Nicht mit Netrebko in einem Festival
Der Intendant hat sie nach der Absage ukrainischer Künstler eingeladen, jetzt sagen Pussy Riot ihre Performance bei den Maifestspielen ab.
Der Intendant hat sie nach der Absage ukrainischer Künstler eingeladen, jetzt sagen Pussy Riot ihre Performance bei den Maifestspielen ab.
Nach seinem Angriff auf unsere Tanzkritikerin entschuldigt sich Marco Goecke, der Ballettdirektor der Staatsoper Hannover – und auch wieder nicht. Die Vorwürfe, die er ihr macht, werden immer größer und haltloser.
Die Schauspielerinnen Patrycia Ziólkowska und Alicia Aumüller erhalten gemeinsam den diesjährigen Gertrud-Eysoldt-Ring.
Nur wenige Stunden, nachdem das Hessische Staatstheater den Auftritt der Gruppe Pussy Riot bei den Maifestspielen angekündigt hatte, sagt diese nun ab. Der Grund ist die Opernsängerin Anna Netrebko.
Mit Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“ eröffnet das Nationaltheater Mannheim eine neue Spielstätte in einem alten Kino der US-Army. Die Aufführung hinterfragt die neoliberale Gegenwart, bleibt dabei aber sehr brav.
Einfach mal rauskommen, in ferne Länder reisen und neue Freunde finden. Das ist der Wunsch vieler Au-pairs. Doch nicht immer erfüllt sich dieser.
In ihrem Roman „Glory“ sucht NoViolet Bulawayo neue Wörter für die Geschichte ihrer Heimat Simbabwe, die sprachlos macht. Und findet die Mittel der Fabel. Eine Begegnung.
Wegen des Engagements von Anna Netrebko bei den Maifestspielen kommen ukrainische Ensembles nicht nach Wiesbaden. Stattdessen hat Intendant Uwe Eric Laufenberg nun die regimekritische russische Gruppe Pussy Riot eingeladen.
Eine schwarz-grüne Koalition wäre die beste Konsequenz aus dem Berliner Wahlergebnis. Leider sind beide Parteien in der Hauptstadt erst auf dem Stand der Achtzigerjahre.
Er trainierte seine Gesichtsmuskeln planmäßig und entwarf seine eigenen Maskenbilder: Der russische Bassbariton Fjodor Schaljapin revolutionierte die Kunst der Darstellung auf der Opernbühne. Eine Hommage.
Am Samstag hatte der Ballettdirektor der Staatsoper Hannover die Tanzkritikerin der F.A.Z. in einer Premierenpause mit Hundekot attackiert. Jetzt hat er Stellung bezogen – und sich gerechtfertigt, statt sich zu entschuldigen.
Das Hessische Staatstheater hält an dem Auftritt der Opersängerin Netrebko zu den Maifestspielen fest. Der Intendant spricht von „Moralhysterie“. Wegen der Russin haben ukrainische Musiker abgesagt.
An den schlecht besuchten Münchner Kammerspielen droht sich das Züricher Debakel zu wiederholen. Die Kulturpolitik der Stadt reagiert entsprechend nervös.
Fahrten mit dem Fahrtenvermittler Uber können fortan im Voraus gebucht werden. Die neue Funktion „Uber Reserve“ ist von Montag an zunächst in Frankfurt, Berlin und München nutzbar.
Brigitta Muntendorfs „Trilogie“ für zwei Pianisten und Elektronik lebt von humorvollen Doppeldeutigkeiten. Das Grau-Schumacher Piano Duo hat sie jetzt auf CD aufgenommen.
Vom Troll geritten? Bei „In the Dutch Mountain“, Marco Goeckes neuem Ballettabend mit dem virtuosen Nederlands Dans Theater in Den Haag, wird das Publikum abwechselnd irre und von Langeweile umgebracht.
Mit Großereignissen hat Frankfurt Erfahrung. Doch die 175-Jahr-Feier der Nationalversammlung ist speziell. Im besten Fall könnte von ihr ein intellektueller und emotionaler Impuls für das demokratische Bewusstsein ausgehen.
Beim ältesten Popfestival Europas geht es längst nicht mehr nur um Musik. Politischer Streit ist auch in diesem Jahr Teil des Programms.
Über Steven Soderberghs Film mit Channing Tatum.
Der Dramaturg Vasco Boenisch erklärt, warum nicht alle alles spielen sollten.
Carlos Saura galt als lebende Filmlegende. Der spanische Regisseur drehte aber nicht nur, er fotografierte, malte, schrieb Romane, inszenierte Opern – und redete seinem Land ins Gewissen. Nun ist er im Alter von 91 Jahren gestorben.
Sister Act gibt es nicht nur im Theater. Auch an der Börse liefern drei Unternehmen mit Finanzchefinnen gerade eine starke Performance ab.
Demnächst soll ein Magistratsbericht Klarheit über den geplanten Neubau von Oper und Schauspiel in Frankfurt bringen. Eine Anfrage der Linken deutet auf das mögliche Schicksal der „Kulturmeile“ hin.
Siebzig Darsteller aus zwanzig Ländern: Auf dem Kulturgelände des Vereins Protagon im Frankfurter Riederwald findet das Theaterfestival Winterwerft statt.
„Civilization cannot be saved from above“ lautet das Motto: Vor allem mit Künstlern des globalen Südens fragt der Frankfurter Mousonturm nach Grenzen.
Die AfD hat im Bundestag einen Antrag für eine „Friedensinitiative“ im russischen Krieg gegen die Ukraine gestellt. Der Grünen-Politiker Trittin wirft ihr vor, die Kriegsschuldfrage komplett umzudrehen.
Mit Dieter Heitkamp hat eine neue Ära der Tanzausbildung an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst begonnen. Jetzt verabschiedet er sich nach 24 Jahren – mit einem besonderen Abend.
Von wegen Kleinkunst: Karl Valentin stand für surrealen Witz und anarchisches Denken. Anerkennung bekam er nicht nur von Bertolt Brecht.
Aus dem Schweigen Literatur gemacht: Dinçer Güçyeter hat mit „Unser Deutschlandmärchen“ ein großartiges Buch über das Leben seiner Familie als Gastarbeiter geschrieben.
Junge Menschen bekommen Geld vom Staat für Kulturveranstaltungen – das hatte die spanische Regierung beschlossen. Für den Stierkampf sollte das nicht gelten. Der Oberste Gerichtshof hat diese Einschränkung nun aufgehoben.
Die Debatte um das Schauspielhaus Zürich und seine nicht verlängerten Intendanten offenbart die Gefahr eines nur noch aufs Politische eingeschränkten Wortschatzes.
Dissonanzen und Kontinuitäten: Das Stadtgeschichtliche Museum in Leipzig zeigt, wie das „Dritte Reich“ die Musik instrumentalisiert hat.
Nach Corona kehrt das Publikum in die Konzerte deutscher Orchester zurück, aber langsamer als gedacht. Besonders Ältere haben noch immer Angst vor Ansteckung, wie Zahlen der Deutsche Musik-und Orchestervereinigung zeigen.
Der bedeutende Wirtschaftshistoriker ist im Alter von 93 Jahren gestorben. Er hat das Denken über die Weltwirtschaftskrise geprägt.
Armut und Schuld: Es sind große Fragen, die Eva Rottmann in „Die mich jagen“ stellt. In Frankfurt ist das Stück jetzt in der Jugendkulturkirche zu sehen.
Die Hängepartie um die Zukunft des English Theatre dauert an, doch das Theater plant optimistisch seine Zukunft. Auswirkungen auf den Spielplan gibt es dennoch.