Die Kraft europäischer Vernunft
In Italien hat die Regierung von Mario Draghi den politischen Populismus ausgebremst. Ist es ihm auch gelungen, das Land nachhaltig politisch zu verändern?
In Italien hat die Regierung von Mario Draghi den politischen Populismus ausgebremst. Ist es ihm auch gelungen, das Land nachhaltig politisch zu verändern?
Nur wenn die Theater gut besucht sind, verdient der Verlag der Autoren Geld. Gerade junge Schreiber stehen durch die Pandemie am Rande ihrer Existenz.
Man denkt an Brecht und meint Bernhard zu hören, die University Presses machen sich rar, und der Gemeinschaftsstand eines Nachbarlandes gibt seine Sprache auf: Eindrücke von der Buchmesse.
Wer bin ich, ernsthaft zu glauben, ich könnte ein Theaterstück beim Suhrkamp-Verlag unterbringen?
Die Immobilienpreise steigen nicht nur in den Metropolen des Landes. Warum das Dorf für Großstädter immer mehr zur Alternative wird und was das für den Traum vom Eigenheim bedeutet.
Der Blick auf Fremdsein und Fremd-gemacht-Werden, auf Sprachverlust und Sprachermächtigung, gehört zu den großen Geschenken dieses Buchs an seine Leser: Emine Sevgi Özdamars Roman „Ein von Schatten begrenzter Raum“.
Weit mehr als ein Dokumentarfilm: Mit „Courage“ macht der Kasseler Regisseur Aliaksei Paluyan auf die dramatische Lage in Belarus aufmerksam. Nun wird er beim Hessischen Filmpreis ausgezeichnet.
Bad Homburg lässt bei eigenen Veranstaltungen nur Geimpfte und Genesene in die Säle. Doch die reine Lehre stößt an Grenzen, auch in die Spielbank kommt man weiterhin mit negativem Test.
Nur mit dem Gesundheitspass dürfen Franzosen Cafés, Kinos, Theater, Busse und Züge betreten. Nun wird er verlängert. Das erregt Unmut, der Gesundheitsminister beschwichtigt.
Die Neue Musik sorgt sich um Relevanz, Reichweite und Legitimation. Dass sie dabei politisch willfährig und ästhetisch gefällig wird, ließ sich bei den Donaueschinger Musiktagen studieren.
Atalanta Bergamo schnuppert im „Theater der Träume“ an einer Überraschung. Doch dann schlägt Manchester United zurück. Auch Tuchel gewinnt mit Chelsea. Barcelona schafft den ersten Sieg.
Die schwersten Partien des Koloraturfachs konnte sie so makellos singen, dass es dem Publikum den Atem raubte: Jetzt ist die Sopranistin Edita Gruberová mit 74 Jahren gestorben.
Julia Franck erzählt in „Welten auseinander“ von sich selbst und doch über das, worin wir alle verstrickt sind: Familie.
Thron und Badewanne: Christopher Marlowes „Edward II.“ weiht den Neubau des Münchner Volkstheaters mit einem Königsdrama des Shakespeare-Rivalen ein.
Der Schweizer Regisseur Christoph Marthaler hat sich auf der Bühne eine eigene Welt erschaffen. Niemand außer ihm kann das Theater so traumverloren zum Klingen bringen. Heute wird er siebzig.
Mit Slogans wie „Für das Leben, gegen den Kapitalismus“ demonstrierten am Samstag gut 500 Menschen in der Frankfurter Innenstadt.
Jean-Marc Daniel ist der Mahner unter den französischen Ökonomen, der meist gegen den Staat wettert. Seine Inspiration findet er in den liberalen Ökonomen des 19. Jahrhunderts, bei seinen heutigen Kollegen trifft er auf wenig Gehör.
Liam Neeson wird demnächst 70 Jahre alt und dreht noch einen Actionfilm nach dem anderen. Im Interview erzählt er von seinem neuen Film „The Ice Road“ und weshalb er Gruppen von mehr als acht Menschen als unerträglich empfindet.
Für die Zukunft der Theaterruine Walhalla in Wiesbaden werden dringend kreative Vorschläge gesucht. Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff stellt seine ganz eigene Vision zur Diskussion.
Ein Buch für Männer über Männer. Eine Rezension von Thomas Vestings Buch „Gentleman, Manager, Homo Digitalis: Der Wandel der Rechtssubjektivität in der Moderne“.
Von Freitag an müssen die 23 Millionen Erwerbstätigen im Land einen Green Pass vorweisen können, um nicht ihr Gehalt zu verlieren. Am Hafen von Triest kam es zu ersten Streiks.
Gegen den Rektor der unabhängigen Moskauer Hochschule „Shaninka“ wird ermittelt. Der Fall zeigt: Nun nimmt sich die russische Staatsmacht die Intellektuellen vor.
Architektur der Verwandlung: Das neue Münchner Volkstheater setzt die Latte hoch für das Ensemble und für die Nachbarbebauung.
Von heute an ist Moritz Bleibtreu in der neuen Serie „Blackout“ zu sehen – hier erzählt er, warum er Streamingformate als Fluch und Segen empfindet.
Die afghanische Künstlerin Kubra Khademi rettete achtzig Menschen. Hier spricht sie über die Verachtung der Taliban für Kultur, Kunst und Erotik.
Die Österreich-Beschimpfung als Österreich-Komödie: Claus Peymann und Hermann Beil spielen Thomas Bernhard am Theater in der Josefstadt.
Die Beziehung zwischen Geschwistern ist oft schwierig, aber auch besonders. Zwischen den Töchtern unserer Autorin kracht es häufig – mal wegen zu langer Beine, mal wegen der gleichen Schuhgröße.
Eschborn ist die reichste Kommune in Hessen. Doch die Stadt hockt nicht auf dem Geld, sondern ist bereit zu teilen. So fördert sie etwa zahlreiche Kultureinrichtungen in der Region. Allerdings sind die Gaben Eschborns keine Geschenke.
Verena Wengler gehört zu den treuen Stützen des Fritz Rémond Theaters in Frankfurt. Jetzt spielt sie die Anwältin in „Gott“ von Ferdinand von Schirach. Und gibt Einblicke in ihr Leben abseits der Bühne.
Die Bürger von Bad Godesberg durften sich zu den Plänen für den Umbau der Innenstadt äußern. 36 Eingaben gingen ein, davon stammten 22 von einem und demselben Mitbürger.
Der gefährdete Künstler: Das Theaterfestival Radar Ost am Deutschen Theater Berlin zeigt eine radikale Neuinterpretation von Georg Büchners „Woyzeck“ aus Minsk und eine russische Widerstandsperformance.
Mit „Spiegel und Licht“, von Hilary Mantel selbst für die Bühne adaptiert, beschließt die Royal Shakespeare Company in London die Trilogie um Aufstieg und Fall Thomas Cromwells.
Nach der enttäuschenden EM hat der Sieg in der Nations League eine besondere Bedeutung für viele Spieler Frankreichs – insbesondere ein Torschütze ist überglücklich. Spanien ist sauer über eine Entscheidung.
Der Schauspieler Edgar Selge hat das herausragende Debüt des Herbsts geschrieben: über Familie, Tod, Erinnerung und einen kleinen Jungen namens Edgar. Ein Hausbesuch.
Impfgegner und Randalierer ziehen durch die Straßen von Rom, liefern sich Kämpfe mit der Polizei, stürmen ein Gebäude der Gewerkschaft. Deren Chef stellt sich den Randalierern verbal entgegen.
Die Proteste in Italiens Hauptstadt richteten sich gegen den „Grünen Pass“, mit dem Angestellte künftig ihren Corona-Status nachweisen müssen. Gegen die Demonstranten setzte die Polizei Schlagstöcke und Wasserwerfer ein.