Fingerzeig der Tanzgeschichte
Gerhard Bohner schuf 1983 das tänzerische Solo „Schwarz weiß zeigen“. Jetzt tanzt Cesc Gelabert seine Rekonstruktion des Werks und lässt das Publikum sehend in die Bewegungen eintauchen.
Gerhard Bohner schuf 1983 das tänzerische Solo „Schwarz weiß zeigen“. Jetzt tanzt Cesc Gelabert seine Rekonstruktion des Werks und lässt das Publikum sehend in die Bewegungen eintauchen.
Mit neuen Regeln versucht die Politik, der stark steigenden Corona-Zahlen Herr zu werden. Österreich schickt Ungeimpfte in den Lockdown. Und die EU könnte den Druck auf Lukaschenko erhöhen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die spanische Arbeitsministerin Yolanda Díaz arbeitet an einer linken Alternative zu den Sozialisten. Mit ihrer Hartnäckigkeit verursachte sie schon eine Koalitionskrise.
Im Großen Haus in Frankfurt gab es am Wochenende Familientheater. In Hessen soll dem Kampf gegen Kinderpornographie höchste Priorität zugeschrieben werden. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Das Schauspiel Frankfurt zeigt „Wickie und die starken Männer“ als Familienstück mit tollen Schauspielern, das Kinder und Erwachsene zum Lachen bringt. Dazu gibt es einen Wickie-Malwettbewerb.
Die politische Korrektheit nagt auch am legendären britischen Humor. Dagegen tritt jetzt der Komiker Andrew Doyle auf den Plan. Er will sich seine Witze nicht von den woke-Aktivisten verbieten lassen.
Spätestens seit Corona gibt es unübersehbar eine Ähnlichkeit zwischen Fußball und Theater. Inzwischen dauern auch Theater-Spiele nurmehr 90 Minuten. Und im Gegensatz zu Fußballspielen gibt es nicht mal eine Pause.
Das Weltmeisterteam tut mit Blick auf das harte Urteil gegen Lewis Hamilton ein bisschen so, als hätte nicht nur der Heckflügel eine oder zwei Schrauben locker. Doch den Regelhütern in der Formel 1 blieb keine andere Wahl.
Den kurzen Einbruch der Verkaufszahlen zu Beginn der Corona-Pandemie haben die Hersteller des Feinen und Edlen verkraftet. Aber weitermachen wie zuvor können sie trotzdem nicht.
Fällt heute der Name Schiller, reagieren manche mit müdem Lächeln. Aber wie kann man gleichgültig bleiben vor seiner Kraft, vor allem der seiner Dramen? Ein Blick auf Friedrich Schillers Weltverständnis.
Vor zwanzig Jahren starb Thomas Brasch. Nun verkörpert Albrecht Schuch den Dichter im Film „Lieber Thomas“. Im Interview spricht er über Schaffenskrisen, seine Sozialisierung in der DDR und die Sehnsucht nach der Theaterbühne.
Die niederländische Regierung hat neue Corona-Maßnahmen angekündigt. Ab Samstag müssen Restaurants und bestimmte Geschäfte am frühen Abend schließen, die Anzahl von Menschen, die man treffen darf, wird beschränkt.
Als Arbeiterkind mit Migrationshintergrund kostet es viel Überwindung, an der Uni ein Attest einzureichen – zumal wegen einer psychischen Erkrankung. Ein Treffen mit dem Politik-Student Iago Romero.
Die Münchner Pinakothek der Moderne fragt, wie Obdachlosigkeit die Architektur unserer Städte verändern kann und soll. An guten Ideen herrscht kein Mangel.
Im Kampf um das Amt des CDU-Chefs könnte sich ein zweiter Kandidat aus der Deckung wagen. Was schlagen Spahn und Wieler für den Corona-Winter vor? Und eskaliert der Brexit-Streit? Der F.A.Z.-Newsletter.
Fjodor Dostojewski, der schwerverdauliche Klassiker, ist zum zweihundertsten Geburtstag in Russland als Ikone, als Musical- und Theaterautor allgegenwärtig.
Wenn einer sich nicht mehr auf die gespaltene Zunge beißen will: Am Thalia Theater in Hamburg inszeniert Thorleifur Örn Arnarsson einen wirkungsvollen Ibsen-Verschnitt aus „Wildente“ und „Volksfeind“ als tragikomisches Kammerspiel.
Dabei soll es vor allem um Maßnahmen im Kampf gegen den dramatischen Anstieg der Infektionszahlen gehen. Zuvor hatte bereits Olaf Scholz Beratungen für die kommende Woche angekündigt. Man müsse das Land „winterfest machen“.
Tina Herchenröther gehört zu einer neuen Generation von Künstlern mit kognitiver Beeinträchtigung. Im Atelier Goldstein lebt sie ihr Talent aus.
Oleg Tinkow gründete eine der erfolgreichsten Banken Russlands. Er sonnte sich in seinem Erfolg, provozierte, prahlte. Dann warf ihn eine Leukämieerkrankung aus der Bahn – und brachte ihn auf neue Gedanken.
Auf der Suche nach einem neuen Standort für die Städtischen Bühnen in Frankfurt wurde schon viel Zeit vertan. Nun müssen die Stadtverordneten über drei Varianten entscheiden, die Vor- und Nachteile haben. Eine Übersicht.
Mit den neuen Regeln zur ersten Corona-Warnstufe hat die hessische Landesregierung die Verantwortung an die Unternehmer übertragen. Zusätzliche Rechte zur neuen Pflicht haben sie aber nicht bekommen.
Frankreichs Präsident Macron erhöht den Druck auf die ältere Generation, sich abermals impfen zu lassen – und bekräftigt die Renaissance der Atomkraft. Die geplante Rentenreform sagt er ab.
Die künftige Koalition hat einen Entwurf zum Kampf gegen die Pandemie erarbeitet. Was ist künftig erlaubt? Und gibt es ein Zurück zu härteren Maßnahmen?
Seine Filme über Wagner, Hitler und Ludwig II. haben ihn berühmt gemacht. Heute lebt er in seinem Geburtshaus in Nossendorf, Vorpommern. Hans-Jürgen Syberberg gehört zu den deutschen Epochenkünstlern der Nachkriegszeit. Hier spricht er über ein Land, das sich vor seinem Erbe wegduckt.
Angesichts des Gesetzentwurfs der Ampel warnt CSU-Landesgruppenchef Dobrindt vor einem „Corona-Chaos“ in Deutschland. Auch der Städtetag und die Sozialverbände weisen auf Versäumnisse hin. Kanzleramtschef Braun drängt auf ein Bund-Länder-Treffen.
Seit Beginn der Woche erhalten nur noch Geimpfte oder Genesene Zutritt zu Restaurants, Cafés, Bars, Hotels, Theatern und Massagestudios.
In Sachsen gilt nun flächendeckend 2G. Nach 20 Monaten dürfen geimpfte Europäer wieder in die USA reisen. Und die EKD-Synode beschäftigt sich mit sexuellem Missbrauch durch Kirchenvertreter.
Weil ab Montag für Gastronomie- und Vergnügungsstätten eine 2-G-Regelung gilt, erlebt Österreich einen Ansturm auf die Impfzentren. Ob daraus eine dauerhafte Trendwende folgt, ist aber noch nicht abzusehen.
Geimpfte dürfen von Montag an wieder in die USA einreisen. Die Buchungen schnellen hoch, Airlines und Hotels bejubeln einen ersehnten Nachfrageschub. Doch wie lange hält der an?
Erst kommt die Einfühlung, dann die Moral: Im Fall Ofarim sind die sozialen Netzwerke ein Raum schneller Urteile. Dabei wird leicht übersehen, dass der Beistand für beide beteiligten Parteien genau richtig gewesen ist.
Angesichts rasant steigender Infektionszahlen gewährt Sachsen von Montag an nur noch Genesenen und Geimpften Zugang zu Kneipen und Kinos. Die Gesundheitsminister fordern rasche Auffrischimpfungen.
Nach mehreren Preisen als Schauspieler hat es Edgar Selge mit seinem ersten Roman in die Literatur verschlagen. Im Stil-Fragebogen spricht er über einen geheimen Kleiderladen, seine strikte Essensroutine und seine Ehe mit dem Bodensee.
Bastian Bergerhoff ist der neue Herr über die Frankfurter Finanzen. Der Grünen-Politiker muss den nächsten Haushalt aufstellen – eine Herkulesaufgabe in Zeiten leerer Kassen.
Eins steht fest: Schauspiel und Oper Frankfurt ziehen nicht an den Osthafen. Es besteht jedoch die große Gefahr, dass bei dem Projekt die Bedürfnisse der Kunst vergessen werden.