Das ist die Quittung für den Exzess
In London hat Lordrichter Leveson den Bericht zur künftigen Regulierung der britischen Presse vorgelegt. Der Abhörskandal der „News of the World“ hatte herausgefordert, was jetzt kommt.
In London hat Lordrichter Leveson den Bericht zur künftigen Regulierung der britischen Presse vorgelegt. Der Abhörskandal der „News of the World“ hatte herausgefordert, was jetzt kommt.
Großbritannien diskutiert seit dem Murdoch-Skandal über die Pressefreiheit. Am Donnerstag stellte der Lordrichter Brian Leveson seinen Abschlussbericht vor. Er fordert eine Institution, die die Presse überwacht.
Wenn einige schon den Abgesang der Presse anstimmen, präsentieren andere neue Förderprogramme für Journalisten. Eine versteckte Gefahr für die freie Presse.
Das Werturteil „rechtsradikal“ stellt nicht von vornherein eine Beleidigung dar, sondern kann in einem Internetforum vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt sein. Das entschied das Bundesverfassungsgericht.
Es gibt in Russland viele mutige Menschen, die Preise für ihren Einsatz für Meinungsfreiheit und Menschenrechte verdient hätten.
Zum Artikel „Furcht vor neuen Anschlägen in der islamischen Welt“ (F.A.Z. vom 20. September): Dass das Recht auf freie Meinungsäußerung ein hohes ...
Äthiopiens neuer Ministerpräsident Hailemariam Desalegn ist in sein Amt eingeführt worden. Er will das Werk seines Vorgängers fortführen. Die Menschenrechte sollen indes ein wenig mehr geachtet werden.
Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen versichert, dass die Afghanistan-Strategie der Allianz wegen der jüngsten Unruhen nicht verändert werde. Zudem spricht er im F.A.Z.-Interview über rote Linien in Syrien und den Einsatz im Kosovo.
Frankfurt, 19. September. Während in Deutschland bisher nur über ein öffentliches Aufführungsverbot für das islamfeindliche Amateurvideo „Unschuld der Muslime“ ...
Die Debatte über ein Vorführverbot des islamfeindlichen Films in Deutschland dauert an. Innenminister Friedrich und weitere Koalitionspolitiker wollen alle „rechtlichen Möglichkeiten“ prüfen. Die Grünen bleiben skeptisch.
Freiheit und Menschenrechte im Internet? Eine Konferenz im Auswärtigen Amt in Berlin stellt die Frage, wie man das Netz künftig verwalten soll.
Bundeskanzlerin Merkel hat in der Eskalation um das in den Vereinigten Staaten produzierte islamfeindliche Video zu Mäßigung aufgerufen. Zugleich verteidigt sie das Einreiseverbot gegen den amerikanischen Prediger Terry Jones.
Während sich der ecuadorianische Präsident Rafael Correa als Beschützer des Wikileaks-Gründers Julian Assange und Retter der Meinungsfreiheit aufspielt, indem
Die Ironie, dass ausgerechnet ein notorischer Unterdrücker der Pressefreiheit dem Wikileaks-Gründer Julian Assange politisches Asyl gewährt (F.A.Z. vom 25.
Ecuador gewährt Julian Assange diplomatisches Asyl und verstößt damit gegen das Völkerrecht. Mittels der Unverletzlichkeit einer Botschaft darf die Strafverfolgung nicht behindert werden.
Julian Assange hat von einem Balkon der Botschaft Ecuadors in London die Vereinigten Staaten aufgerufen, die Jagd auf „Wikileaks und Whistleblower“ einzustellen. Zu den Vergewaltigungs-Vorwürfen der schwedischen Justiz äußerte er sich nicht.
Die Journalisten in Burma testen Tag für Tag, wo die Grenzen für ihre Berichterstattung liegen. Aber immer noch müssen die Artikel durch die Zensur.
Er besitzt über zweihundertfünfzigtausend Bücher aus neun Jahrhunderten: Ein Gespräch mit Heribert Tenschert über Zensur von Stundenbüchern, den frommen Gebrauch und den Beitrag von E-Books zur Bibiophilie.
Eine kuriose Nachricht machte am Wochenende die Runde: Bill Keller, der Chefredakteur der „New York Times“, machte sich in einem Kommentar für die
Der Journalist und Talkstar Dmitri Bykow erklärt die aktuelle Lage Russlands und die Politik Putins mit literarischer Eleganz. Seine Urteile sind hart, sein Humor aber ist ungebrochen.
Zuerst ging es um Schmutz und Schund, dann um die aufgeklärte Lust und zuletzt immer um den Konsum: Zwei lesenswerte Bücher zeichnen die Geschichte der Erotikindustrie in Deutschland nach.
Die Versuche, politisch missliebige Inhalte aus dem Netz entfernen zu lassen, häufen sich. Dagegen hilft nur Öffentlichkeit, wie sie Google zumindest anstrebt. Doch kaum ein Unternehmen folgt dem Beispiel.
Ohne Zweifel ist die unter hoher Spannung stehende elektrische Anlage im Auto eine Herausforderung, an deren Spitze die Explosionssicherheit steht. Der Weg des Elektrofahrzeugs ist beschwerlicher als von vielen erwartet.
Frankreichs mediale Landschaft wird wohl bald anders aussehen. Sarkozys Niederlage war auch eine für das Privatfernsehen. Nach der Parlamentswahl am Wochenende könnte ein staatlicher Kulturkampf folgen.
Der niedersächsische Innenminister Schünemann will mit der „Grundrechtsverwirkung“ gegen militante Islamisten vorgehen. Damit kann die verfassungsfeindliche politische Betätigung von Einzelnen verhindert werden. Der F.A.S. sagte Schünemann, er wolle das Mittel gegen den Salafisten und früheren Gangsta-Rapper Denis Cuspert angewendet sehen.
Am Sturz des Regimes Mubarak hat er maßgeblich mitgewirkt. Im F.A.S.-Interview spricht der Schriftsteller Baha Taher über Zensur, Literatur und die Präsidentschaftswahl in Ägypten.
Nach Ansicht von Bundesinnenminister Friedrich wird das christlich geprägte Wertesystrem global an Bedeutung gewinnen. Das sagte er auf dem Katholikentag in Mannheim. Prominente Katholiken und Reformgruppen übten dort massive Kritik an den Bischöfen.
Im Netz gibt es keine Fans für die Anonymous-Aktion. Im Gegenteil: Die Hacker werden scharf kritisiert. Jetzt leiten Verlage rechtliche Schritte ein, um die Meinungsfreiheit zu schützen.
China setzt ausländische Berichterstatter unter Druck. Eine Journalistin des arabischen Fernsehsenders Al-Dschazira wird des Landes verwiesen. Es ist der erste Fall dieser Art seit 14 Jahren.
Die politischen Zustände in der Ukraine sind auch eine Herausforderung für Bundestrainer Löw und sein Team. Der ehemalige Nationalspieler Christoph Metzelder rechnet mit einer „deutlichen Positionierung“ - und Philipp Lahm fordert klare Worte von der Uefa.
Die Schattenseite der Meinungsfreiheit im Netz: Diskussionen werden oft von böswilligen Kommentaren unter der Gürtellinie sabotiert. Gehört das zur Netzkultur - oder wächst sich das noch aus?
Das sind die vier Gebote des Journalismus nach Albert Camus. In einem 1939 verbotenen, nun wiedergefundenen Leitartikel reflektiert er über Freiheit und Verantwortung der Medien.
Die Karlsruher Verfassungsrichter haben sich mit den Ochsenknecht-Söhnen befasst: Die hatten geklagt, nachdem über ihre Randalnacht berichtet worden war.
Lügner, Leugner und Verschwörer in ihrer Netzmasche: Das Beispiel der Impfgegner zeigt die Gefahr, die von Meinungsbildung im Internet ausgehen kann. Es ist nun vor allem an Google, diese zu bannen.
Frankreich stellt die Leugnung von Völkermord unter Strafe - worunter auch die Tötung tausender Armenier während des Ersten Weltkriegs im Osmanischen Reich zählt. Für die Türkei sei das Gesetz „null und nichtig“, sagt Ministerpräsident Erdogan.
Hunderte Journalisten aus dem Westen sind inzwischen bei den englischsprachigen Diensten chinesischer Staatsmedien tätig. Sie leben im Widerspruch zwischen eigenem Anspruch und der Zensur.