Gefährliche Gerüchte
Die chinesischen Behörden gehen verstärkt gegen Blogger vor. Das Ziel der Säuberungskampagne sollen illegale Aktivitäten und Diffamierungen im Netz sein. Viele fürchten eine Verschärfung der Zensur.
Die chinesischen Behörden gehen verstärkt gegen Blogger vor. Das Ziel der Säuberungskampagne sollen illegale Aktivitäten und Diffamierungen im Netz sein. Viele fürchten eine Verschärfung der Zensur.
Der Text, den Sie hier lesen, musste umgeschrieben werden. Das gehört zur Arbeit eines Journalisten dazu. Überarbeiten, manchmal sogar mehrfach.
bub. Frankfurt, 9. August. Eine Behörde muss scharfe Kritik vertragen, und eine Rechtsanwaltskanzlei darf als „Winkeladvokatur“ bezeichnet werden.
Halbnackte Frauen auf dem Cover von Männermagazinen. Die sollen Kinderaugen in Supermärkten der Kette Tesco in Zukunft nicht mehr zu Gesicht bekommen. Die britische Supermarktkette will sie mit „Sittsamkeits-Tüten“ umhüllen.
Das Oberste Berufungsgericht in der Türkei hat Guillaume Apollinaires „Die Großtaten eines jungen D.J.“ als zu „pervers“ befunden, um die Übersetzung und das ...
Die CDU gibt sich betont „locker“ im Wahlkampf - so ihr Motto. Unentspannt ging die Partei nun aber mit kritischen Kommentaren auf ihrer Facebookseite um.
Gefahr für die Meinungs- und Pressefreiheit? Nach dem Schuldspruch sorgt der Fall Manning weiter für Kontroversen. Die Obama-Regierung aber scheint bereit, die nationale Sicherheit höher zu bewerten als die rechtsstaatlichen Fundamente.
Das Berliner Magazin „Zenith“ wird von der Türkei aus durch Hacker attackiert. Grund war ein Cover, auf dem eine fiktive Karte Kurdistans abgebildet ist. Der Unmut darüber aus der Türkei ist gewaltig - auf der Karte sind nämlich auch Städte auf türkischem Boden zu sehen.
Ende des Hausarrestes, Aufhebung des Urteils: Nach zwei Jahren kann sich die weissrussische Journalistin Iryna Chalip wieder freier bewegen. Am System geändert hat sich jedoch nichts.
Letzte Ausfahrt Vielfalt: Die Buchpreisbindung darf dem Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten nicht geopfert werden.
In einer Fernsehansprache spricht sich Irans zukünftiger Präsident Hassan Rohani für größere Freiheiten für das Volk aus, prangert Zensur an - und fordert einen freien Zugang zum Internet.
An den internationalen Finanzmärkten sorgen sich derzeit viele Anleger um die Solidität chinesischer Banken. Nicht nur darüber verbietet Peking schlechte Presse. Unfassbar.
Wenn der Whistleblower Snowden nach Ecuador flüchten sollte, gerät er in schlechte Gesellschaft. Präsident Correa ist einer der größten Feinde der Pressefreiheit.
Der 29 Jahre alte Computerfachmann, der die massive Daten-Sammlung des amerikanischen Geheimdienstes öffentlich gemacht hat, will mit politischem Asyl der Strafverfolgung in seiner Heimat entgehen.
Die NS-Herrschaft lässt sich mit der kommunistischen Diktatur nur begrenzt vergleichen. Ein Verbot von SED- und DDR-Symbolen wäre unberechtigt, schädlich und lächerlich.
Moskau sieht Meinungsforscher wie Lew Gudkow als „ausländische Agenten“ an. Gudkow spricht über ein gespaltenes Land, die schwindende Beliebtheit Putins und die deutsche Politik gegenüber Moskau.
Die Düsseldorfer Rheinoper hat ihren umstrittenen „Tannhäuser“ abgesetzt. Im Publikum hatten provokante NS-Szenen empörte Reaktionen ausgelöst. Der Regisseur spricht von einer Art Zensur.
Schwarze Löcher? Kinderkram! Einsteins Gravitationstheorie kennt noch viel Schärferes. Die Frage ist allerdings, ob die Natur diesen Exzess auch mitmacht.
Zum heutigen Internationalen Tag der Pressefreiheit legt die Organisation Reporter ohne Grenzen ihre aktuelle Liste der „Feinde der Pressefreiheit“ vor.
Amnesty International hat zum Tag der Pressefreiheit die offenbar gezielte Tötung Dutzender Journalisten in Syrien angeprangert.
Facebook hat kritische Beiträge des Radiomoderators Jürgen Domian gelöscht. Und sich entschuldigt. Fans fordern, Domian möge sich grundsätzlich für die Meinungsfreiheit im sozialen Netzwerk starkmachen. Der Moderator antwortet.
Auch wenn es Bürgermeister Thomas Stöhr und dem gewohnt kämpferischen Stadtrat Klaus Minkel nicht gefällt: Ihre Schlappe vor dem Gießener Verwaltungsgericht
Das Grundrecht der Meinungsfreiheit erlaubt Arbeitnehmern selbstverständlich, sich kritisch über den Arbeitgeber zu äußern.
Berater der EU-Kommission sehen die Pressefreiheit in Europa in Gefahr. Sie schlagen eine stärkere Überwachung durch den Staat vor. Einige Medien sollten auch finanziell unterstützt werden.
Die katholische Kirche wollte Missbrauch aufarbeiten – mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen. Das ist gescheitert. Kein Wunder. Denn es geht um mehr als persönliche Befindlichkeiten.
Nach der Aufkündigung einer Missbrauchsstudie geht die katholische Kirche mit einer Unterlassungserklärung gegen Zensurvorwürfe des Kriminologen Christian Pfeiffer vor. Kinderschutzbund und Politiker hegen dagegen Zweifel am Aufklärungswillen der Bischöfe.
Nach Protesten chinesischen Journalisten wollen die Zensoren die Kontrolle der Medien nicht lockern. Besonders im Internet tobt ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen chinesischen Bloggern und Behörden.
Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Studie zum Missbrauch in der Katholischen Kirche gestoppt. Der Vertrag mit dem Institut des Kriminologen Pfeiffer wurde gekündigt. Pfeiffer nennt „Zensur- und Kontrollwünsche der Kirche“ als Gründe für das Scheitern.
GUANGZHOU, 8. JanuarDas Gebäude der Nanfang-Mediengruppe ist ein leicht vergilbtes Hochhaus an einer Schnellstraße im südchinesischen Guangzhou.
Im Nötigungsprozess um Ottfried Fischer empfehlen die Richter eine „pragmatische Lösung“. Ein auch presserechtlich relevanter Prozess könnte so ohne abschließendes Urteil enden.
PEKING, 7. Januar. Eine Rebellion chinesischer Journalisten gegen die Zensur könnte zum ersten Testfall dafür werden, wie Chinas neue Parteiführung auf Kritik ...
Muss Bassem Youssif vor Gericht? Der Star einer ägyptischen Satireshow soll Präsident Mursi herabgewürdigt haben. So sieht es ein islamistischer Anwalt, und der Generalstaatsanwalt reagiert.
In der Türkei gibt es keine Pressefreiheit. 72 Journalisten sitzen in Haft. Sie sind Opfer einer Gesetzgebung, die Berichterstattung über Terrorakte mit Terrorismus gleichsetzt.
Der Fall Ottfried Fischer geht abermals vor Gericht: Im Streit zwischen einem Redakteur der „Bild“-Zeitung und dem Kabarettisten geht es um Pressefreiheit und Persönlichkeitsrechte.
Die Aufarbeitung der „Sachsensumpf“-Affäre ist auch nach dem Freispruch zweier Reporter nicht zu Ende: Es geht um ein Kinderbordell und dessen Kunden.
Und unterschätzen wir den Rechtsstaat, die mit sich selbst versöhnte Gesellschaft, den langweiligen Konsens? Ein Gespräch über Macht, Umsturz und die Frage, was danach kommt.