Heiner Müller: „Zahnfäule in Paris“
Seltsame Anhänglichkeit: Lapidarer und schonungsloser als hier ist die Aufforderung zur Selbsterforschung wohl noch nie in Verse gefasst worden.
Seltsame Anhänglichkeit: Lapidarer und schonungsloser als hier ist die Aufforderung zur Selbsterforschung wohl noch nie in Verse gefasst worden.
Radikaler Kubofuturismus: Eine Ausstellung im Tschechischen Kulturzentrum von Berlin widmet sich Erbauung und Rezeption der vor einem halben Jahrhundert errichteten Botschaft der ČSSR.
In den Achtzigern spielten die Toten Hosen zweimal in Ostberlin. Eine Dokumentation beschreibt, wie es ihren Punk-Kollegen im Osten erging – und bringt alle noch einmal zusammen.
Als er das Magazin „Panorama“ moderierte, war Kontroverse garantiert. Sein ganzes Können zeigte er als ARD-Korrespondent in Washington, London und Ost-Berlin. Nun ist Peter Merseburger im Alter von 93 Jahren gestorben.
Etliche Medien haben berichtet, dass Bundeskanzler Olaf Scholz jahrelang vom DDR-Staatssicherheitsdienst bespitzelt worden sei. Diese Behauptung ist falsch. Das zeigt ein Blick in die Stasi-Unterlagen. Ein Gastbeitrag.
Helge Braun möchte neuer Chef der CDU werden – und auch einen neuen Führungsstil etablieren. Eine Volkspartei brauche ein Team an der Spitze, keine Einzelkämpfer, sagt er im Interview mit der F.A.S.
Der Diktator von Minsk jagt Flüchtlinge über die Grenze nach Polen, um so die Europäer zu erpressen. Schon Honecker setzte mit Migranten gezielt den Westen unter Druck. Es ist Zeit, aus den Fehlern von damals zu lernen.
Das Leben von Ernst Busch war wild und stimmgewaltig. Jochen Voit und Sophia Hirsch haben daraus einen biographisch-zeitgeschichtlichen Comic gemacht. Er erzählt von Kaiserreich, Weimarer Republik, NS-Deutschland und DDR.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: Als die DDR Tausende Migranten aus Afrika in den Westteil Berlins einreisen lässt, hat die Bundesrepublik ihre erste „Asylkrise“. Und die SPD ein Thema für die Bundestagswahl 1987. Teil 11 unserer Wahlserie.
Vom vergeblichen Festhalten: Jenny Erpenbecks „Kairos“ erzählt von einer folgenreichen Liaison in der untergehenden DDR.
Der FC Vorwärts aus Berlin war ein erfolgreicher Fußballklub in der DDR. Doch 1971 wurde die Mannschaft plötzlich nach Frankfurt an der Oder versetzt. Was steckte vor 50 Jahren dahinter?
Wenn alle Hemmschwellen vergessen sind, ordnen sich die Gedanken: Zum achtzigsten Geburtstag von Monika Maron erscheint ihre dritte Essaysammlung.
Als nur wenige kamen, gab es kein Problem. Als die DDR zusammenbrach, kippte im Westen die Stimmung.
Detlev Karsten Rohwedder übernahm nach der Wiedervereinigung die schwierigste Aufgabe: den Umbau der maroden DDR-Wirtschaft. Seine wohl von der RAF begangene Ermordung ist bis heute nicht aufgeklärt. Auch Theorien, dass Stasi-Mitarbeiter beteiligt gewesen sein könnten, gab es.
So lange es während der Teilung Deutschlands gesamtdeutsche Olympiamannschaften gab, musste eine für beide passende Hymne gefunden werden. Kleinster gemeinsamer Nenner: Beethovens Ode an die Freude.
Zwischen Weltuntergang und Abenteuer: Bei Lorenz Just stehen die wilden Berliner neunziger Jahre nicht für gelebte Utopie, sondern für die Verlorenheit einer ganzen Generation.
Das Grauen wohnt im Plattenbau: Mit „Hausen“ zeigt Sky Horror made in Germany. Die Besetzung ist vom Feinsten, die düstere Optik auch.
Zwei Jahre vor dem Fall der Mauer wurde Erich Honecker eine besondere Ehre zuteil: Bundeskanzler Helmut Kohl empfing ihn in Bonn wie einen Staatsgast. Teil 10 unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Für die DDR war die innerstädtische Grenze zwischen West- und Ost-Berlin ein Problem. Im August 1961 löste sie es auf ihre Weise. Teil sieben unserer Serie „Stationen – Deutschland seit 1945“.
Er wollte die SED unter Druck setzen, die DDR demokratisieren. Der ehemalige Außenminister Markus Meckel erinnert sich.
Vor 50 Jahren begegneten sich in Erfurt Bundeskanzler Willy Brandt und DDR-Regierungschef Willi Stoph. Die Jubel-Präferenz der Einwohner war eindeutig – und prägt die Stadt bis heute.
Im März 1970 reist Bundeskanzler Willy Brandt zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen nach Erfurt. Mit dabei: der BND. Doch die Informationen aus Pullach über die Lage in der DDR sind oft widersprüchlich. Ein Gastbeitrag.
Als Spion schaffte Dieter Popp über 20 Jahre lang Informationen aus dem Bonner Verteidigungsministerium in die DDR. Noch heute meint er, dass das richtig war. Und arbeitet weiter als „Kundschafter des Friedens“.
Walter Momper war Regierender Bürgermeister in Berlin, als am 9. November 1989 die Mauer fiel. Ein Gespräch über die Nacht seines Lebens, die Panik der DDR-Führung – und die unterschiedliche Selbstwahrnehmung in Ost und West.
Gabriela Sperl erzählt im ZDF eine neue Geschichte der Wende: In „Preis der Freiheit“ bleiben weder das System Ost noch das System West ungeschoren.
Er baute den Verfassungsschutz auf und verhedderte sich in den Untiefen des Geheimdienstwesens. Der Fall Otto John.
Wer in der DDR einen Ausreiseantrag stellte, war der Willkür des Staates ausgesetzt. Eine Familie aus Saalfeld in Thüringen wartete fast drei Jahre auf die erlösende Nachricht.
1968 interessierte sich nicht nur der westdeutsche Verfassungsschutz für die revoltierenden Studenten. Die DDR erkannte eine Chance, die Bundesrepublik zu destabilisieren – und nutzte sie.
Barbara Honigmann erzählt in „Georg“ das Leben ihres Vaters. Es ist diesmal kein Roman, sondern ein knapp 160 Seiten langes Stück erzählter Erinnerung über den Wiesbadener, Juden und Kommunisten.
Soll man „Fachleute“ aus der NS-Zeit weiter beschäftigen? Fragen, die sich nach 1945 sowohl in Bonn als auch in Ost-Berlin stellten.
Der Prager Frühling 1968 begann als zaghafte Reform von oben und wurde als revolutionäre Massenbewegung zu einer Herausforderung für den von der Sowjetunion geführten Ostblock.
Was mein Weg von Prag nach Berlin und meine vielen Jahrzehnte in Deutschland mich gelehrt haben – die Dankesrede zur Verleihung des Italo-Svevo-Preises.
Die Stasi-Unterlagenbehörde hat nach mehr als einem Vierteljahrhundert das MfS-Archiv noch immer nicht vollständig erschlossen und zugänglich gemacht. Ein Erfahrungsbericht.
Eine Millionärskarriere in der DDR: Christopher Nehring erzählt in seinem neuen Buch von Aufstieg und Fall des Kunsthändlers Siegfried Kath.
Die Mauer ist mittlerweile länger weg, als sie gestanden hat. Aber wurde sie wirklich aus Versehen geöffnet? Hat sich Günter Schabowski in der berühmten Pressekonferenz wirklich versprochen? Ein Rückblick
Heute sind die Überreste der Mauer eine beliebte Touristenattraktion. Damals bestimmte sie jedoch über 28 Jahre das Leben tausender Menschen und war ein Zeichen zweier unvereinbarer Systeme. Ein Gastbeitrag.