Der Teenager, der Modi trotzt
In Indien gerät ein 14 Jahre alter Influencer ins Visier der Staatsgewalt, weil er in seinen Videos die Politik kritisiert. Dadurch wird er aber erst so richtig bekannt.
Warum so weinerlich, Herr Wenders? Die symbolische Begattung und die physische Gewalt kommen in Peter Handkes Buchvorlage nicht vor. Auch künstlerisch ist es geboten, den Film „Falsche Bewegung“ umzuschneiden.
In Indien gerät ein 14 Jahre alter Influencer ins Visier der Staatsgewalt, weil er in seinen Videos die Politik kritisiert. Dadurch wird er aber erst so richtig bekannt.
Die amerikanische Bundespolizei soll gegen eine Journalistin des Magazins „The Atlantic“ ermitteln, die einen kritischen Bericht über FBI-Direktor Kash Patel geschrieben hatte. Zuvor hatte Patel schon das Blatt verklagt.
Deutschland rutscht auf der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit um drei Plätze ab und liegt nun auf Rang 14. Das hat mit der Bedrohung von Journalisten durch Rechtsextreme und dem Gaza-Krieg zu tun.
In den Signalen von TV-Satelliten versteckt Evan Alireza Firoozi Artikel, Videos und Software. Ein Gespräch über den Rüstungswettstreit mit Irans Zensurbehörden – und ein Mädchen, das erstmals olympische Athletinnen sah.
Ohne Meinungsfreiheit lässt sich ein Land nicht gut regieren – da hilft auch keine Technologie. Vor einem regelrechten Dilemma stehen Herrschende, die sich zu Zensurzwecken der künstlichen Intelligenz bedienen wollen.
Bei Maischberger ist Salman Rushdie genau der Richtige, um Erhellendes über Iran und die USA zu sagen. Doch leider hat man nur eine Stunde Sendezeit, um etliche Gäste abzufertigen.
Die US-Regierung wird nervös im Irankrieg: Schlechte Nachrichten kann sie nicht gebrauchen – und übt Druck auf die Presse aus. Der Medienaufsichtschef droht mit Zensur, während der Verteidigungsminister Schlagzeilen empfiehlt.
Das KI-Modell ChatGPT wies Maryam Kishawarz den Weg zum Elsbeth-Wolffheim-Stipendium. In Darmstadt schreibt die afghanische Autorin nun frei über ihre Heimat.
Wo genau liegen die Grenzen der Meinungsfreiheit, von der so gern behauptet wird, dass sie am Ende sei? Ronen Steinke legt sein glänzendes und unterhaltsames Buch „Meinungsfreiheit“ als Quiz an und fragt seine Leser.
Widerstand im Inneren: Mit geheimen Dreharbeiten und Low-Budget-Produktionen gelingt es iranischen Filmemachern wie Manijeh Hekmat die staatliche Zensur des Mullah-Regimes zu unterlaufen.
Das Digitalgesetz der EU, der „Digital Services Act“, greifen manche Kritiker als vermeintliches Instrument der Zensur an. Von Zensur zu sprechen, ist aber Unsinn. Das Gesetz sichert die Meinungsfreiheit.
Aaron Wiener ist als Leiter des Berliner Büros der „Washington Post“ gerade gekündigt worden. Ihm ergeht es wie vielen bei der Zeitung. Wie geht es mit der „WaPo“ unter Jeff Bezos weiter?
Nicht erst seit Bari Weiss im Herbst 2025 zur Chefredakteurin von „CBS News“ wurde, steht der Sender unter Verdacht, mit journalistischen Standards zu brechen, um sich mit Präsident Trump gut zu stellen.
In zwei Kammerbeschlüssen hat das Bundesverfassungsgericht Gerichtsurteile zu Beleidigungen aufgehoben. Das Gericht betont den Beitrag, den drastische Bewertungen von Amtspersonen zur „Machtkritik“ leisten.
Mit „freedom.gov“ plant die Trump-Regierung angeblich eine Plattform zur Umgehung europäischer Digitalgesetze. Das wäre der nächste unverhohlene Angriff auf Demokratie und Grundrechte.
Insider berichten, die Regierung Trump bereite einen digitalen Schlag gegen Europa und andere Länder vor. Unter „freedom.gov“ könnte künftig zu finden sein, was in der EU als Hass und Propaganda gilt und gesperrt wird.
Der Sender CBS weist Zensurvorwürfe von Late-Night-Host Stephen Colbert zurück. Gleichzeitig verliert er mit Anderson Cooper eines seiner prominentesten Gesichter.
„Gelbe Briefe“: İlker Çatak hat einen Film über türkische Zustände gedreht, mit dem er auch auf deutsche Missstände hinweisen will. In einem Interview beklagt er Beschränkungen der Meinungsfreiheit, sagt aber nicht, zu welchem Thema seine Meinung unerwünscht sein soll.
Nirgends existiert das Phantasma einer „absoluten Redefreiheit“. In Wirklichkeit wollen Trump, Tech und ihre Vasallen unsere souveräne Selbstgestaltung der Meinungsfreiheit abschaffen. Ein Appell.
Die UN-Sonderberichterstatterin Irene Khan besucht verschiedene Städte in Deutschland, um sich ein Bild zur Meinungsfreiheit in Deutschland zu machen. Ihr Zwischenfazit fällt ernüchternd aus.
Zwei der letzten aktiven Investigativjournalisten des Landes sind festgenommen worden. Sie hatten zuvor einen Artikel mit Anschuldigungen gegen einen Parteikader veröffentlicht.
Von der „Zensur“-Legende zu Daniel Günther wollen die AfD und Nius nicht lassen. Auch wenn Markus Lanz in seiner Sendung zeigt, was wirklich war, und Beatrix von Storch als Schwätzerin entlarvt.
Springer-Medien und Nius gehen nach Daniel Günthers Auftritt bei Lanz steil, weil sie meinen, der CDU-Politiker wolle die Zensur einführen, will er? Schaut man genau hin, ist zu erkennen, dass hier Krawall inszeniert wird.
Eine texanische Universität streicht Platons „Symposion“ aus dem Lehrplan wegen seiner freizügigen Geschlechterdarstellung. Die Zensur an den amerikanischen Hochschulen erreicht damit eine neue Stufe.
Die Geschäftsführerinnen der deutschen Organisation HateAid finden nach den Einreisesperren aus den USA gegen sie klare Worte: Wir lassen uns nicht mundtot machen.
Wo endet die Meinungsfreiheit? Darüber waren sich Europa und Amerika nie ganz einig. Aber Trump zieht in den Kampf – gegen Amerikas Verbündete.
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) zeigt sich entsetzt über die Einreiseverbote für Vertreterinnen der Berliner Organisation. DJV-Chef Mika meint, das sei eine Vorgehensweise, wie man sie sonst nur aus autokratischen Regimen kenne.
Meinungsfreiheit +++ Kampf um die Adenauer-Stiftung +++ Marcel Reich-Ranicki
Jeder sollte sich gegen Hass wehren können. Kommt der Staat dabei ins Spiel, besteht die Gefahr von Denunziation und politischer Unterdrückung. Soweit darf es nicht kommen.
Zwischen Meinungsfreiheit und Mitbestimmung geraten Unternehmen vor den Betriebsratswahlen in herausfordernde rechtliche Gewässer. Die Feinheiten der Rechtsprechung können entscheidend sein – für Arbeitgeber und Belegschaft.
Ein Präsident der Briefträgergewerkschaft in Luxemburg veruntreute 13,9 Millionen Euro, im Jahr 2007 wurde er verurteilt. RTL greift den Fall auf, darf seinen Namen aber nicht nennen, sagt ein Gericht. Warum nicht?
Das Bundesverfassungsgericht stärkt die Pressefreiheit: Medien dürfen bei Verdacht auf „allgemeinschädliche Wirtschaftsstraftaten“ Namen nennen. Der „Spiegel“ setzt sich mit seiner Beschwerde im Wirecard-Skandal durch.
Erschreckend viele Studenten fordern nach einer neuen Studie Einschränkungen der Redefreiheit. Besonders betrifft dies als konservativ bewertete Positionen.
Anke Steinecke ist Chefjuristin des größten Publikumsverlages der USA, Penguin Random House. Der Verlag klagt in etlichen Bundesstaaten gegen Bücherverbote. Und versucht es an Schulen mit Aufklärung.
Als Donald Trump mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im Oval Office sitzt und nach dem ermordeten Journalisten Jamal Kashoggi gefragt wird, rastet er aus. Die US-Medien müssen um ihre Rechte bangen.
Nach einem propalästinensischen Instagram-Post stellt Fußballklub Mainz 05 seinen Spieler Anwar El Ghazi frei. Der klagt gegen die Kündigung und erhält vor Gericht Recht. Nun äußert sich der Profi in den Sozialen Medien.