Aus dem Kiez vertreiben
Der Bezirksverband der Linken in Treptow diskutiert, wie mit „Apollo News“, der „rechten Redaktion in unserem Kiez“ umzugehen sei. Die Rhetorik klingt nach einem Angriff auf die Pressefreiheit. Oder nicht?
Der Bezirksverband der Linken in Treptow diskutiert, wie mit „Apollo News“, der „rechten Redaktion in unserem Kiez“ umzugehen sei. Die Rhetorik klingt nach einem Angriff auf die Pressefreiheit. Oder nicht?
Eine Therapeutin aus Colorado will das Gesetz gegen „Konversionstherapien“ für Minderjährige zu Fall bringen. Eine Mehrheit der Richter am Obersten Gerichtshof in Washington ist anscheinend auf ihrer Seite.
Ihr Vater hat in der McCarthy-Ära gegen Verfolgung gekämpft, dasselbe Rezept soll jetzt gegen Trump helfen: Jane Fonda versammelt hunderte Hollywood-Stars, um die Redefreiheit zu verteidigen. Ob das mehr ist als eine Hochglanzkampagne?
Als der Kreml den ersten Tschetschenienkrieg beenden musste, wussten wir, was eine freie Presse bewirken kann. Aber wir ahnten nicht, was uns bevorstand. Die Bestandsaufnahme eines Friedensnobelpreisträgers.
In den USA üben Politiker zunehmend Druck auf Professoren und Lehrer aus. Sarah McLaughlin kämpft mit ihrer Organisation gegen jegliche Formen von Zensur. Wie sie die Lage bewertet, hat sie der F.A.Z. erzählt.
Michael Apitz ist der Hofzeichner von Eintracht Frankfurt. Im Interview verrät er, warum er seinen Lieblingsverein nur wohl dosiert kritisiert und ob die Zeichnerei seinem Ansehen als Künstler schadet.
Nach der Absetzung seiner Show hat sich der populäre US-Moderator Jimmy Kimmel bei seiner Rückkehr auf den Bildschirm am Dienstag mit emotionalen Worten an sein Publikum gerichtet. Dabei kritisierte er Trump direkt.
„Wir müssen sagen können, was ist“: ZDF-Intendant Norbert Himmler stellt sich vor die beiden Journalisten, die nach ihrer Berichterstattung massiven Anfeindungen ausgesetzt sind. Es gehe darum, die Pressefreiheit zu verteidigen.
Donald Trump verklagt die „New York Times“ auf 15 Milliarden Dollar. Er setzt damit seinen Feldzug gegen die freie Presse gezielt fort. Er hat einen Plan. Am Ende steht die Zerstörung der Demokratie.
Hemmati ist die erste Frau an der Spitze eines politischen Mediums in Iran. Sie leitet die Zeitung „Shargh“, die kritischste Stimme des Landes. Wie sieht ihre Arbeit aus?
Seitdem Maxim Billers Roman „Esra“ verboten wurde, ist es üblich geworden, vor der Veröffentlichung juristisch auf Nummer sicher zu gehen. Was passiert, wenn Büchern der Prozess gemacht wird.
„Bild“ berichtete über die Hochzeit eines ehemaligen Supermodels. Ihr bis dato unbekannter Ehemann klagte auf Anonymitätsschutz. Der BGH entschied, dass er nicht genannt werden darf. Das Urteil könnte weitreichende Folgen haben.
Weil sie kritisch berichteten, verbot der Krankenhauschef Dirk Balster in Ostfriesland den Verkauf der ortsansässigen Lokalzeitungen. Die sehen das als Angriff auf die freie Presse. Jetzt wird Balsters Rücktritt gefordert.
Der jüngste Menschenrechtsbericht der USA geht mit Deutschland hart ins Gericht. Es gebe Zensur und Antisemitismus, heißt es. Die Bundesregierung weist die Kritik zurück.
Biennale an der Wolga: Russlands Museen werden zensiert, zeigen aber aktuelle ökologische Kunst, und der Sohn von Alexander Dugin kultiviert im Moskauer Wosnessenski-Zentrum eine „dunkle“ Ästhetik.
Der amerikanische Abgeordnete Jim Jordan wirft der EU Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet vor. Der neue Handelsdeal könnte ein Einfallstor für amerikanischen Druck auf Brüssel werden.
Es widerstrebte den westlichen Alliierten, ein diktatorisches System mit diktatorischen Mitteln zu bekämpfen: Die große Darstellung der Geschichte des deutschen Buchhandels erreicht die Nachkriegsjahre in den Westzonen.
Universitäten dürfen nicht zu Arenen des politischen Meinungskampfes werden. Die Entwicklung in den USA sollte Deutschland als mahnendes Beispiel dienen.
Der US-Sender CBS stellt die „Late Show“ des Satirikers Stephen Colbert ein. Seine Kündigung ist nicht irgendeine Personalie. Für die USA markiert sie eine Zäsur.
Russlands Kommunisten wollen Stalin rehabilitieren – dem Kremlherrscher zuliebe. Doch je näher Putin dem Stalinmythos kommt, desto mehr verwandelt er sich in dessen Parodie.
Google hat in Italien den katholischen Blog „Messa in Latino“ gelöscht. Die Betreiber nehmen an, sie würden wegen vermeintlicher „Hassrede“ ausgesperrt.
Die frühere Innenministerin Nancy Faeser meinte, sie könne das rechtsextreme Magazin „Compact“ einfach verbieten. Das Bundesverwaltungsgericht hebt das Verbot auf: ein Sieg für die Pressefreiheit und eine Niederlage für schwache Politik.
Nach Gazaprotesten am Flughafen BER erhebt die Journalistengewerkschaft dju schwere Vorwürfe gegen die Landespolizei Brandenburg. Die Polizei will den Fall, wie sie der F.A.Z. sagte, aufarbeiten.
Fast zwei Wochen war die Facebook-Seite des deutschen „Playboy“ offline. Die private Seite von Chefredakteur Florian Boitin ist seit Februar deaktiviert. Warum?
Der Senator Alex Padilla will der Ministerin Kristi Noem eine Frage stellen und wird zu Boden gebracht. So viel zum Thema Meinungsfreiheit in den USA.
Ein Clan-Mitglied erhält zehn Monate Haft. Der Angriff auf einen „Spiegel TV“-Reporter gilt als Angriff auf die Pressefreiheit.
Demokratie, Wissenschaft und Kunst brauchen die Offenheit aller Argumente. In Deutschland müssen nach den Vorgaben des Grundgesetzes alle Bürger gehört werden.
Die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser ließ Compact 2024 verbieten. Im Eilverfahren kassierte sie eine Niederlage. Nun verhandelt das Gericht im Hauptverfahren.
Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt über das Verbot des rechtsextremen Compact-Magazins. Der Gouverneur von Kalifornien will sich gegen die Trump-Regierung wehren. Und: Werden die Weltmeere bald besser geschützt? Der F.A.Z. Frühdenker.
Behörden gehen zunehmend gegen Hasskriminalität im Internet vor. Was gehört dazu? Und wie groß ist das Problem wirklich?
In Ungarn hat Viktor Orbán einen neuen Dreh, um missliebige NGOs und Medien zu ruinieren – das „Gesetz zum Schutz der Souveränität“. Márton Gergely, Chefredakteur der Zeitung HVG, erklärt, was droht.
Die AfD-Chefs von Thüringen und Sachsen wehren sich gegen die Einstufung ihrer Landesverbände – und wollen Einfluss auf den Rechtsstreit zwischen dem Verfassungsschutz und der Bundespartei nehmen.
Donald Trump geht mit unverhohlener Erpressung gegen Medien und Netzwerke vor. Bei Paramount, ABC und Meta hat er damit Erfolg.
Mit einer „Woche der Meinungsfreiheit“ will der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ein Zeichen für eine offene Gesellschaft setzen. Den Auftakt machten Michel Friedman, Alena Buyx und Iris Berben.
Der Tag der Pressefreiheit ist Anlass für unser Motiv der Woche. Wie nah kommt die KI mit Ihrer Beschreibung ans Original heran? Jetzt Wortmalerei ausprobieren.
Reporter ohne Grenzen legt die Rangliste der Pressefreiheit vor. Der Blick auf die Lage in Deutschland hat leider einen blinden Fleck und einen schweren Makel.