Sind Computerviren die Atombomben des digitalen Zeitalters?
Ein neues Buch enthüllt die Cyberkriegsführung der Vereinigten Staaten gegen die iranischen Atomanlagen. Als Vordenker spielt Präsident Obama dabei eine zentrale Rolle.
Ein neues Buch enthüllt die Cyberkriegsführung der Vereinigten Staaten gegen die iranischen Atomanlagen. Als Vordenker spielt Präsident Obama dabei eine zentrale Rolle.
Die Angriffe mit dem Computerwurm Stuxnet auf iranische Atomanlagen sollen vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama angeordnet worden sein. Das berichtet die „New York Times".
Der beste Illustrator unserer Zeit ist ein Deutscher, der in Berlin lebt, aber vor allem für New York arbeitet. Wie Christoph Niemann dieser Spagat gelingt, das zeigt sich beim Besuch in seinem Atelier.
Moody’s hat die Kreditwürdigkeit von 16 spanischen Banken herabgestuft, Aktionäre verklagen JP Morgan wegen Fehlspekulationen und Fitch sieht wegen Basel-III einen hohen Kapitalbedarf für die größten Banken. Der Chipausrüster Applied Materials erlöst mehr als erwartet, die FDA genehmigt Generika-Versionen des Sanofi-Blutverdünners Plavix und HP will bis zu 10 Prozent der Stellen streichen. Die Vereinigten Staaten setzen neue Zölle für Solar-Module aus China fest, Fitch stuft Griechenland abermals herab und die deutschen Erzeugerpreise steigen weniger stark aus zuvor.
Vor einer Woche wurde bekannt, dass die größte amerikanische Bank mit riskanten Wetten auf Derivate zwei Milliarden Dollar verzockt hat. Nun berichtet die „New York Times“: Die Verluste von JP Morgan sind inzwischen deutlich höher.
Nach dem Verlust von rund zwei Milliarden Dollar durch Fehlspekulationen zieht die amerikanische Bank JPMorgan Chase offenbar personelle Konsequenzen. Auch Bank-Chef Jamie Dimon gerät zunehmend unter Druck.
Ein Jurist aus Los Angeles hat im Auftrag der Firma Google ein Gutachten verfasst. Darin fordert er, dem Internetdienstleister das gleiche Recht auf Meinungsfreiheit zuzugestehen wie der „New York Times“.
Die CIA hat nach eigenen Angaben ein Al-Qaida-Attentat verhindert. Zum Todestag von Bin Ladin plante der Ableger des Terrornetzes im Jemen offenbar einen Selbstmordanschlag auf ein Passagierflugzeug.
Google hat bei „Street View“ nicht nur Straßen gefilmt, sondern auch WLAN-Daten en masse gespeichert. Jetzt weiß man, wer das programmiert hat - der Konzern ist in Erklärungsnot.
Nach Medienberichten soll der entlassene chinesische Politiker Bo Xilai Präsident Hu Jintao sowie ranghohe Beamte bespitzelt haben. Das Abhörsystem sei einer der Gründe für Bos Absetzung gewesen.
Deutschland hat den Fälscher Wolfgang Beltracchi. Amerika hat jetzt falsche Rothkos, Motherwells und Pollocks - vielleicht. Aber keinen Täter.
In Mexiko soll der amerikanische Handelskonzern Wal-Mart systematisch Schmiergeld bezahlt haben, um Genehmigungen für den Bau neuer Läden zu bekommen. Von 24 Millionen Dollar ist die Rede.
Die Smartphone-App Instagram gibt einfachen Bildern historische Tiefe. Kein Wunder, dass sich Facebook für den Fotodienst interessiert.
Der Westen verlangt zu Beginn der Atomverhandlungen mit Iran nach einem Zeitungsbericht, sofort die unterirdische Atomanlage in Fordo zu schließen. Zudem soll das Land die Urananreicherung auf 20 Prozent stoppen.
Das Gedicht „Was gesagt werden muss“ von Günter Grass ist ein Dokument der Rache. Eine Interpretation.
Mike Daisey erregte durch die drastische Schilderung der Verhältnisse in einem chinesischen Apple-Zulieferbetrieb große Aufmerksamkeit. Nun musste er öffentlich einräumen, diese Szenen erfunden zu haben.
Der Vorstandschef von Facebook hatte bei der Gründung im Jahr 2004 mehrere Mitstreiter. Keiner von ihnen ist heute noch im Unternehmen. Aber Chris Hughes, Dustin Moskovitz und Eduardo Saverin sind nicht in der Versenkung verschwunden, sondern machen heute außerhalb von Facebook von sich reden. Ihre Facebook-Aktien haben sie dazu in eine komfortable Ausgangsposition gebracht.
Goldman-Sachs-Chef Blankfein kämpft gegen die Vorwürfe eines Mitarbeiters, der der Investmentbank fragwürdige Geschäftsmethoden vorwirft. Es ist längst nicht das erste Mal, dass sich Blankfein um Schadensbegrenzung mühen muss.
Denkwürdiger Abschied: Die „New York Times“ hat das Kündigungsschreiben eines Derivatehändlers von Goldman Sachs abgedruckt. Dieser beschreibt das Umfeld in der amerikanischen Bank als „giftig und zerstörerisch“.
Ein ehemaliger Mitarbeiter von Google packt aus: Kurz nach seiner Kündigung bei Google greift James Whittaker die Kultur unter dem Vorstandschef Larry Page an. In der Ära von Vorgänger Eric Schmidt sei Google innovationsfreudiger gewesen, meint er. Heute sei das Unternehmen in erster Linie davon besessen, den Rückstand auf Facebook wettzumachen. Die Ausführungen von Whittaker sind mit etwas Vorsicht zu genießen, zumal er zum Google-Rivalen Microsoft gewechselt ist. Aber sie eröffnen trotzdem eine interessante Perspektive auf den Internetgiganten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu einem unangekündigten Truppenbesuch in Afghanistan eingetroffen. Das Land steht derweil unter dem Eindruck eines Amoklaufs. Ein amerikanischer Soldat hat mindestens 16 Zivilisten getötet.
Das Feld lichtet sich: Der Republikaner Jon Huntsmann zieht sich laut Medienberichten aus dem Rennen um die Präsidentschaft zurück. Stattdessen will er für Mitt Romney werben.
Im Streit um das iranische Atomprogramm verschärft sich der Ton. Laut „New York Times“ warnt die amerikanische Regierung den iranischen Religionsführer Chamenei vor einer „amerikanischen Reaktion“, sollte Iran die Straße von Hormus blockieren.
Michelle Obama sieht sich nicht als zornige schwarze Frau. Ein Buch über das amerikanische Präsidentenpaar beschreibt die politische Beziehung der Gatten und Konflikte mit Mitarbeitern.
Der Künstler Jason Polan will jeden Menschen in New York zeichnen. Gut 16.000 New Yorker hat er schon zu Papier gebracht, es fehlen ihm also nur noch 8.159.100 Porträts.
Jetzt wird auch Amerika von einem Kunstfälschungsskandal erschüttert: Wer fälschte über Jahre Meisterwerke des Abstrakten Expressionismus - von Pollock, Motherwell und Rothko?
Eigentlich sind Ministerpräsident Volker Bouffier und eine Delegation aus Hessen nach New York gereist, um dort amerikanische Einschätzungen zu Finanzthemen zu erfahren.
Sechs Folgen gibt es vom Bestseller „Gregs Tagebuch“, der nun auch fürs Kino verfilmt wird. Dabei war es dem Autor Jeff Kinney zuerst peinlich, seine Ideen aufzuzeichnen.
Fitch bestätigt Frankreichs Spitzenote, Moody’s die der Vereinigten Staaten, dagegen wachsen beim IWF und S&P die Sorgen um Japans Schulden. Die Raiffeisen Bank International senkt ihre Prognosen und HTC begibt eine Umsatzwarnung. Suzuki ruft im Streit mit VW den Schiedsgerichtshof an, Microsoft blickt in Yahoos Bücher. Die Talsohle ist für Griechenland noch nicht erreicht und Experten bezweifeln den Erhalt des Euroraums in seiner heutigen Form.
Obama hat auf seiner Reise durch die Pazifikregion einige Pflöcke eingeschlagen. China zwängte er eine unbequeme Debatte über die Konflikte im Südchinesischen Meer auf.
Der Verleger der New York Times, Arthur Sulzberger, hat an der London School of Economics and Political Science eine Rede über die digitale Transformation von einer "großartigen Zeitung" zu einer "großartigen, globalen Multi-Plattform Nachrichtenorganisation" gehalten. Neben weiterhin gutem Journalismus gehöre dazu die stetige Innovation und die Kommunikation mit den Lesern. "Es gibt einen Grund, warum wir uns zu Social Media verpflichtet haben - unsere Leser". Das Geschäftsmodell hinter der Strategie: "Eine höhere Verweildauer, mehr gelesene Geschichten, mehr angeschaute Videos ... und mehr gesehene Werbung", sagte Sulzberger.
Will Apple nach Mobilfunk- und Medienbranche auch das Fernsehgeschäft aufmischen? Die Hinweise auf ein TV-Gerät mit der Sprachsteuerung „Siri“ verdichten sich.
Hunderttausende Libyer haben sich am Sonntag in Benghasi versammelt, um die Befreiung ihres Landes zu feiern. Unterdessen hat eine Autopsie des Leichnams Gaddafis ergeben, dass dieser durch einen Kopfschuss getötet wurde.
Gaddafis Sohn Saif al Islam ist laut Angaben des Senders Al Arabija doch nicht im Kampf um Sirte getötet worden. Er sei am Freitag östlich von Tripolis gefangen genommen worden, berichtete der Sender. Die Todesumstände Gaddafis sollen unterdessen vom Internationalen Strafgerichtshof untersucht werden.
Der Amerikaner Paul Harding hat für seinem Romanerstling „Tinkers“ gleich den Pulitzer-Preis bekommen. Dabei ist das postmodern verschachtelte Resümee eines Sterbenden grandios gescheitert.