Wer bestellt sich seine Familie?
Familienduell und Staubsaugen: Mit der Performance „Familienvorstellung“ tritt das Kollektiv imaginery company im Mousonturm auf.
Familienduell und Staubsaugen: Mit der Performance „Familienvorstellung“ tritt das Kollektiv imaginery company im Mousonturm auf.
Beim Festakt zu 900 Jahre Lippe hält der Bundespräsident eine sehr persönliche Rede. Für Frank-Walter Steinmeier ist es auch eine Rückkehr zu seinen Wurzeln.
Es geht um Sex und Gier, Triebe und Scham: Doch Schnitzlers „Traumnovelle“ versinkt am Schauspiel Frankfurt in der Regie von Sebastian Hartmann in Nacht und Nebel.
Seit Antritt der PiS-Regierung gerät die Kunstfreiheit in Polen unter Druck. Nun will sie auch die städtischen Theater auf Linie bringen. Polnische Künstler sprechen von einem Boykott liberaler Themen.
Sie tanzen durch Europa und bis nach New York. Tanzmainz ist ungeheuer erfolgreich. Wer ist der Mann hinter dem Modell? Ein Mann, der nie getanzt hat. Honne Dohrmann im Porträt.
Sie sind nach Berlin aufgebrochen, um ihrer Kunst zu leben. Nun zeigt eine Frankfurter Doppelausstellung die Zwillinge Elvira Bach und Ingrid Honneth.
Die „Spiegellösung“ für den Neubau von Oper und Schauspiel in Frankfurt stößt auf Kritik. Eine Initiative meint, die geplanten Neubauten passen nicht zum Theater von morgen.
Die einen wollen Wohnungskonzerne enteignen, die anderen Geld mit Luxusneubauten machen: Berlins umstrittenes neues Wohnviertel am Tacheles zeigt die Folgen einer kopflosen Stadtplanung.
Er gehörte zum Trupp, der nach „Soldat James Ryan“ suchte, und zu Robert de Niros Gang in „Heat“. Nun ist der Spezialist für harte Typen gestorben.
Richard hat im Lotto gewonnen – aber will das Geld nicht. Seine Familie schon. In Flavia Costes Komödie entfaltet sich ein Spiel der Gier.
Mit dem Wortspiel „Bel R!“ will Rüsselsheim im Mai ein neues Kunstfestival zum Mitmachen anbieten. Wer einen Programmpunkt beisteuern will, kann sich bewerben.
Hier trifft sich eine Bestenauswahl frischer Blicke aufs Theater: Seit 1996 lädt die „Woche junger Schauspieler“ ein. Diesmal mit drei Stücken aus der Region.
Ein besonderes Stück Polen: Jakub Skrzywanek leitet das Zeitgenössische Theater in Stettin und ist einer der jüngsten Theaterintendanten Europas. Seine Inszenierungen sind populär und dennoch skandalumwittert, denn sie hinterfragen Kirche, Staat und Gesellschaft.
Zwischen Gemeinschaftsraum und Leuchtturm: Auch bei der Kultur sind es vor allem Detailfragen, in denen die Kandidaten für die Frankfurter Oberbürgermeisterwahl sich unterscheiden.
Seit 75 Jahren besteht die Augsburger Puppenkiste. Doch Theater-Leiter Klaus Marschall ist unsicher, wie lange es noch weitergeht. Der Bühne geht das Geld aus.
Bei der Klavierprüfung in Teheran weigerte sie sich, das Kopftuch zu tragen. Jetzt ist sie in Deutschland zur Dirigentin geworden. Yalda Zamani fragt nach der Rolle der Kunst in multiplen Krisen.
Die komplexe Frage, welches Theater Frankfurt an welcher Stelle braucht, muss jetzt gelöst werden. Am besten, man nimmt sie als Chance an und schweift nicht in parallele Diskussionen ab.
Er denkt lange nach, bevor er antwortet, ist ein stiller Vielleser und gilt manchen als Regieberserker. Jetzt inszeniert er Schnitzlers „Traumnovelle“ am Schauspiel Frankfurt.
Dr. No gegen Scheich Jassim: Wer bekommt den Zuschlag beim größten Klub der Premier League? Der mögliche Preis für die Übernahme ist astronomisch. Die Fans sind in der Eigentümerfrage tief gespalten.
Schulkinder dürfen nicht länger als drei Stunden täglich drehen. Mit Zwillingen schafft man die doppelte Drehzeit. Wie ist das, mit der Schwester in einem Kinofilm zu spielen – und zwar dieselbe Rolle? Valerie und Violetta Arnemann erzählen.
In Hanau wird ein Klinikum evakuiert, ins Gießener und Marburger Universitätsklinikum soll investiert werden. Außerdem gibt es in Wiesbaden vielleicht bald Wein aus dem Automaten. Die F.A.Z-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Er hat sich sein Staunen über die Schönheit der Welt bis ins hohe Alter bewahrt: David Hockney präsentiert im Londoner Ausstellungshaus Lightroom eine multimediale Reise in sein Kunstverständnis.
Das ganze Unglück dieser Berliner Straßenkreuzung ist, dass sie seit jeher so bedeutend sein will: Jetzt ist sie zum Fall für einen New Yorker Unternehmer geworden, der ungenutzten Orten wieder Leben einhauchen will.
Lauter Paare, keine Menschen, nur Plappertaschen: „Am Strand der weiten Welt“ von Simon Stephens und August Strindbergs „Totentanz“ werden in Berlin inszeniert.
Das Buch „The Herball“ fasst das Kräuterwissen der Shakespeare-Zeit zusammen. Der frühere Leiter des Botanischen Gartens der TU Darmstadt besitzt ein Exemplar – und nutzt es für ein eigenes Buchprojekt.
Das finnische Parlament stimmt über den NATO-Beitritt ab. Im Missbrauchskomplex Wermelskirchen fällt das Urteil. Und viele Deutsche sind mit ihrer Gesundheit nicht zufrieden. Der F.A.Z.-Newsletter
Glanz und Elend der Konferenzen: Stefan Bachmann verwandelt am Kölner Schauspiel den Büroroman „Johann Holtrop“ von Rainald Goetz in mitreißendes Tanztheater. Der als verschollen geltende Autor springt am Ende auf die Bühne.
Georges Bizet schrieb 1865 eine Oper über Iwan den Schrecklichen. Sie blieb lange vergessen. Jetzt gelang dem Staatstheater Meiningen eine deutsche Erstaufführung, die unter die Haut geht.
Man lacht über sich selbst: In den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt inszeniert Felix Krakau die Uraufführung seines Stücks „Happy End (Keine Garantie)“.
Die iranische Gemeinschaft in Frankfurt zeigt, wie verbunden sie sich der Protestbewegung fühlt. Im Zentrum des Solidaritätsabends im Gallus Theater steht eine beeindruckende Aufführung.
Seit 28 Jahren begeistert „Riverdance“ die Massen. Nun ist die Tanzshow wieder auf Tour durch Deutschland und Österreich und verzaubert das Publikum – nicht nur mit irischem Stepptanz.
Ihn kennt man vor allem aus Filmen, weil er so selten nördlich von Bayern gastiert. Wie sehr man das bedauern muss, zeigt Alfred Dorfer souverän im Unterhaus.
Achtet auf die Linie: Julia Boike ist Schiedsrichterin bei der Frankfurter Eintracht.
Unter dem Namen „Omerta“ spielen in Frankreich ein neuer Sender und ein Magazin nach Putins Geschmack auf. Dort treffen sich vor allem Rechtsextreme. Das Geld kommt aus Russland.
Frankfurt ist stolz auf die Wallservitut, die seit 200 Jahren verhindert, dass der breite grüne Gürtel um das Zentrum bebaut wird. Ausnahmen gewährt sich die Stadt nur selbst – im „öffentlichen Interesse“. Nun ist es wieder geplant.
Auf der Bühne der Münchner Kammerspiele erzählen junge jesidische Frauen die brutale Geschichte ihrer IS-Gefangenschaft. Ihr Mut ist kaum auszuhalten.