Den Anspruch wachhalten
Vor vierzig Jahren hielt das Verfassungsgericht mit seinem Urteil zum Grundlagenvertrag die deutsche Frage offen. Der Gang nach Karlsruhe war das Werk eines Mannes.
Vor vierzig Jahren hielt das Verfassungsgericht mit seinem Urteil zum Grundlagenvertrag die deutsche Frage offen. Der Gang nach Karlsruhe war das Werk eines Mannes.
Es war warm in Ost-Berlin, ein Dienstagabend im Hochsommer, als dreihunderttausend mehr oder weniger junge Bürger der Deutschen Demokratischen Republik
Zigarette und „nichts“: Dieser Mann hat nur sehr wenig, woran er sich festhalten kann. Bernd Wagners Gedicht „Altes Lied aus der Raumerstraße“ ist ein Ohrwurm mit östlichem Grundton.
Wir brauchen einen neuen Nationalfeiertag: „Griff nach der Freiheit“ zeigt, was am 17. Juni 1953 in der DDR geschah und welch historische Bedeutung diesem Datum zukommt.
Die sagenumwobene „Organisation Gehlen“, der Vorläufer des BND, war trotz ihres großen Agentennetzes in der DDR am 17. Juni 1953 nicht in der Lage, die Entwicklungen in Ost-Berlin und anderswo zutreffend einzuschätzen. In Pullach hörte man viel Radio - und manche ließen sich sogar das Bier schmecken, zumal die Auswerter hinter den Demonstrationen doch nur ein perfides Manöver des Kremls vermuteten.
Erinnern und erfinden: Seinem epischen Abgesang auf die DDR lässt Eugen Ruge eine Novelle folgen - „Cabo de Gata“ erzählt von einem Schriftsteller in der Krise.
Im richtigen Moment hätte er bestimmt erzählt: Unsere Leserin Doris Heidrich erinnert sich an ihren Vater, der den ganzen Krieg über gekämpft hatte und als gebrochener, stumm gewordener Mensch aus der Gefangenschaft zurückgekehrt war.
Nach dem Mauerbau war die Bundesrepublik aus humanitären Gründen zu Geheimverhandlungen mit der DDR bereit. Bis Ende 1969 kaufte Bonn 5015 Personen von Ost-Berlin frei.
Sein erstes Projekt als Unternehmensberater wird Carsten Kratz nie vergessen. Ost-Berlin, 1990. Er hatte gerade sein Studium zum Wirtschaftsingenieur ...
20 Jahre spielte Sven Felski stets für den selben Klub Eishockey. Doch die Knie machen nicht mehr mit. Im Interview spricht der „Bürgermeister“ über ein ehemaliges NHL-Angebot und seine Zukunft beim deutschen Meister.
Beate Klarsfeld, die Kandidatin der Linkspartei für das Bundespräsidentenamt, hatte ihre Aktionen gegen den damaligen Bundeskanzler Kiesinger mit der DDR-Führung besprochen. Klarsfeld war 1968 nach Ostberlin gereist, um über „Aktionen“ zu beraten, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.
Vom Prototypen des DDR-Dissidenten bis hin zum nationalsozialistischen Admiral: Michael Gwisdek ist einer der großen Alleskönner des deutschen Films der Nachwendezeit.
Frankreich verfolgte unter François Mitterrand die deutsche Wiedervereinigung mit Skepsis - oder sollte sie verhindert werden? Eine merkwürdige Auswahl französischer Akten schafft nur eine Annäherung.
Zehn Wochen nach dem Mauerbau kam es im geteilten Berlin wieder zu einer gefährlichen Krise. Am 27. Oktober standen sich amerikanische und sowjetische Panzer gefechtsbereit gegenüber.
Aus Sicht der Kommunisten ist der Tag glänzend gewählt. Es ist Sonntag. Kennedy segelt, Adenauer züchtet Rosen. Es wird ein schwüler Sommertag werden. Honecker startet um Mitternacht die Aktion „Rose“. Berlins Ostsektor wird abgeriegelt. Der Bau der Mauer beginnt.
Die Mauer in Berlin war für die Kunst und die Künstler ein wenig durchlässiger, weil ein Mann mit Diplomatenstatus beherzten Grenzverkehr betrieb: Georg Girardet. Wenn nötig, entwickelte er sogar echte Schmugglerqualitäten.
Gemalter Sound einer Stadt: Rainer Fetting versteht es, seine Bilder in Soundmaschinen zu verwandeln. Eine Werkschau in der Berlinischen Galerie zeigt ihn als malerischen Chronisten der Berliner Mauer.
zu Senator James W. Fulbright und anderen Washingtoner Politikern, die längst westliche Konzessionen an die Sowjetunion bis hin zu einer Schließung der DDR-Grenzen wegen des Flüchtlingsstroms befürworten.
In seiner zitatenreichen und nüchternen Beschreibung des Wegs zur Berliner Mauer holt Manfred Wilke weit aus und setzt mit der Atlantik-Charta vom August 1941 ein. Den Schwerpunkt bilden dann die Politik Moskaus und Ost-Berlins.
mk. BERLIN, 5. August. Berlins Bildungssenator Zöllner (SPD) hat am Freitag eine erste Studie über die Heimerziehung in Berlin vorgelegt. Die Datenlage sei schlecht, klagte Zöllner. Man wisse zwar, wie viele Heimplätze es in Ost-Berlin gab, aber für West-Berlin wisse man es nicht.
In wenigen Tagen jährt sich der Beginn des Baus der Berliner Mauer am 13. August 1961 zum fünfzigsten Mal. Die Zeitspanne zwischen Errichtung und Fall des Eisernen Vorhangs bildet zugleich den Rahmen für ein Geschehen, das bis heute ...