Die Rache des Wutkünstlers
Warum ist Boris Lurie so unbekannt? Und was bedeutet NO!art? Das Jüdische Museum in Berlin zeigt seine alarmierende Gegenkunst.
Warum ist Boris Lurie so unbekannt? Und was bedeutet NO!art? Das Jüdische Museum in Berlin zeigt seine alarmierende Gegenkunst.
Abstiegsängste, Wut und Hoffnungslosigkeit charakterisieren Donald Trumps Anhängerschaft. Sie ist voller Widersprüche.
Angela Merkels Umgang mit der Türkei ist kritikwürdig. Wer von ihr fordert, sie müsse Ankara zur Meinungsfreiheit anhalten, sollte sich aber fragen, wie er es selbst mit Erdogan in der Flüchtlingskrise hält.
Weil er auf Arabisch telefonierte, musste ein Student die Maschine verlassen. Sie startete ohne ihn. Eine Passagierin hatte angegeben, er habe sich „potentiell gefährlich“ geäußert.
Neukölln, der Stadtteil im Südosten Berlins, steht in der Integrationsdebatte für „Problem“ und „Brennpunkt“. Pegida-Fans verwenden den Bezirk synonym für alles, was sie hassen. Dabei ist Neukölln ein gutes Beispiel, wie das Deutschland der Zukunft funktionieren könnte. Ein Buchauszug.
An Donald Trump kommt in Amerika derzeit kaum jemand vorbei, doch ausgerechnet in seiner Heimatstadt New York ist sein Einfluss begrenzt. Vor allem sein soziales Engagement ist dürftig – und die Meinung vieler New Yorker über ihn eindeutig.
Ein Schlag für Merkel, dröhnende Siege für die Flüchtlingsfeinde und die neue Partei der Unzufriedenen: So berichten internationale Medien von „Guardian“ über „El País“, „La Repubblica“ und „De Volkskrant“ über den Super-Wahlsonntag.
Die Terrormiliz hält tausende Frauen gefangen, die von den Kämpfern systematisch vergewaltigt werden. Damit sie immer weitermachen können, verabreichen sie laut „New York Times“ den Frauen Verhütungsmittel.
Der Gründer der größten Möbelhauskette der Welt, lebt offenbar sehr sparsam. Das verhinderte nicht, dass er 2016 von der Forbes-Liste der Reichsten flog.
Etwa 200 Kilometer von Mogadischu entfernt hat das amerikanische Militär bei einem Einsatz mit Drohnen und Kampfflugzeugen mehr als 150 Kämpfer der islamistischen Terrormiliz getötet.
Bei der TV-Debatte der Republikaner geht es tief unter die Gürtellinie. Auf eine anzügliche Bemerkung von Marco Rubio reagiert Donald Trump mit deutlichen Worten.
Aus der Asche des Terrors erhebt sich in Manhattan stacheliger, weißer Stahl. Nachdem Oculus Milliarden verschlungen hat, soll der Verkehrsknotenpunkt Pendler, Touristen und Einkäufer anziehen.
Zehn Jahre lang kam Clarence Thomas am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten keine Frage über die Lippen. Dann stellte der Richter am Supreme Court direkt ein Dutzend - und ließ eine Anwältin sprachlos zurück.
Der algerische Autor Kamel Daoud hat Camus’ Roman „Der Fremde“ noch einmal geschrieben hat - aus der Sicht der Araber. Ein Gespräch über die Entfremdung zwischen arabischer und westlicher Kultur.
Ägyptens Polizei hat versprochen, den grausamen Mord an dem italienischen Studenten Regeni aufzuklären. Doch es verdichten sich die Hinweise, dass sie selbst darin verwickelt ist.
Vendela Vida, Schriftstellerin, Herausgeberin der Zeitschrift „The Believer“ und Ehefrau von Dave Eggers, hat ein neues kluges und witziges Buch geschrieben. Es ist ein Selbstgespräch.
Ägypten hat nun doch keine Verdächtigen mehr im Mordfall Regeni, behindert aber die italienischen Ermittler. In Rom sorgt ein neuer Autopsiebericht für Aufregung: Er belegt grausame Details einer Folter.
Was das Zika-Virus mit fehlgebildeten Säuglingen zu tun hat, bleibt unklar. Die Zahlen der brasilianischen Regierung geraten unter Beschuss. Eine neue Studie nährt die Zweifel an der Viren-These.
Butter und Kaffee – diese Kombination klingt nicht gerade gesund. Doch ein Getränk aus beiden Zutaten verspricht purzelnde Pfunde und eine größere geistige Leistungsfähigkeit. Während immer mehr Stars auf die Wirkung des Gebräus schwören, haben Ernährungsexperten Zweifel.
Der Manager einer amerikanischen Kette für Einkaufszentren sorgt für Schlagzeilen: Erst plaudert er über angebliche Expansionspläne von Amazon, dann kommt er auf Apple zu sprechen.
Ein berühmter Cartoonist wird in Kairo verhaftet, erst nach einer Nacht kommt er frei. Auch ein Wissenschaftler aus Deutschland hat unlängst seine Erfahrungen mit den kafkaesken Behörden des Landes machen müssen.
Drei Wochen nach seinem Tod werden Einzelheiten aus David Bowies Testament bekannt. Dabei geht es nicht nur um die Asche des Rockmusikers.
Rechte Radiomoderatoren werfen in Amerika mit Halbwahrheiten und kruden Verschwörungstheorien um sich. Einer mit einem rundlichen Babyface kann das besonders gut: Steve Deace aus Iowa.
Brasilien schickt 220.000 Soldaten in den Kampf gegen den Zika-Virus. Im Olympiajahr sollen sie bei der Vernichtung der Mücken helfen. El Salvador geht den Kampf anders an: Es rät seinen Frauen, keine Kinder mehr zu bekommen.
Bei den Australian Open steht einem Medienbericht zufolge eine Partie unter Manipulationsverdacht. Vor einem Mixed-Doppel sollen zahlreiche Wetten plaziert worden sein.
Rund um die Hauptstadt Washington versetzt Schneesturm „Jonas“ Millionen Menschen in einen Ausnahmezustand. In Virginia mussten Hunderttausende ohne Strom ausharren, tausende Flüge fielen aus. Mindestens acht Menschen starben.
So schlimm wie Alkohol und Glücksspiel: Schach gehöre verboten, sagt ein hochrangiger Geistlicher. Die saudische Schachgemeinde will sich nicht beirren lassen und ausgerechnet in der heiligen Stadt Mekka ein Turnier veranstalten.
Seit den Angriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln wächst das Misstrauen gegen arabischstämmige Männer. Doch eine amerikanische Studentin berichtet nun, wie ihr syrische Flüchtlinge auf der Domplatte halfen.
Die „International New York Times“ in Thailand hat ein Problem: Ihre Drucker streichen einen Artikel nach dem anderen. So bekommt die Zeitung lauter weiße Flecken. Für die Selbstzensur gibt es einen Grund.
Das gab es noch nie: Die „New York Times“ setzt nach dem Massaker von San Bernadino einen Kommentar auf Seite eins. Sie fordert ein striktes Waffengesetz. Wird der symbolische Akt etwas bewirken?
Immer mehr Versatzstücke der Biographie der beiden Attentäter von San Bernardino deuten auf Dschihadismus als Tatmotiv hin. Die von der Polizei erschossene Tashfeen Malik soll sich IS-Anführer Bagdadi unterworfen haben.
Der mutmaßliche Todesschütze von San Bernardino hat laut Bekannten jeden Tag in der Moschee gebetet. Auffällig war er nicht. Doch vor wenigen Wochen änderte Farook sein Verhalten. Die tödliche Schießerei sei „eindeutig geplant“ worden, glauben die Ermittler.
Die Fifa-Exekutive berät heute eigentlich über geplante Reformen des Fußball-Weltverbands. Aufmerksamkeit erregt aber ein anderer Vorgang: Im Morgengrauen wurden zwei weitere Fifa-Funktionäre in Auslieferungshaft genommen.
Viele Jahre schwiegen sie, nun haben die Witwen zweier Opfer erstmals von der Brutalität der palästinensischen Geiselnehmer während der Olympischen Spiele in München 1972 berichtet.
Nachdem der amerikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump einen behinderten Journalisten nachgeäfft hat, bezeichnet die „New York Times“ sein Verhalten als „skandalös“. Trump tritt derweil nach.