Putzen
In seinem neuen „Teletext“ denkt Jochen Schmidt darüber nach, warum der Fußboden im Studio der „Sportschau“ nur immer so spiegelblank geputzt ist.
In seinem neuen „Teletext“ denkt Jochen Schmidt darüber nach, warum der Fußboden im Studio der „Sportschau“ nur immer so spiegelblank geputzt ist.
Frankfurt, das ist ein Gefühl der Nähe: Am 27. Februar feiert KD Wolff, der Verleger Hölderlins und Peter Kurzecks, seinen 80. Geburtstag.
Überaus positiv: Das Publikum wächst nach, die Theatermacher auch. Jetzt beginnt das 29. Festival „Starke Stücke“ mit Theater für junges Publikum.
In der seit 15 Jahren laufenden Debatte um Sanierung oder Neubau von Oper und Schauspiel wurden schon viele Varianten diskutiert. Favorisiert wird jetzt eine Lösung mit dem Neubau des Schauspielhauses in der Wallanlage – Frankfurts ältester öffentlicher Grünfläche. Sie ist eigentlich vor Bebauung geschützt.
Kein einfacher Wechsel: Nach über zehn Jahren auf der Bühne ging Schauspieler Dimitrij Schaad zum Film. Im Interview spricht er über die Gründe und über die Konkurrenz von Theater und Streamingdiensten.
Arte zeigt eine Oper aus Odessa: „Kateryna“ basiert auf einem Gedicht Taras Schewtschenkos und spiegelt die Geschichte der Ukraine und Russlands.
Der Wettbewerb der Berlinale endet mit Beiträgen aus Japan, Australien und Spanien. Ein Favorit auf den Goldenen Bären ist nicht dabei.
Der Wiesbadener Filmemacher Andrzej Klamt ist ein weiteres Mal in die Ukraine gereist, für „Kunstfront – Ukrainische Kulturschaffende im Ausnahmezustand“.
Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) über die verschiedenen Orte für das künftige Schauspielhaus und die Oper, den Willy-Brandt-Platz, die Notwendigkeit von Bühnen im Zeitalter der Digitalisierung. Und über den Zeitplan für die Neubauten.
Die RAI ist mit einem Tross von 1100 Leuten zum Schlagerfestival von Sanremo angereist. Da spielte Geld offenbar keine Rolle. Das und einige der Auftritte auf dem Liederfest finden nicht alle in Italien witzig.
Die Promenade der Engländer: Weil die Einheimischen von Nizza nicht wussten, was Flanieren ist, ließen sich die ersten Urlauber eigens dafür einen Weg anlegen. So jedenfalls erzählt es die Legende.
Die Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig hat die Prüfung von drei Standorten für die Städtischen Bühnen präsentiert. Sie selbst hat einen neuen klaren Favoriten. Ihre Begründung überzeugt nicht recht.
80.000 Objekte, von dem Popstar selbst katalogisiert: Kostüme, Briefe, Notenblätter und Notizen aus sechs Jahrzehnten werden von 2025 an in einem Ableger des Londoner Victoria and Albert Museum zugänglich sein.
Gute Absicht macht noch keinen guten Film: Ari Folmans Zeichentricklehrstück „Wo ist Anne Frank“ läuft in den Kinos an und soll jungen Leuten die Geschichte des Holocaust näherbringen.
Der Parteivorsitzende Lars Klingbeil wirbt beim politischen Aschermittwoch der Frankfurter SPD für deren Oberbürgermeisterkandidaten Mike Josef. Der meint: „Es wird am 5. März ganz eng.“
Weidig setzte sich vor 200 Jahren für die Demokratie ein und bezahlte dies mit seinem Leben. Butzbach nimmt den Todestag von Weidig zum Auftakt für ein „Demokratikum“.
Der Film „Kulturkrieg – Kunst als Waffe“ zeigt, wie ukrainische Künstler den Kampf gegen die von Putin angedrohte Vernichtung ihres Landes aufnehmen. Habermas, Schwarzer und Wagenknecht sollten sich das mal ansehen.
Der Bundesverband Regie sieht die Grundlagen seines Berufsstands durch den Kontrollwahn der Sender bedroht. Der Appell „Regie Jetzt!“ formuliert Punkte für ein faires Miteinander.
Der Regisseur Mantas Kvedaravičius dreht im Frühjahr 2022 einen Film im belagerten Mariupol. Er wird von russischen Soldaten verschleppt. Seine Freundin Ana sucht ihn. Ein russischer Offizier taucht auf und spielt ein sadistisches Spiel. Ein Gastbeitrag.
Kurt Weills Musical „Tom Sawyer“ blieb Fragment. John von Düffel hat jetzt ein Libretto für eine gelungene Vollendung vorgelegt – und die Komische Oper Berlin mit rauschendem Erfolg uraufgeführt. Es ist der reinste Broadway-Luxus.
Ein großer Roman, der auf der Bühne läppisch wirkt: Armin Petras verfehlt David Grossmans „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“ am Deutschen Theater Berlin.
Wie im Hogwarts-Express ohne Zwischenhalt: Das Theaterspektakel „Harry Potter und das verwunschene Kind“ wird wie schon in New York nun auch in Hamburg statt als Zweiteiler fortan als komprimierter Einteiler aufgeführt.
Das Theaterstück „Harry Potter und das verwunschene Kind“ ist preisgekrönt und ein Publikumsmagnet. Trotzdem ist es erheblich gekürzt worden. Von seiner Magie habe es aber nichts verloren, meint Regisseur John Tiffany.
Beim Brechtfestival slammen sich an zwei Abenden echte Wrestler und Wrestlerinnen zu Boden. Hätte das dem Theater-Erneuerer gefallen? Eine Begegnung mit Zelina Power in Augsburg.
Aus Pskow im russischen Nordwesten kommen viele Soldaten, die für Putin in der Ukraine kämpfen. Und das nicht erst seit einem Jahr. Seit 2014 beweisen ihre Gräber russische Verluste – die eigentlich geheim bleiben sollten.
Die Bundesländer setzen einen „Zukunftsrat“ ein und benennen Reformziele für die Öffentlich-Rechtlichen. Welche das sind, verrät der Chef der Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt, Rainer Robra, im Interview.
Rhetorischer Überfluss umspielt eine Offenbarung des Schweigens: Bonns kabarettistische Karnevalisten nehmen im Pantheon-Theater Abschied von Benedikt XVI.
Rosa von Praunheim hat wegen Krankheit nicht kommen können. Aber alle haben dennoch ein Fest aus der Eröffnung seiner Galerieausstellung zum 80. gemacht – mit Lesung, Bildern und einem Filmabend.
Widerstandskraft der Ukraine +++ Fehlender Wohnraum +++ Theaterkrise +++ Genderrätsel +++ kein „Siegfrieden“ +++ KI-Humor +++ Gute Note drei
Die Oper „Lanzelot“ von Paul Dessau nach einem Libretto von Heiner Müller ist eine Farce auf Karrieristen, Intriganten und Populisten. Eine Gesamteinspielung mit Dominik Beykirch lässt deren Witz und Bosheit sprühen.
Die Region am Wilden Kaiser in Tirol ist dank ihrer spektakulären Landschaft eine beliebte Fernsehkulisse. Wie schön sie wirklich ist, kann man allerdings nur im Winter erleben.
Selbst die einstigen politischen Gefangenen möchten lieber nicht: Die Absage von Pussy Riot zeigt die ungute Verquickung der Absichten.
Hauptsache, kontrovers: Ein Probenbesuch bei Jonathan Meese, der seinen Episodenroman „Die Monosau“ an der Berliner Volksbühne als Theaterspektakel inszeniert.
Absage wegen Netrebko: Die russischen Punkerinnen von Pussy Riot haben ihren Auftritt bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden abgesagt.
Sein Buch „Horváth, Hoppe, Hitler“ hat Autor Peter Michalzik an der Frankfurter Volksbühne vorgestellt. Die Schauspielerin Anke Sevenich stand ihm zur Seite.