Rundfunkbeitrag stabil halten und nicht gendern
Die Fraktionschefs von CDU und CSU haben sich in Rostock mit den Öffentlich-Rechtlichen befasst. Sie verabschieden eine medienpolitische Resolution und fordern tiefgreifende Reformen.
Die Fraktionschefs von CDU und CSU haben sich in Rostock mit den Öffentlich-Rechtlichen befasst. Sie verabschieden eine medienpolitische Resolution und fordern tiefgreifende Reformen.
Noch immer ist nicht klar, ob der Rundfunkbeitrag erhöht wird. Einige Länder sind dagegen.
Im April haben ARD, ZDF und Deutschlandradio ihren „Finanzbedarf“ bei der Gebührenkommission KEF angemeldet. Es droht eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf knapp unter 20 Euro. Sechs Länder sagen dazu: Nein.
Ein mittelloser Student soll Rundfunkbeitrag zahlen. Der MDR bedrängt ihn mit allen Mitteln. Der Student geht vor Gericht. Wir haben über den Fall berichtet. Jetzt geht der MDR wieder gegen den jungen Mann vor.
Urteil zum Rundfunkbeitrag +++ Entwurf der Ampel zum Selbstbestimmungsgesetz +++ christliche Friedensbotschaft +++ Neujustierung des Glaubens
Erstmals melden sich die Kulturrundfunkräte gemeinsam öffentlich zu Wort. Sie fordern mehr Kultur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Was heißt das konkret?
Rekordverdächtig: Der „Beitragsservice“ von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat 2022 Rundfunkbeiträge in Höhe von 8,57 Milliarden Euro eingenommen.
Einem Studenten werden Rundfunkbeiträge erlassen, damit der MDR nicht vor Gericht verliert. Der Sender gibt zu dem Fall so gut wie keine Auskunft. Transparenz? Fehlanzeige.
Lässt sich ein Anstieg des Rundfunkbeitrags noch stoppen? Ist es sinnvoll, die Zustellung von Zeitungen zu fördern? Fragen an NRW-Medienminister Nathanael Liminski, der die Öffentlich-Rechtlichen trotz allem schätzt.
Viele Leute beschweren sich über das Programm von ARD und ZDF. Aber kann man sich auch vor Gericht dagegen wehren? Das Bundesverfassungsgericht macht dazu eine interessante Anmerkung.
Umweltverbände fordern vom Hessischen Rundfunk, den „Bewusstseinswandel“ in der Bevölkerung beim Thema Klimaschutz voranzutreiben. Doch sie sollten die Unabhängigkeit der Journalisten respektieren.
Die Öffentlich-Rechtlichen haben viel Geld und sie bekommen immer mehr. Lässt sich der Automatismus stoppen? Reiner Haseloff hat gesagt, wie das geht: mit einem Moratorium. Die Frage ist, ob ihm andere Länderchefs folgen.
Die Gebührenkommission KEF berechnet gerade, wie hoch der Rundfunkbeitrag von 2025 an sein soll. Muss er steigen? Haben die Sender nicht längst genug? Wir fragen den Kommissionschef Martin Detzel.
Verschiedene Verbände haben einen offenen Brief an die Rundfunkkommission geschrieben. Sie wollen die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen mitgestalten.
Carlo Fuortes, der Chef der italienischen RAI, nimmt seinen Hut. Die rechte Regierung von Giorgia Melonie will seinen Posten besetzen. Das ist bei Italiens öffentlichem Rundfunk leider üblich.
ARD und ZDF wollen von den Beitragszahlern mehr Geld. Die Ministerpräsidenten Haseloff (CDU) und Woidke (SPD) fordern vom ZDF, mit dem vorhandenen Geld auszukommen: keine Erhöhung des Beitrags.
ARD, ZDF und Deutschlandradio haben bei der Gebührenkommission ihren „Finanzbedarf“ für die Jahre 2025 bis 2028 angemeldet. Sie fordern Steigerungen von bis zu 2,71 Prozent pro Jahr. Die Gewerkschaft DJV will mehr.
Als Katrin Vernau als Intendantin beim RBB anfing, fand sie Trümmer vor. Dafür hatte ihre Vorgängerin gesorgt. Zu deren Wirken spricht Vernau Tacheles. Ist der RBB jetzt pleite? Will sie Intendantin bleiben?
Im Fernsehen erreichten die Sender von SRF einen Marktanteil von 33,4 Prozent, im Radio 52,3 Prozent.
Die Jugendorganisation der FDP will die teuren Shows im öffentlich-rechtlichen Fernsehen abschaffen. Die Idee ist leider besser als die Begründung.
Eine Kasseler Wirtschaftsjuristin kritisiert das Bundesverfassungsgericht: Die zwangsweise erhobene Haushaltsabgabe, sagt Michelle Michel in ihrer Doktorarbeit, verstoße gegen das Grundgesetz. Was folgt daraus?
Die Öffentlich-Rechtlichen müssen im Netz eine gemeinsame Plattform bilden. Im linearen Rundfunk ist die ARD fürs Regionale zuständig. Das ZDF sollte 3sat und Arte betreuen und – das Deutschlandradio. Ein Gastbeitrag.
ARD, ZDF und Deutschlandradio verzeichnen Rekordeinnahmen. Doch der Deutsche Journalisten-Verband will noch mehr: Der Rundfunkbeitrag soll steigen.
Die Etats der Öffentlich-Rechtlichen überspringen erstmals die 10-Milliarden-Euro-Marke. Frank Überall, Chef der Journalistengewerkschaft DJV, meint aber, es sei zu wenig Geld da: Der Rundfunkbeitrag müsse steigen.
Die ÖVP-Grünen-Regierung in Wien beschließt eine neue Finanzierung des öffentlichen Rundfunks ORF. Privilegien sollen gekappt werden, der Beitrag sinkt. Er wird jetzt wie in Deutschland pro Haushalt fällig.
Die Finanzlage beim Hessischen Rundfunk gilt seit Jahren als angespannt. Intendant Florian Hager legt nun nach einem Jahr im Amt einen Reformplan für das ARD-Haus vor.
Der Bundesverband Regie sieht die Grundlagen seines Berufsstands durch den Kontrollwahn der Sender bedroht. Der Appell „Regie Jetzt!“ formuliert Punkte für ein faires Miteinander.
Der ORF soll wie die öffentlich-rechtlichen Kanäle in Deutschland künftig eine Haushaltsabgabe bekommen. Gleichwohl muss der Sender sparen. Die Regierung will die Geührenzahler entlasten.
Von Hitler und Stalin zu den Höhen des Kulturradios der Reeducation-Periode nach dem Krieg: Stephan Krass führt auf anregende Weise durch die Geschichte des Rundfunks.
Mehr Nachrichten und „ostdeutsche Perspektiven“: Eine parteiübergreifende Initiative aus Sachsen-Anhalt macht Reformvorschläge für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Die jüngsten Beschlüsse der Rundfunkkommission haben kaum Auswirkungen auf die Höhe des Rundfunkbeitrages. Dafür bahnt sich eine strukturelle Reform mit durchaus bahnbrechenden Folgen an.
Die Bundesländer sind willens, 2023 zum Jahr einer echten Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu machen. Staatskanzleichef Nathanael Liminski spricht vom „Annus mirabilis“. Was heißt das genau?
Die Liste der Politiker, die dafür plädieren, dass der Rundfunkbeitrag nicht steigt, wird länger. Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey will die Abgabe „möglichst“ auf dem „jetzigen Niveau“ halten.
Der CSU-Politiker hat im Dezember mit sofortiger Wirkung sein Amt als Verwaltungsratsmitglied niedergelegt. Ein Sprecher der Staatskanzlei begründet den Rückzug mit „umfangreichen Verpflichtungen“.
Befreit vom Rundfunkbeitrag
Die Reform der Öffentlich-Rechtlichen steht auf der Agenda. Was daraus wird, fragen wir die Gremienchefs Claudia Schare und Rolf Zurbrüggen. Sie wollen deutlichen Wandel. Passt das zu der Revolution, die der WDR-Intendant Tom Buhrow in seiner Hamburger Rede ausrief?