Mit „Bild“ in einem Boot
Der Axel-Springer-Verlag inszeniert sich als Avantgarde der digitalen Zukunft und als Retter der Demokratie. Politiker suchen seine Nähe. Man sollte ihm dennoch nicht auf den Leim gehen.
Der Axel-Springer-Verlag inszeniert sich als Avantgarde der digitalen Zukunft und als Retter der Demokratie. Politiker suchen seine Nähe. Man sollte ihm dennoch nicht auf den Leim gehen.
Was verdienen die Chefs in den Unternehmen der zweiten Reihe? Das müssen M-Dax-Firmen bald transparenter machen. Oft geschieht das sogar jetzt schon, bevor entsprechende Regelungen greifen, zeigt eine Studie, die der F.A.Z. vorliegt.
Axel Springer sucht nach neuen Geldquellen im Internet. Nun soll „Bild.de“ dem Konzern den großen Schub bringen. Ab Juni wird mit „BildPlus“ ein Bezahlmodell eingeführt.
Es sieht so aus, als könnte die rechtliche Klärung bald zu einer Entlastung Christian Wulffs führen. So wie er es vorhergesagt hatte. Doch bei seinem Rücktritt ging es um weit mehr.
Gerichtsreporter können aufatmen – und ihre Leser auch: Darüber, was in einer öffentlichen Verhandlung gesagt wird, darf die Presse auch weiterhin berichten. Das hat der Bundesgerichtshof im Fall des Wetteransagers Jörg Kachelmann entschieden.
lüc. FRANKFURT. Der „Platow-Brief“ hat den Besitzer gewechselt. Der langjährige Geschäftsführer und Herausgeber Albrecht F.
MÜNCHEN, 25. Januar. Nicht mal seiner Mutter würde er das Video zeigen, hatte der Zeuge bei der Polizei gesagt. Er fand es aber passend genug, es einem ...
hpe./jja. MÜNCHEN/BERLIN, 8. Januar. Die Axel Springer AG hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Unternehmen im Ausland gekauft, vom Internetportal Onet in ...
Die Zeitschrift „Naturwissenschaften“ war vor hundert Jahren erstmals erschienen. Das Vorbild „Nature“ bleibt unerreicht, doch sie ist ein deutsches Flaggschiff.
Jahrzehntelang war sie Journalistin mit Herzblut, ihre eigene Erfindung „Essen & trinken“ verteidigte sie hartnäckig gegen Schließungspläne. Jetzt muss Angelika Jahr dulden, dass Zeitungen des Verlages dichtgemacht werden.
Alfred Neven DuMont lässt von der „Frankfurter Rundschau“ ab. Das ist auch ein Verlust für den 85 Jahre alten und immer noch aktiven Verleger. DuMont wird seine Rolle im Zeitungsverlag aber kaum aufgeben.
Ralf Scheffler räumt seit Jahrzehnten auf in Frankfurt. Früher als Sponti, seit fast 40 Jahren als Chef der „Batschkapp“. Vieles hat sich seither geändert.
Philips steigert den Gewinn unerwartet kräftig, der wissenschaftliche Springer-Verlag will an die Börse, das Finanzministerium sieht eine deutliche Konjunkturabkühlung zum Jahresende.
Nichts zu besprechen zu haben, keinen Anlass wie ein Buch oder einen Film, sich aber trotzdem zu treffen: das sind gute Voraussetzungen für ein Gespräch.
Die Verlegerin Friede Springer hat als Zeugin im Kirch-Prozess für beste Unterhaltung gesorgt. In der Sache erfuhren die Juristen aber kaum Neues.
628 Millionen Euro geben die Sender künftig je Saison für die Bundesliga aus. ARD, ZDF, Sport 1 und Sky sind am Ball. Die Revolution durchs Internet bleibt aus. Sie dürfte aber nur vertagt sein.
Im Februar 2002 gibt der damalige Chef der Deutschen Bank in New York ein Interview, das Leo Kirch in den Ruin begleitet. Der Filmmogul überzieht Rolf Breuer und die Bank fortan mit Prozessen. Es ist auch ein Lehrstück für Lehrlinge.
Der Manager eines Energiekonzerns tischt veraltete Klimawandel-Antithesen auf. Der Mann hat klare Interessen. Trotzdem wird er ernst genommen. Lächerlich.
Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erschienen in dieser Woche Prinzessin Caroline von Hannover und der Axel-Springer-Verlag - in zwei unterschiedlichen Fällen. Die Prinzessin verlor, der Verlag gewann. Die Rechte der Medien wurden gestärkt.
Mehr als 60 Jahre lang gehörte die WAZ-Gruppe den Gründerfamilien Brost und Funke. Jetzt hat die Funke-Tochter Petra Grotkamp für 500 Millionen Euro den Brost-Anteil übernommen. Die WAZ soll aber ein Familienunternehmen bleiben.
Roger Köppel ist der umstrittenste Journalist der Schweiz. Mit seiner „Weltwoche“ attackiert er den linksliberalen Mainstream - und geht ein hohes Risiko ein.
Bundespräsident Wulff will die Antworten seiner Anwälte auf hunderte Anfragen von Journalisten im Zusammenhang mit seiner Kredit-Affäre nun doch nicht veröffentlichen. Sein privater Rechtsvertreter beruft sich auf „anwaltliche Schweigepflicht“.
Bundespräsident Wulff hat nicht nur bei Bild-Chefredakteur Kai Diekmann, sondern auch bei Konzernchef Matthias Döpfner und Verlegerin Friede Springer darauf gedrungen, die Veröffentlichung eines Artikels über seinen Privatkredit zu unterbinden.
Bundespräsident Wulff hat am Montag auf Berichte reagiert, er habe bei dem „Bild“-Chefredakteur Diekmann eine Veröffentlichung zu verhindern versucht: Die Pressefreiheit sei ein hohes Gut, heißt es in einer Mitteilung. Über Telefonate gebe der Präsident keine Auskunft.
Christian Wulff unterschrieb das dritte Darlehen für sein Haus erst, als die Öffentlichkeit schon von seinem Privatkredit erfahren hatte.
Nach zehn Tagen mit ständig neuen Enthüllungen erklärt sich nun Wulff. Er glaubt, sich mit einer Entschuldigung retten zu können - und mit der Entlassung eines Vertrauten.
Schachspiel: Springer hat einen Fuß in die Tür bei der WAZ-Gruppe gestellt. Doch ein vollständige Übernahme wird ohne Verkäufe von Beteiligungen nicht kommen.
Die Axel Springer AG will die WAZ-Gruppe übernehmen und bietet 1,4 Milliarden Euro für das Unternehmen. WAZ-Anteilseignerin Petra Grotkamp hatte zuvor den übrigen Mitgesellschaftern angeboten, deren Hälfte für 470 Millionen Euro abzukaufen. Nun wehrt sie sich gegen eine Zerschlagung der WAZ-Gruppe durch Springer.
hpe./St. MÜNCHEN/DÜSSELDORF, 30. September. Im bevorstehenden Eigentümerwechsel in der WAZ-Gruppe kann es zu einer spektakulären Wende kommen. Nun hat sich die Axel Springer AG entschlossen, den Familieneigentümern der Essener Zeitungsgruppe ein noch lukrativeres Angebot zu unterbreiten.
Holtzbrinck Ventures hat sich mit Harbourvest einen Partner geholt und einen vierten Investitionsfonds mit 177 Millionen Euro aufgelegt. Martin Weber, Partner bei Holtzbrinck Ventures, über seine Investitionspläne, das Erfolgsmodell Groupon, das Beinahe-Scheitern von Brands4Friends und den täglichen Ärger über Facebook.
Verlage prügeln gerne auf Google ein. Doch hinter den Kulissen arbeiten viele Häuser sehr erfolgreich daran, ihre Inhalte so gut wie möglich in der Suchmaschine zu präsentieren, um den Verlagsseiten Leser zuzuführen. Besonders erfolgreich dabei sind Burda und Springer.