Kniefall vor den Oligarchen
In der Schweiz verhindert das Bankgeheimnis, dass Skandale publik werden. Und es kommt schlimmer: Artikel in der Presse kann man künftig noch leichter unterbinden.
In der Schweiz verhindert das Bankgeheimnis, dass Skandale publik werden. Und es kommt schlimmer: Artikel in der Presse kann man künftig noch leichter unterbinden.
Der Dokumentarfilm „Der Fall Uwe Tellkamp – Streit um die Meinungsfreiheit“ läuft am 18. Mai um 20:15 Uhr auf 3sat.
Auf der diesjährigen Liste der Pressefreiheit ist Österreich von Platz 17 auf Platz 31 herabgestuft worden - hinter der Dominikanischen Republik. Ist daran Sebastian Kurz Schuld?
Die Liste der Pressefreiheit ist eine Bilanz des Schreckens. Dafür sorgt zurzeit vor allem Russland. In Deutschland greifen „Querdenker“ Journalisten an.
Die „Liste der Pressefreiheit“ ist düster. In Russland, stellt die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ fest, sei die unabhängige Presse abgeschafft worden. In Deutschland seien Angriffe aus der Querdenker-Szene zu verzeichnen.
Die Bundesregierung geht in Klausur. Die Donbass-Offensive kommt kaum voran. Und: Der 3. Mai ist der Internationale Tag der Pressefreiheit. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Angriffe auf Journalisten nehmen zu – auch in Deutschland. Hessens Justizministerin Kühne-Hörmann erklärt im Interview zum Tag der Pressefreiheit, was sie dagegen unternehmen will.
Trotz massiven Drucks berichten in Belarus immer noch Journalisten kritisch über das unrechtmäßige Regime Lukaschenkos. Dafür ehrt sie jetzt die Unesco.
Brasilien steht ein schmutziger Kampf ums Präsidentenamt bevor. Amtsinhaber Bolsonaro stachelt seine Anhänger mit alternativen Fakten an. Ein Gesetz soll dem Einhalt gebieten – doch Google und Facebook wehren sich mit allen Mitteln.
Die ukrainische Journalisten-Union meldet zwanzig Todesfälle von Medienschaffenden in der Ukraine. Das Zentrum für Pressefreiheit in Lemberg unterstützt die Journalisten mit Schutzausrüstung und Sicherheitstrainings.
Proteste mit russischen Flaggen mitten im Ukrainekrieg? Politiker von FDP und Grünen wollen das im Sinne der Meinungsfreiheit dulden – so lange die Proteste friedlich bleiben.
Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Deswegen muss auch eine prorussische Demonstration stattfinden dürfen. Die Teilnehmer dafür scharf zu kritisieren, muss aber ebenfalls erlaubt sein.
Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine wehrt sich die Deutsche Welle gegen die Zensur in Russland – mit Erfolg, wie ein Blick auf die Nutzerzahlen ihres russischen Angebots zeigt.
Wladimir Putin hat sein Land von einer sanften Autokratie in einen repressiven Polizeistaat umgewandelt. Das hat auch mit einer schlechten Wirtschaftsleistung zu tun. Ein Gastbeitrag.
An der „Nowaja Gaseta“ waren immer die Möglichkeiten und Grenzen des Journalismus in Russland abzulesen. Ihr Ende ist ein Einschnitt.
Die russische Regierung stuft die Deutsche Welle als „ausländischen Agenten“ ein. In Afghanistan dürfen einheimische Sender keine Programme der Deutschen Welle mehr übernehmen.
Die Deutsche Welle musste als erster Sender aus dem Westen ihr Studio in Moskau schließen. Von Riga aus macht der Sender weiter. Jetzt ist auch die russischsprachige Website wieder zugänglich.
Wir sind gegen den Krieg gegen die Ukraine. Wir geben nicht auf mit unserem Protest, aber wir sind nur wenige. Die Menschen begreifen, dass sie nichts zu verlieren haben. Viele machen sich bereit, zu gehen. Ein Brief aus Russland.
Der Krieg in der Ukraine nimmt immer brutalere Züge an. Die Grenzen des humanitären Völkerrechts sind längst überschritten. Wird das Konsequenzen für Putin haben?
Sollte Russland tatsächlich das Internet abstellen, wäre es mit den Schlupflöchern vorbei. Aber noch finden sich immer neue Wege, die Zensur zu umgehen.
Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, wird für ihren Russland-Kurs hart kritisiert. Legitime Kritik umfasst aber nicht das Recht, unwahre Tatsachen zu behaupten. Die Entscheidung des Landgerichts Hamburg, der SPD-Politikerin keinen Unterlassungsanspruch nach einer Talkshow-Äußerung des Hamburger CDU-Vorsitzenden Christoph Ploß zuzusprechen, ist deshalb falsch.
Auch die F.A.Z. hat ihre Korrespondenten bitten müssen, Moskau fürs Erste zu verlassen. Dem Kreml wird es jedoch nicht gelingen, die Wahrheit zu unterdrücken.
Wie Trumps Netzwerk „Truth Social“ im Namen der Freiheit die demokratische Grundordnung zu zersetzen droht und warum wir dem etwas entgegensetzen müssen. Ein Gastbeitrag.
Als der Kalte Krieg heiß zu werden drohte, veröffentlichte die DDR-Rockband Karat einen Song, der bis heute wirkt: „Der blaue Planet“. Es ist eine musikalische Mahnung mit vielfältigen Bezügen.
Wer die Wahl hat, handelt politisch, also muss man sie ihm nehmen: Der Verlagskonzern Randomhouse engagiert Sensitivity Reader, um Autoren Ratschläge hinsichtlich ihres weißen, männlichen Blicks zu geben.
Die Schweizer stimmen über die staatliche Medienförderung ab. Überlagert wird der Entscheid von einem Glaubenskrieg um Corona. Und die Verlage bekämpfen sich in der Frage heftig.
Bigotterie zwischen Klicks und Moral: Digitale Plattformen kommen ihrer Verantwortung oft nicht nach. Das Kuratieren von Inhalten hat nichts mit Zensur zu tun.
Die in Amerika geborene chinesische Eiskunstläuferin Zhu Yi sieht sich nach einigen Stürzen hämischen Kommentaren und scharfer Kritik ausgesetzt. Chinas Zensur reagiert umgehend.
Der türkische Präsident hat die unabhängige Presse in seinem Land längst ausgehebelt. Aber das ist ihm nicht genug. Jetzt hat er ein Gesetz unterzeichnet, das die „zerstörerische Wirkung“von Journalismus unter Strafe stellt.
Aus Brüssel ertönt großer Jubel: Mit dem „Digital Services Act“ will die EU die Netzkonzerne zügeln. Doch was geschieht? Es geht der Pressefreiheit an den Kragen.
In München wollte ein Veranstalter einen städtischen Saal für eine Diskussion zum Umgang mit der BDS-Kampagne nutzen. Die Stadt untersagte es ihm und ist nun vor dem Bundesverwaltungsgericht gescheitert.
Was dürfen Sportler bei Olympia in Peking sagen? Die Gesetze in China in Sachen Meinungsäußerung sind äußerst vage und interpretierbar gehalten. Nun ziehen die Organisatoren eine Drohkulisse auf.
Reporter und Journalisten haben es schwer in Afghanistan: Die Taliban verhindern durch systematische Schließungen von Medieneinrichtungen eine freie und unabhängige Berichterstattung, wie eine am Montag veröffentlichte Studie zeigt.
Die Tennisspielerin Peng Shuai antwortet nun auf Fragen einer singapurischen Zeitung. Rund um ihre Äußerungen zur sexuellen Nötigung habe es viele Missverständnisse gegeben. Kritiker jedoch sehen ihre Befürchtungen verstärkt.
Die neue Universität von Austin will die akademische Freiheit retten. Ein Gespräch mit ihrem Mitbegründer Niall Ferguson über Überwachung, Rassismus und Redeverbote.
Auch vier Jahre nach der Ermordung der Journalistin Daphne Caruana Galizia werden Journalisten auf Malta weiter an ihrer Arbeit gehindert. Caroline Muscat will das ändern.