung ab. Eine klare, präzise, emotionale Wahrheitssuche.
Marie Aigner entwirft Objekte, die für Ruhe sorgen. Ein Gespräch über Raumakustik, den Vorteil mutiger Möbel und wie man eine exzentrische Villa zum Familiendomizil macht.
Nach siebzig Jahren: Das epochale Buch über die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden des französischen Historikers Leon Poliakov erscheint nun auch auf Deutsch. Doch warum dauerte das so lange?
Da halfen nur noch Kerzen oder gleich ein offenes Feuer: Wegen eines technischen Defekts in einer Umspannanlage waren am Dienstagabend Tausende Haushalte im Frankfurter Westen stundenlang ohne Strom.
Misogyne Surrealsatire ohne einen Hauch von Moral: Mateja Koleznik inszeniert am Schauspiel Frankfurt Witold Gombrowicz’ vergessenes Stück „Yvonne, die Burgunderprinzessin“.
Die Inzidenz steigt, auf den Intensivstationen liegen immer mehr Corona-Kranke. Fachleute fürchten, dass Patienten ohne Impfschutz das Gesundheitssystem im Winter überfordern. Wie schlimm wird die Pandemie der Ungeimpften?
Der Kunsthistoriker Klaus Gallwitz ist verstorben. Der Umgang mit rechten Verlagen sorgt für Diskussionsstoff auf der Buchmesse. Und warum es sich an der PPR-Kreuzung in Bad Homburg staut. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Während des Lockdowns im vergangenen Jahr haben sich Künstlerin Katharina Zorn und Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer von Menschen Gedichte zuschicken lassen. Jetzt konnte man die Texte in Frankfurt lesen – mit etwas Mühe.
An Alec Baldwin scheiden sich die Geister. Nach dem tödlichen Unfall beim Dreh für einen Western zeigt sich das auf bittere Weise.
Ruth Walz hat das Theater in seiner besten Zeit mit der Kamera begleitet. Viele Jahre dokumentierte sie die Arbeit der Berliner Schaubühne, heute fotografiert sie Inszenierungen in ganz Europa. Eine Ausstellung zeigt ihr Lebenswerk.
Wie soll Neue Musik klingen, wenn ihre Förderung in der Hand von Oligarchen liegt? Das Moskauer Forum von Vladimir Tarnopolski sucht nach Antworten und das schon fast non-konform.
Die alte Ölfabrik in Sachsenhausen bekommt einen Konzert- und Theatersaal. Das Kulturzentrum wird erweitert und will sich auch einem jüngeren Publikum öffnen.
Städtetagspräsident Burkhard Jung fordert mit Blick auf den Winter „jetzt schnell“ eine 2G-Regelung etwa in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Schulen. Und mahnt einen bundeseinheitlichen Rahmen für die Regeln an.