Ministerpräsidenten einigen sich auf Reform des Rundfunks
23 Radiosender sollen wegfallen. Die Entscheidung über die Höhe des Rundfunkbeitrages vertagen die Landeschefs aber.
23 Radiosender sollen wegfallen. Die Entscheidung über die Höhe des Rundfunkbeitrages vertagen die Landeschefs aber.
Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geeinigt. Die Entscheidung über den Rundfunkbeitrag schieben sie auf. Mit der beschlossenen Reform ändert sich für die Sender vieles.
Die Ministerpräsidenten entscheiden über den Rundfunkbeitrag. Die Georgier stimmen über die Zukunft ihres Landes ab. Und es wird wieder früher dunkel. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Ministerpräsidenten der Länder beraten über die Flüchtlingspolitik. Der Anschlag in der Türkei macht die Hoffnung auf eine Entspannung des Konflikts mit der PKK zunichte. Und Papst Franziskus veröffentlicht eine Enzyklika über die Kraft der Liebe. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Auf den Medientagen in München stellt sich der bayerische Ministerpräsident als Freund von Social Media und der Öffentlich-Rechtlichen vor. Er hat aber auch eine Botschaft, die die Intendanten nicht gerne hören.
Im Streit um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags schlägt sich der Ministerpräsident von Baden-Württemberg auf die Seite der Befürworter. Die Kritik am Beitrag, meint er, komme vor allem aus „rechtspopulistischen Kreisen“.
Mit ihrer überbordenden Textproduktion erdrücken die Öffentlich-Rechtlichen die freie Presse im Internet und verringern die Medienvielfalt. Dem muss die Politik einen Riegel vorschieben.
Wie stellen sich die Länder zum Rundfunkbeitrag? Für Thüringens Noch-Regierungschef Ramelow ist klar, wie der Landtag in Erfurt stimmen würde.
Kommt die Reform des ÖRR oder kommt sie nicht? Zurzeit scheint angesichts der zerstrittenen Bundesländer beides möglich. Währenddessen führt der ARD-Vorsitzende Kai Gniffke eine groteske Scharade auf.
Wie stellen sich die Länder zum Rundfunkbeitrag? Für Thüringens Noch-Regierungschef Ramelow ist klar, wie der Landtag in Erfurt stimmen würde.
Die Rundfunkkommission glaubt, dass die Ministerpräsidenten die ÖRR-Reform beschließen, trotz divergenter Positionen von Reiner Haseloff und Carsten Brosda.
Hamburgs Mediensenator Carsten Brosda stellt die geplante Rundfunkreform infrage. ARD und ZDF dürfen sich freuen, denn der Rundfunkbeitrag fließt immer weiter.
Gerade hat sich die Rundfunkkommission auf die ARD/ZDF-Reform geeinigt, da stellt Hamburgs Mediensenator alles in Frage: Einigen wir uns nicht über den Beitrag, sagt Carsten Brosda, fällt die Sache flach.
Die Generalsekretärin der ARD, Susanne Pfab, lehnt den geplanten Reformstaatsvertrag ab.
Die Bundesländer hatten gehofft, dass ihre geplante Reform von ARD und ZDF sich direkt auf den Rundfunkbeitrag niederschlägt. Die Experten der KEF sagen: Das bringt erst in fünf Jahren etwas.
Erwartet worden war ein Fehlbetrag, am Ende des Jahres 2023 zählte das Deutschlandradio dann aber einen Überschuss von 17,4 Millionen Euro durch Mehreinnahmen aus dem Rundfunkbeitrag.
Die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunk sollte auf fünf Säulen stehen. Eine davon ist der Rundfunkbeitrag. Doch aus dessen Erhöhung und einem neuen Bemessungsmodell wird nichts. Kracht damit alles zusammen?
Die Rundfunkkommission der Länder stellt im Netz ihren Plan zur Reform der Öffentlich-Rechtlichen vor. Jeder kann nun mitreden. Etwa, ob 3sat in Arte aufgehen soll. Nur zum Rundfunkbeitrag gibt es nichts.
Er übernehme den ARD-Vorsitz in einer Zeit, in der die Öffentlich-Rechtlichen in der Kritik stünden wie nie, sagt HR-Chef Florian Hager. Sein Kollege Kai Gniffke macht klar, dass die Sender mit einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags rechnen.
Erwartet worden war ein Fehlbetrag, am Endes Jahres 2023 stand für das Deutschlandradio dann aber ein Überschuss von 17,4 Millionen Euro. Zu verdanken hat das der Sender Mehreinnahmen aus dem Rundfunkbeitrag.
Weil die Mehrheit des sächsischen Landtags ihrem Abgeordneten einen Sitz im Rundfunkrat des MDR verweigert hatte, klagte die AfD vor dem sächsischen Verfassungsgericht. Das entschied nun gegen sie.
Der RBB setzt alles daran, dass er am Wahlabend die Ergebnisse kleinerer Parteien nicht eigens zeigen muss. Jetzt entschied sogar das Bundesverfassungsgericht. Der Sender kann sich freuen, vorerst.
Nächste Woche beraten die Ministerpräsidenten über die Rundfunkreform. ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen sich von 20 Radiokanälen und vier bis fünf TV-Spartensendern verabschieden. Für den Rundfunkbeitrag gibt es ein neues, kompliziertes Modell.
Erst als Autor für den Rundfunk fand Jean Améry zu seiner literarischen Stimme. Aber konfliktfrei verlief auch diese Arbeit nicht.
Das Empörium schlägt zurück: Die Dschungellegenden geraten am Lagerfeuer schnell in den Krawallmodus. Kader Loth und Giulia Siegel entpuppen sich als Randale-Traumpaar.
Mit einem KI-Siegel will der WDR zeigen, dass seine Inhalte authentisch sind. Dafür ist er als erster öffentlich-rechtlicher Sender zwei internationalen Initiativen beigetreten. Auch der BR kündigt ein Netzwerk an.
Seit Jahren streiten Verlage mit ARD-Anstalten über die Presseähnlichkeit von Onlineangeboten. Bayerns Zeitungsverleger wollen nun gegen den BR klagen. Der Saarländische Rundfunk bedroht die Existenz der Regionalzeitung des Landes.
Politischer Einfluss, neue Spielregeln, die Erde als flache Scheibe: Soňa Weissová vom öffentlich-rechtlichen Radio in der Slowakei erzählt, was das Mediengesetz der Regierung Fico für ihren Sender bedeutet.
Die Thüringer AfD verspricht, im Falle eines Wahlsieges den MDR-Staatsvertrag aufzukündigen. Der MDR jedoch bleibt gelassen. Eine existenzielle Bedrohung stelle die AfD nicht dar, so die Landesanstalt.
Der Bayerische Rundfunk verzeichnet Rekordeinnahmen von 1,2 Milliarden Euro. Trotzdem behauptet der Sender, das Geld sei knapp.
Um 200 Millionen Pfund einzusparen, sollen 500 Jobs bei der BBC bis 2026 gekürzt werden. Auch die Gehaltsliste der Moderatoren wurde veröffentlicht – mit 1,3 Millionen Pfund als Spitzengehalt.
Das Jahr 2023 hat dem Hessischen Rundfunk und dem Südwestrundfunk Rekordeinnahmen aus dem Rundfunkbeitrag beschert. Wo zuvor Minuszeichen standen, findet sich jetzt ein Plus von knapp 50 Millionen Euro.
Die Bundesländer tragen sich mit dem Gedanken, die Erhöhung des Rundfunkbeitrags künftig per Verordnung durchzusetzen. Die Landtage dürften nicht mehr mitreden. Ist das eine gute Idee?
Der Rassemblement national will Frankreichs öffentlichen Sendern an den Kragen. Wie genau, ist unklar. Eindeutig aber ist, dass die Rechtsextremen dem angeblich entwurzelten, woken Rundfunk den Saft abdrehen würden.
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Die rheinland-pfälzische Staatssekretärin Heike Raab (SPD) sagt, welche Reformpläne die Länder bei ARD und ZDF umsetzen wollen. Die ARD wird sich umsehen. Und eine Lösung für den Rundfunkbeitrag gibt es angeblich auch.